Deshalb veränderst Du Dich nicht – Prof. Dr. Gerald Hüther

Shownotes

Die wichtigsten Learnings in 5 Punkten: • Unser Gehirn liebt den Energiesparmodus – deshalb bleiben wir oft lieber im Gewohnten, selbst wenn es uns nicht gut tut. • Veränderung passiert erst, wenn ein Ziel oder inneres Anliegen wertvoller ist als kurzfristige Bequemlichkeit. • Wahres Glück entsteht nicht durch schnelle Belohnung, sondern durch das Lösen echter Herausforderungen. • Der Schlüssel: ein starkes Kohärenzwiederherstellungskompetenzgefühl – also das Vertrauen, mit Problemen umgehen zu können. • Angst verschwindet dort, wo echte Verbindung und Liebe entstehen – nicht als Romantik, sondern als echte Begegnung auf Augenhöhe.

Zum Gast: Prof. Dr. Gerald Hüther ist einer der bekanntesten Neurobiologen im deutschsprachigen Raum und beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Frage, was Menschen innerlich wachsen lässt. Seine Arbeit verbindet Hirnforschung mit Themen wie Potenzialentfaltung, Beziehung und Sinn. Er bringt komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge auf eine Weise auf den Punkt, die direkt ins Leben übersetzbar ist. Seine Perspektive fordert heraus – und eröffnet gleichzeitig neue Wege, sich selbst und andere besser zu verstehen.

Unsere wichtigste Erkenntnis aus dieser Folge: Wir müssen nicht angstfrei sein, um zu wachsen – wir brauchen das Gefühl, mit dem, was kommt, umgehen zu können.

Foto: Fotograf Wolfgang Würker Mehr zu unserem Gast: https://www.gerald-huether.de/ https://www.gerald-huether.de/akademie-fuer-potentialentfaltung/


Weiterführende Ressourcen

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Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:13: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Werde CEO deines Lebens mit mir, Kai Schrader

00:00:18: und mir Oliver Hammann.

00:00:20: Heute geht es um eine Frage die uns eigentlich alle betrifft und trotzdem oft unbeantwortet bleibt.

00:00:25: Warum verändern sich Menschen wirklich?

00:00:29: Und vielleicht noch ehrlicher warum tun wir es oft nicht obwohl wir leiden, obwohl wir es besser wissen obwohl wir eigentlich uns nach etwas anderem sehnen.

00:00:38: Unser heutiger Gast ist Prof.

00:00:40: Dr.

00:00:41: Gerald Hüter, Neurobiologe, Autor und einer der bekanntesten Denker im deutschsprachigen Raum wenn es um menschliche Entwicklung Potenzialentfaltung und die Frage geht was Menschen innerlich wachsen lässt oder eben daran hindert.

00:00:54: Wir sprechen heute nicht einfach nur über das Gehirn, wir sprechen über die Kräfte, die unser Leben von innen organisieren.

00:01:01: Wir sprechen über Liebe, wir reden über Angst Und über die Frage, was Angst mit uns macht.

00:01:06: Gehen Hirnen im Körper in unseren Beziehungen, in unserem Blick auf uns selbst und besprechen darüber warum echte Entwicklung vielleicht erst dort beginnt wo wir aufführen und selbst und andere nur noch nach Funktion nutzen oder Erwartungen zu behandeln?

00:01:22: Was passiert mit einem Menschen wenn er nur noch funktionieren soll?

00:01:25: und warum reicht Wissen allein so oft nicht aus um sich wirklich zu verändern?

00:01:30: Und was hat die Liebe nicht romantisch gemeint, sondern als echte Form der Annahme und Begegnung mit Freiheit,

00:01:36: Würde

00:01:37: und Entwicklung zu tun?

00:01:38: Wir freuen uns sehr auf diese Folge.

00:01:41: Mit Gerhard Schüter herzlich willkommen!

00:01:43: Schön dass du heute bei uns bist.

00:01:45: Ja ich freue mich auch.

00:01:46: ein tolles Thema was ihr euch da ausgesucht habt.

00:01:49: Ich fühle mich total kompetent Als Hirnvorscher der sich noch ein bisschen Mit etwas mehr beschäftigt als nur mit der Amygdala und dem Hypokampus und irgendwelchen einzelnen Verschaltungen.

00:02:00: Ich freue mich drauf!

00:02:05: Gerald, warum bleiben deines Erachtens nach Menschen oft lieber in vertrauten Mustern selbst wenn sie darunter leiden?

00:02:15: Wir fangen mal richtig mit einem Donnerschlag an.

00:02:18: Das liegt am zweiten Hauptsatz der Thermodynamik Der zweite Hauptsatze Thermodynamics.

00:02:23: das ist wirklich spannend.

00:02:27: Grund genommen alles auseinanderfliegt.

00:02:31: Wenn irgendwo Energiekonzentrationen da sind und nichts passiert, die diese Energiekoncentration aufrechterhält dann diffundiert das Auseinander und in dieser Struktur enthalten Energie verteilt sich dann gleichmäßig im gesamten Universum.

00:02:46: Und deshalb ist das was hier auf der Erde passiert ist und dass wir als Lebewesen können ein fast gewisses Wunder weil es wieder spricht den Forderung des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik, Lebewesen.

00:02:59: Also auch hier in dieser Organismus ist es in der Lage aus der Umwelt Energie zu entnehmen und damit eine eigene Struktur aufzubauen die er dann auch gegen diese auseinanderströmenden Kräfte, die der zweite Hauptsatze Thermodynamics vorgibt verteidigen kann.

00:03:18: Da muss ich dich kurz fragen lieber Geralt wenn ich mich recht entsinne?

00:03:21: Der zweite Haupt Satz der Thermodynamic.

00:03:24: Es sollte sowas besagen wie das Teilchen in einem geschlossenen System, wenn keine zusätzliche Energie hinzugefügt wird.

00:03:32: zu Entropieneigen.

00:03:34: Soweit ich mich recht entsinne!

00:03:35: Verteilt

00:03:36: sich

00:03:36: auch.

00:03:36: Genau, Entropie im Sinne von.

00:03:38: dann diffundiert das quasi durch das System und dann entsteht Unordnung.

00:03:42: Ich kenne es von mir zu Beginn.

00:03:44: irgendwie ist mein Auto super sauber wenn ich aus der Waschstraße komme Und da irgendwie wenn ich nichts mache dann schleicht sich nach und nach irgendwie so das erste Tütchen oder die erste Flasche irgendwo ein und dann kommt die nächste.

00:03:54: und ich glaube dass es zumindest aus meiner Sicht dieses typische Verhaltensmuster oder was sich irgendwie zeigt sei's in der Küche im Auto aber auch im Beziehungsleben miteinander mit Menschen.

00:04:05: Also wenn wir nicht tendenziell immer wieder ein bisschen was Neues tun und quasi Energie in etwas hineinfließen lassen, dann passiert quasi diese Unordnung die sich nach und nach einstellt.

00:04:17: Und dass das du jetzt nochmal in Bezug gebracht zu der Art und Weise wie es mit Entwicklung ist und Veränderungsbereitschaft kannst du den Kreis noch mal schließen für uns?

00:04:26: Ja ich

00:04:27: bin auf dem Weg einen Grundprinzip herauszuarbeiten nachdem sich alles was lebendig ist organisiert.

00:04:34: Wir wollten wissen, wie das mit dem Hirn ist und mit der Veränderungsbereitschaft.

00:04:37: Und das Kundenzip heißt dass alles was lebendig ist seine innere Struktur als eine Beziehung innerhalb des Systems immer wieder neu sortiert bis ein Zustand erreicht wird wo der zur Aufrechterhaltung des Systems erforderliche Energieaufwand so gering wie möglich ist.

00:04:57: Das ist praktisch die Lösung die Lebewesen gefunden haben um den zweiten Hauptsatz der Thermodynamie zu überleben.

00:05:05: Und das heißt, überall wo du draußen in der Natur irgendwas lebendiges siehst ist es mit der Fähigkeit ausgestattet, Energie zu sparen indem seine innere Struktur so lange verändert bis ein Minimum von Energie notwendig ist um die Struktur zu halten.

00:05:20: Das gilt nebenbei gesagt wahrscheinlich auch für die Telekom.

00:05:24: Das gilt natürlich auch für mein Gehirn und das gilt für den Ameis-Naufen.

00:05:28: Besonders schön kann man es bei den Kranichen sehen, wenn die Beispielshäuse dann im Herbst in den Süden ziehen, die Fliegen Formationen so versetzt, dass da ein V entsteht, dass eine Energie ersparen ist.

00:05:40: Die fliegen soweit, dass weniger Energie braucht weil einem Vogel den Auffind des davorfliegenden Vogels gleich mit verwenden kann.

00:05:48: Und wenn es jetzt so ist, dass sich auch mein Hirn immer wieder so organisiert und die Beziehung im Hirn zwischen den Nervenzellen immer wieder abgestimmt werden, dass möglichst wenig Energie verbraucht wird.

00:06:04: Dann heißt das ja mit anderen Worten, dass ein Zustand, den es dann einmal erreicht hat nicht gerne wieder verlassen wird weil der möglicherweise mehr Energie braucht.

00:06:15: also wenn ich mich erst mal gut eingerichtet habe ist alles was nicht von diesem Ort der Bequemlichkeit wegjagt, Hochenergie aufwendig und das werde ich zunächst mal vermeiden.

00:06:27: Das ist die schöne Antwort auf diese Frage.

00:06:29: Das hat mit den Mieren eigentlich gar nichts zu tun.

00:06:31: Es ist ein grundsätzliches Merkmal von allem der Bendingen, dass es natürlich versucht dort zu bleiben wo es bisher überlebt hat und wo sie im Einigermaßen gut gegangen ist.

00:06:41: Und für uns Menschen heißt es wir suchen nach einem Zustand womöglich wenig Energie verbrachtet auch im Hirn.

00:06:48: Wir erreichen dies so schon immer dann, wenn wir etwas schaffen was nicht immer gelingt nämlich das im Hirn alles einigermaßen gut zusammenpasst.

00:06:56: Also Denken fühlen und Handeln bilden eine Einheit, ältere Strukturen und dass was die so an Aktivitäten erzeugt passen gut zu dem was in den jüngeren Struktoren passiert.

00:07:09: Du passt dann als einzelne relativ gut in die Umwelt.

00:07:12: also diese Beziehungsmuster mit anderen Menschen mithilfe du zusammenlebst fühlst dich da wohl ja Und wenn du Glück hast, fühlst du dich auch noch eingebettet und teilt dieses ganzen Kosmos.

00:07:25: Und bist damit auch noch gut verbunden!

00:07:28: Dann hast Du einen Zustand, wo Du innerlich merkst jetzt wird hier ganz wenig Energie verbraucht... ...und unter diesen Bedingungen sind Menschen am allerkreativsten und dann haben sie auch die größten Möglichkeiten überall dort wo Sie in Ihrem Fortbestand bedroht sind weil sie in zuständigen Geraten wo alles durcheinander geht, wo es inkohärent wird Das sind beim Menschenzustände von Ohrenmacht, von Angst und Verunsicherung.

00:07:54: Da müsst du schnelle Lösungen her damit es wieder etwas koherenter wird.

00:07:58: Sonst kommt man um!

00:08:00: Und diese schnellen Lösungen werden dann alles so finden?

00:08:04: Die werden dann wenn sie funktionieren im Hirn festgehalten?

00:08:10: Hier kommt dann der große Kernsatz was sich das Hirn merkt sind die Lösungen die man findet nicht die Probleme.

00:08:18: Aber es gibt eben auch Lösungen, die kurzfristig zwar okay sind... ...die langfristig aber überhaupt nicht so gut sind und sehr hinterlich.

00:08:27: Und deshalb passiert es sehr vielen Menschen das die vorübergehen.

00:08:30: Erst mal Lösungen suchen und finden an denen sie festhalten und wenn diese Lösungen dann von ihnen immer wieder eingesetzt werden also nicht so abstraktkonkret.

00:08:40: Es kann dir passieren dass du als Kind auf dem Spielplatz merkst, dass wenn du anderen mit deiner Schaufel eine auf den Kopf haust dass sie dann alle abhauen und ihr Spielzeug geben.

00:08:49: Dann kann es passieren, dass du das für eine Lösung hältst.

00:08:51: Auf alle Fälle macht es dich koalenter.

00:08:53: Es passt jetzt auf einmal alles, weil du kannst das machen, was du willst.

00:08:56: Und bei manchen Menschen werden diese Lösungen so fest verankert, dass die das da nicht nur am Spielplatz machen sondern auch später in der Schule und dann noch später während der Berufsausbildung und dann später auch noch an der Arbeit.

00:09:08: und das sind dann welche, die ganz viele Möglichkeiten sich angeeignet haben um andere Menschen unter Druck zu setzen.

00:09:14: offen oder subtil Wollen wir nicht hoffen, dass die mal Führungskräfte werden?

00:09:19: Weil das wären ganz ungützte Kandidaten für sowas.

00:09:22: Aber es ist eine energiesparende Möglichkeit, dass man sich Macht aneignet und diese Macht benutzt um seine kleine Welt mit dem anderen zu beherrschen.

00:09:32: Dann hat man keine Angst dann hat man keinen Beschwerden.

00:09:35: Und wenn man dann gesagt kriegt ändere dich doch bitte mal So lange der damit erfolgreich ist und wenn es sozusagen ihm auch schon bis zum Halse steht das Wasser Der macht so weiter.

00:09:46: Es ist immer noch günstiger, bis zum Hals in einer schwierigen Situation zu stecken.

00:09:51: Aber die kennt man ja wenigstens.

00:09:53: Da weiß man was es braucht als dass man aus dieser schwierigen Situation herausklettert und nicht weiß, was dann auf einen Zukunft.

00:10:01: Aber es gibt ja Menschen über Gerald, die verändern sich.

00:10:04: Die bauen Häuser, die ziehen um also nicht alle alle.

00:10:08: aber es gibt der Menschen, die durchaus etwas tun aus eigenem Antrieb.

00:10:12: Den wird's dann selten gesagt vermutlich, sondern machen sie das eigene Antrieb.

00:10:15: Also es geht ja dann doch auch, dass Menschen diese Energie aufbringen.

00:10:20: Was sind denn Voraussetzungen?

00:10:23: Dass sowas passieren kann oder dass überhaupt die Wahrscheinlichkeit höher ist das Menschen eine Energie aufzubringen um etwas zu verändern?

00:10:32: Lässt ihr verändern dir einmal was.

00:10:33: aber Sie neigen dazu vor allen Dingen in der Wirtschaft und getrieben von der Wirtschaft, neigen sie dazu den kurzfristigen Erfolg für eine Lösung zu halten.

00:10:44: dass das langfristig nach hoffen Schwierigkeiten bereitet und man möglicherweise langfristlich sogar ein allergrößter Probleme gerät, sehen die meisten nicht.

00:10:54: Und deshalb sind sehr viele unterwegs mit solchen kurzfristigen irgendwie durchaus erfolgreichen Lösungen.

00:11:01: Der Spatz in der Hand ist einem lieber als die Tauer auf dem Dach, der nach diesem Motto wo ist denn der nächste Spatz?

00:11:07: sich auf den Weg macht?

00:11:07: Schnäppchenjäger und was es da alles so gibt, der müsste ja überredet werden dass er nicht die kurzfristig energiesparende Lösung sucht, sondern dass er erkennt, dass es hinter dieser kurzfristigen energiesparenden Lösung eine noch viel bessere und noch mehr energiesparen Lösung gibt.

00:11:28: Typisches Beispiel, das kenne ich an zur genüge Maststudium zum Beispiel Medizin – Das ist ne Tortur!

00:11:36: Da musst du da durch, die muss dauern.

00:11:37: diese Prüfung und diese Sachen alles auswendig lernen.

00:11:41: Da kann es durchaus passieren, dass wenn man nicht weiß warum ein Arzt werden will das man das hindürft.

00:11:48: Und dann scheitert man sozusagen an diesen Anforderungen.

00:11:52: Man kann aber auch sich immer wieder unterwegs sagen nein ich habe das ja extra ausgewählt weil ich am Ende eine ganz große Belohnung kriege in Form des sozialen Status der Verdienstmöglichkeiten der was weiß ich Entfaltungsmöglichkeit und die mir dann plötzlich offenstehen wenn ich dann Oberarzt oder Kapu-Professor androgen bin.

00:12:11: Also unterdrücke ich meine Tendenz, eine kurzfristige Lösung zu suchen die mich wieder etwas koerenter macht.

00:12:20: Gehe heute Abend nicht in die Kneipe und gehe auch nicht zum nächsten Pop-Konzert setze mich auch nicht vor den Fernseher sondern ich arbeite an der Vorbereitung für die nächste Prüfung mit der Gewissheit dass sich das durchaus aushalten kann durch dieses zahl der Tränen zu gehen und diesem hohen Energieaufwand auf mich zu nehmen weil ich doch weiß dass es sich dann am Ende lohnt.

00:12:43: Damit habe ich jetzt schon verraten, das einer der wesentlichen Gründe dafür sein kann, dass jemand sich durch etwas durchquält was eigentlich hoch unangenehm ist.

00:12:53: Nämlich, dass er etwas anstrebt, was ihm wertvoller als der kurzfristige Nutzen und Erfolg den er auch hatten könnte.

00:13:03: Und im nemerischen Kontext heißt das immer, Ziele, Projektziele oder irgendwelche angestrebten Kennzahlen die man da erreichen will.

00:13:12: Sie haben alle den Nachteil dass man dann unter Umständen wirklich in einem halben Jahr Projektarbeit da ankommt und das auch erreicht und dann ist wiederum das langfristige Ziel weg und deshalb ist es ganz interessant wenn sich mal fragt ob Menschen auch Ziele verfolgen können die nicht erreicht werden?

00:13:31: Und trotzdem glücklich sind.

00:13:33: solche Ziele heißen auf Deutsch Anliegen, innere Anliege.

00:13:37: Ich kann das Innere Anliegen haben, ein ganz großartiger Neurobiologe zu werden.

00:13:43: Der sich im Ihren wirklich auskennt und dann werde ich damit nicht fertig.

00:13:48: Das ist auch relativ uninteressant ob ich da berühmt werde oder ob ich eine Karrieremache mache weil in meinen Anliegenden ist ja gar nicht Karriere unberühmt zu werden also einen Abschluss zu erreichen sondern ich will meine Kenntnis und mein Verständnis für die Prozesse im Ihnen verbessern und damit werde ich nie fertig.

00:14:07: dieses Anliegen immer.

00:14:08: Und das trägt mich dann durch alle Miseren des Lebens, auch durch all die Zeiten hindurch in denen ich dann etwas Inkoherentes aushalten muss.

00:14:17: Mache ich denn gerne über?

00:14:18: Ich weiß wofür?

00:14:20: Um das kurz zusammenzufassen also was ich verstanden habe ist, du scheinst grundsätzlich das Thema Veränderung ganz stark damit zu verbinden.

00:14:30: schaffe ich es ausreichend Energie zu konservieren?

00:14:34: Vielleicht auch mal die Frage, warum hat die Natur das eigentlich so eingerichtet?

00:14:37: Also wofür konservieren sie wir eigentlich die Energie.

00:14:39: Aber wenn ich dich richtig verstehe ist es so das Gehirn ist einfach maximal darauf ausgelegt, Energie zu konserviert.

00:14:44: Jede Form der Veränderung kostet Energie.

00:14:47: deswegen bleiben wir extrem gerne im gewohnten.

00:14:50: damit geht häufig auch einher dass wir so eine Art Wiederholungszwang unterliegen d.h.

00:14:54: Die eingeübten Muster aus der Vergangenheit die uns irgendwann mal wohl vielleicht doch Status an Erkennung der Eltern, Liebe beschert haben.

00:15:03: Wir neigen dazu oder wir glauben dass es uns das beschert hat.

00:15:05: Wir negen dazu das quasi Zeit unseres Lebens zu wiederholen.

00:15:09: Es sei denn?

00:15:10: Wir erkennen, dass langfristig ein wertvollerer Nutzen aus dem entstehen kann was wir tun was quasi dem Energieeinsatz überwiegen würde den es braucht.

00:15:21: um diesen langfristigen Nutzen anzustreben geht es in die Richtung

00:15:25: Hundertprozentig, also man kann es auch einfach so sagen.

00:15:29: Es wird auf einmal leichter die Unbildung des Alltags auszuhalten wenn man einen Sinn in dem findet was man tut.

00:15:39: weil was mich noch so ein bisschen gewundert und auch ein bisschen gefuchst hat, aber vielleicht liege ich da komplett falsch.

00:15:44: Du sagtest gleichzeitig, naja also wenn das Gehirn erstmal sehr energiesparen funktioniert dann sind Menschen auch grundlegend somit sich im Frieden und mit ihrer Umwelt, dann tendieren sie dazu eher kreativ zu sein, was für mich Sinn macht ja?

00:15:55: Weil dann sind Sie nicht angespannt, ja?

00:15:58: Sie sind nicht in der Enge, in der Angst, Angina Das autonome Nervensystem ist vielleicht eher in diesen Rest-und Digest-Modus.

00:16:04: Man hatten höheren Zugang zur eigenen Intuition.

00:16:06: Also das erschließt es sich mehr.

00:16:08: Gleichzeitig ist meine Beobachtung, dass viele Menschen die auf so einer Energiesparflamme fahren.

00:16:16: Die dümpeln auch gleichzeitig gefühlt von Tag zu Tag und oftmals wenn ich mich mit denen unterhalte habe jetzt nicht das Gefühl, dass sie wirklich glücklich sind.

00:16:24: Wie passt das zusammen?

00:16:26: Das passt dann zusammen, wenn du deine Vorstellungen von Glück noch mal kurz mit dir vor Augen hältst.

00:16:33: Also wir empfinden so etwas wie Glück, wenn es uns gelungen ist einen inkohärenten Zustand.

00:16:38: Also einen Zustand in dem wir ein Problem haben mit dem man nicht zurechtkommt durch eine eigene Leistung oder durch Glück in einem kohärenteren Zustands zu verwandeln.

00:16:50: So und wenn das gelingt eben habe ich noch das Problem.

00:16:53: jetzt hab' ich dafür ne Lösung.

00:16:55: dann weiß jeder dass das einher geht Hirnforscher würden sagen mit der Aktivierung des Belohnungssystems.

00:17:00: da werden Botenstoffe ausgeschüttet die bestimmte Netzwerke aktivieren, die wieder unbestimmte Körpergefühle erzeugen.

00:17:07: Und es werden zusätzlich noch Bodenstoffe ausgeschüttet, die in die Kategorie Endorphine und Opiate gehen und die machen ein gutes Gefühl.

00:17:17: Wir haben noch Bodenstoffe ausgeschüttete, wir nennen das Neurotrophoplastische Faktoren also so etwas wie Hormonewertenaustürze, die einen anderen Nervenzentrum dazu bringen die Vernetzung, die sie eben aktiviert haben um diesen Kundenzustand herzustellen und das Problem zu lösen.

00:17:33: Die werden dann noch gedüngt sozusagen.

00:17:36: Sie kriegen noch eine Dosis Kormon ab damit sich noch ein bisschen besser ausbilden, damit sie noch ein bissel neue Fortsätze ausbinden.

00:17:44: Zusätzliche Fortsetze, neue Vergnüpfung.

00:17:47: Und deshalb bist du immer dann wenn Du einen Problem gelöst hast nicht nur besser in der Problemlösung sondern es geht auch ein herrmittentollingefühlt Und das ist das, was wir ständig anstreben in Leben.

00:17:58: Wir wollen alle diesen Zustand wo es alles so schön zusammenpasst und wir können uns aber hier zu dritt erst mal darauf einigen dass das natürlich toll ist wenn wir das alle wollen.

00:18:09: aber den Zustand als Dauerzustand aufrechterhalten geht nicht.

00:18:14: also der einzige Augenblick wo du wirklich mal dauerhaft in diesem koalenten zustande bist dann wenn du gerade gestorben bist der passt alles und umzulande du lebst ist immer Störung.

00:18:26: Das muss man mal verstehen, weil dann weiß man überhaupt was Leben ist.

00:18:29: Leben ist nicht Bequemlichkeit und Glück ist auch nicht der Zustand von Coherenz sondern Leben ist die Auseinandersetzung mit dem was da tausend alles kommt.

00:18:40: Ich würde sagen der zweite Hauptsatz hat Thermodynamik mit all seinen Problemen, die uns immer wieder auseinanderreißen.

00:18:46: Und wenn es einen dann gelingt, dem etwas entgegenzusetzen was stabil ist und was sich immer wieder selbst erneuert und selbst sich immer weiter ändert so dass es sich anpasst in die neuen Erfordernisse.

00:18:57: Dann hast du einen Zustand erreicht wo du sagen kannst wow wunderbar jetzt habe ich in meinem Leben schon so viele Probleme gelöst Jetzt können wir nichts mehr passieren.

00:19:06: Herzlich willkommen.

00:19:07: nächstes Problem auch an dir werde ich wachsen.

00:19:10: Gut, ihr kam aus dieser Ecke das ich sagte.

00:19:12: Ich habe das Gefühl dass viele Menschen die zumindest nach außen sehr koherent leben.

00:19:16: Das heißt also quasi sehr energisch sparen Leben nicht gleichzeitig glücklich sind.

00:19:21: und hast du gesagt naja das mag daran liegen dass sich ein glücksgefühl nur dann einstellt wenn menschen Die energie aufbringen quasi sich mit ihren problemen auseinander zu setzen sie zu lösen und eben vielleicht auch daran zu wachsen.

00:19:34: Das heißt also quasi die Menschen, die in diesem Energiespar-Modus sind.

00:19:39: Die setzen sich zu wenig konstruktiv mit ihren eigenen Problemen auseinander so dass sie kein Glücksempfinden haben.

00:19:45: ist das der Hintergrund?

00:19:46: Wir

00:19:47: glauben ja es käme im Leben darauf an alle Probleme zu vermeiden und das Ergebnis davon ist, dass Sie dann dieses Erlebnis nicht haben was einen so glücklich macht weil man das Problemes gerade so toll gelässt.

00:19:58: Aber es würde ja darauf einzahlen und damit hat das ganze Gespräch geöffnet, aber es wird doch drauf einzahlen dass wir weniger Energie aufwenden.

00:20:06: Das heißt also im Energiesparmodus zu bleiben und wenig Energie aufzuwenden mag zwar etwas sein was unser Gehirn uns gerne vorschreiben möchte aber ist nichts was uns gut tut.

00:20:16: verstehe ich dich richtig?

00:20:17: Ja aber dein Leben damit zu verbringen dass du abends so versetzt und es dir schön bequem machst führt dazu dass du demnächst diesen Erdbein nicht mehr bewunden wirst weil du krank wirst oder ausscheidest.

00:20:30: Das heißt, wir sind in so einem Constant Battle gegen unser eigenes Gehirn.

00:20:33: das möchte quasi dass wir Energie konservieren.

00:20:36: aber Du hast gerade aufgezählt und definiert, dass genau das uns nicht nur A krank macht sondern B wahrscheinlich auch unglücklich Weil wir uns einfach zu wenig mit dem tatsächlich realen Leben und seinen Herausforderungen auseinandersetzen.

00:20:50: Ja, aber das ist kein Constant Battle.

00:20:52: Sondern das ist das Grundmerkmal des Lebens, dass es nur dann lebendig ist solange man immer wieder neue Dinge hinzulernet und immer wieder neuer Lösungen findet für inkohärente Zustände.

00:21:06: Das heißt wenn du dir ein Leben schaffen willst in dem es immer zu alles passt oder bequem ist und also schönes ist der sichere Tod.

00:21:17: Mindful Moment!

00:21:21: Ein bequems Leben ist der sicherer Tod.

00:21:24: Das knallt uns Geralt Hüter hier einfach mal so vor den Kopf.

00:21:28: Puh!

00:21:29: Da sitzt er erst mal, oder?

00:21:31: Und gleichzeitig steckt darin vielleicht eine unbequeme Wahrheit.

00:21:36: Wir Menschen versuchen oft alles zu vermeiden was sich unangenehm

00:21:40: anfühlt.

00:21:41: Konflikte, Unsicherheiten Fehler Ablehnung Überforderungen.

00:21:49: Aber genau dadurch wird unser Leben manchmal eben kleiner enger und leiser Und anscheinend auch weniger wirklich lebenswert.

00:22:00: Gerald beschreibt Glück nicht als Leben ohne Probleme, sondern als den Moment in dem wir merken ich kann damit umgehen – Ich kann das lösen!

00:22:10: Also nicht die Problemfreiheit macht uns lebendig, sondern die Erfahrung von Selbstwirksamkeit.

00:22:16: Vielleicht magst du dich deshalb heute einmal fragen Wo halte ich mich gerade eher klein?

00:22:23: Damit alles bequem bleibt?

00:22:26: In welchem Thema, Gespräch oder nächstem Schritt gehe ich gerade aus dem Weg.

00:22:34: Wenn wir mal ehrlich sind dann stagniert nichts in der Natur so lange es lebendig ist.

00:22:38: Warum sollte das bei uns also so anders sein?

00:22:43: Leben ist Wachstum und aufzuhören sich genau davor zu verstecken.

00:22:55: Jetzt gibt es aber doch auch andere Möglichkeiten, durch das diesen Hormon-Cocktail angesprochen.

00:23:00: Das Dopamin des Belohnungszentrums, dass da anspringt wenn wir entsprechend zu einem Problem geröst haben.

00:23:06: Aber das kriege ich ja auch durch andere Arten von Impulsen die mir so einen Dopaminkick mal verschaffen.

00:23:12: Ich glaube das Ende was du gesagt hast mit dem Düngern... ...ich habe den Namen jetzt nicht bei ihm im Kopf.

00:23:19: Genau, ich glaube das wahrscheinlich nicht.

00:23:21: Aber zumindest der Anfang des Dopamins und die Wotenstoffe ... Das kann ich auch anderweitig, selbst wenn ich am Sofa sitze und mir die fünfte Folge reinziehe vielleicht doch auch bekommen.

00:23:33: ist es vielleicht auch ein Grund warum wir dann nicht so aktive Auseinandersetzungen suchen?

00:23:39: Nein, das ist ein anderes Erleben.

00:23:40: du kannst natürlich deinen Hirnstoffwechsel manipulieren mit Tropen oder Substanzen, die du dir da reinkriegst.

00:23:47: Aber das, was dabei herauskommt ist ja nicht das gleiche Erleben, was du hast.

00:23:51: Wenn du erleben kannst und erleben darfst wie du ein Problem, was dich die ganze Zeit beschäftigt und je länger es dich beschäftigt umso toller ist es wenn es dann plötzlich löst.

00:24:04: Das Beispiel, was wir da brauchen, man muss das immer irgendwie versuchen zu illustrieren dieses Bild, was ihr euch schon gesehen habt Da ist so ein kleiner Junge, der geht mit seiner Mama einkaufen und an dem Kassen sind das Stande aufgestellt.

00:24:16: Und da steht er am Pult rum und will einen Überraschungseier haben.

00:24:22: Die Mama schämt sich und irgendwie kann sie es auch nicht abwenden.

00:24:25: Dann gibt's ihm das Überraschwungsei und dann geht der hier durch die Kasse durch mit seinem Eier in der Luft.

00:24:31: Sie bezahlt!

00:24:33: Dieser Zustand, den der Herr der führt zur Aktivierung des Volumungssystems.

00:24:37: Wir bezeichnen auch manche Leute als Glück, aber das wird es da nicht in Wirklichkeit.

00:24:42: Sichtbar ist es Triumph!

00:24:43: Das ist was völlig anderes als Glück.

00:24:46: und das merkst du dann wenn du das andere Bild vergegenwärtigst wo ein kleiner Junge der jetzt gerade mit Mühunot gelernt hat wie er sich aufrichtet, sichter am Tischbein hochzieht und dann plötzlich so dasteht und dir in die Augen guckt.

00:24:58: Das ist eine völlig ans Gesicht.

00:25:00: Das is Glück.

00:25:02: Das ist ein großes Erlebnis.

00:25:03: Er ist endlich so weit, dass er wie du auf zwei Beinen stehen kannst.

00:25:08: Der hat einen Schritt ins Leben gegangen.

00:25:09: Das ist völlig anders als ob ihr Überraschung sei gekriegt hast.

00:25:12: Jetzt müssen wir auseinanderhalten und da ist mein eigenes Disziplin also die Jungs wahrscheinlich nicht sehr gut darin diese Unterscheidungen zu treffen.

00:25:20: Ich kann das gut unterscheiden.

00:25:21: ich sage es ist ein total koherenter Zustand den dieser Junge erliegt weil es verbindet ihn mit sich selbst mit dem Papa mit der Welt und allen.

00:25:30: Das heißt, dass der so einen Riesenglück hat ist kein Wunder.

00:25:33: Wer an dessen, der mit seinem Gequengel dieses Überraschungseil endlich sich verschafft hat?

00:25:38: Das ist ein dürftiges Glück, ein schales Glück!

00:25:41: Aber wo ist dann die Incoherenz in dieser Bedürftigkeit und diesem bedürftigen Glück?

00:25:47: Der Junge vor der Kasse, der hat jetzt ein Stimulus gekriegt, er hat gesehen das da so eine Überraschwungseile liegt, das hat diese Incohrenz erzeugt dieses Begehren geweckt, das Ei haben zu wollen.

00:25:58: Das war sehr mächtig und hat sehr viel Incoherenz gemacht.

00:26:02: Und dann hatte er alles Mögliche was ihm eingefallen ist in der Situation angestellt um das Ei zu bekommen.

00:26:08: Das ist die Incoerenz und im anderen Fall wenn sich der Junge mit Mio-Not angeeignet hat wie man auf zwei Beinen steht besteht die Inkoherenz darin dass er schon über lange Zeit immer so sein wollte wie der Papa und auch auf zwei Beinen stehen wollte.

00:26:24: Das ist ein viel längerer Prozess, der geht viel tiefer und deshalb ist das Glück was er erlebt um die Kohärenz, die er dabei empfindet, viel größer als das was man mit diesem Triumphgeheul erlebt wenn man das überraschungseißig ergattert

00:26:38: hat.

00:26:38: Finde ich total nachvollziehbar.

00:26:40: also erst mal vom Prinzip her dass das was wir uns quasi so ein bisschen härter verdienen müssen und was wahrscheinlich auch an der Sache hängt die für uns eine ganz andere Bedeutung hat offensichtlich irgendwie auch anders anfühlen muss.

00:26:52: Wenn wir ins Gehirn schauen und dann aber sehen, na ja bei Beidem werden irgendwie relativ ähnliche, korrigier mich wenn ich falsch liege, Botenstoffe oder Neurotransmitter ausgeschieden, dann frage ich mich wie kann das Gehirnen entscheiden zwischen so zu leicht verdientem Dopamin und ehrlich verdienten Dopamin?

00:27:11: Also Kinder-Überraschungsei erquengelt versus Ich hab's geschafft zu stehen.

00:27:15: Es ist eben genau das, was man nicht auseinanderkriegt wenn man glaubt dass dieses Glücksgefühl durch dieses Dopamin zustande kommt.

00:27:23: Das Glücks-Gefühl kommt nicht durchs Dopamin sondern dadurch dass da plötzlich die Nerven zählen.

00:27:28: alle im ganzen Hirn und sogar bis in den Körper rein merken, dass es jetzt passt!

00:27:33: Und dass sie plötzlich merken jetzt braucht's nicht mehr so viel Energie Wenn wir versetzen uns mal den einen dieser Nervenzellen hier vorne in der Frontalhirnrinde rein und merken das ist jetzt Mist, weil die jedes Mal wenn du dem Papa siehst glaubt er es nicht.

00:27:47: Und dann feuern andere Nervenzeilen noch quer und dann ist die Nervenzielle überlastet und da muss man sehen dass ihr irgendeine Lösung findet.

00:27:54: Und was die dann machen?

00:27:55: Die Nervenzenen versuchen dann um Netzwerk zu bilden mit dessen Hilfe sie Einfluss nehmen können auf das Geschehen.

00:28:02: Also die eine Nervenzelle wird überlastet, die wird inkohärent und der geht's nicht gut.

00:28:07: Dann können die Hirnforschern noch weitermachen können sagen da fließt zu viel Calcium rein weil sie nicht genug Energie hat um das Rauszug pumpen.

00:28:13: Und dann ist sie kurz vor dem Unterkann.

00:28:16: und dann braucht sie ne Lösung.

00:28:17: und die Lösung die Sie findet besteht darin dass sie seitlich ein Asshaus wachsen lässt Der eine andere Nervenzelle hemmt Die ihr gerade im Augenblick so sehr zu schaffen macht.

00:28:26: Das is wie in Betrieb.

00:28:28: Also ich komme viel weiter, das zu erklären.

00:28:31: Wenn ich menschliche Beziehungen anschaue also bei euch in der Telekom ja wenn da so ein Queroland da ist, der dauernd blöde Zeug dazwischen redet dann muss man sich irgendwas überlegen wie man den stilllegt.

00:28:43: Hämt!

00:28:44: Da machst du das gleiche wie diese eine Nervenzelle und so müsstest du das ganze System betrachten müsste sagen es gibt Zustände wo auf einmal alles so wahnsinnig toll zusammenpasst.

00:28:54: das sind auch seltene Zustände.

00:28:57: Und es gibt Zustände, wo man vorübergehend mal in irgendeiner Region gerade mal ein bisschen Orten wiederhergestellt hat.

00:29:04: Das sind die häufigeren Zustände aber ... Die tatsächlich angestrebten Zustände sind die des totalen Glössern.

00:29:10: Unorgasmus ist ein zustand totaler Koalanz.

00:29:12: Deshalb hat uns die Natur mit so was ausgestattet.

00:29:15: Wir haben immer noch diese alte Vorstellung vom Volk.

00:29:17: Wundert das haben uns diese Hirnvorschritte damals von ihren Chemikalien begeistert waren eingebleut.

00:29:24: und in Wirklichkeit ist das hier ein Beziehungssystem.

00:29:27: Und ich komme viel weiter, wenn nicht die Nerven fänden wie Menschen betrachtet, die sich in einem sozialen System zu Ort versuchen.

00:29:34: Dann finden sie eben wie in Abteilung bei euch manchmal so einen Weg, wie Sie es arrangieren.

00:29:39: Der ist kurzfristig okay aber langfristiger Mist.

00:29:43: Das ist für den Mitarbeiter von euch ein ganz anderes Gefühl, wie ihr das nennt, committed.

00:29:48: Wenn der also Teil des ganzen Unternehmens ist und sich auch dafür zustimmt – ich finde, da ist er viel glücklicher wenn er zu irgendwas beitragen kann als wenn er irgendein Teilproblem löst und dafür eine Prämie kriegt.

00:30:00: Dass es dieses mit dem Teilproblem löset und Prämien kriegt, das ist dann das Überraschungseil in der Prömung.

00:30:06: Und deshalb versuchen ja auch moderne Unternehmen ein Klima zu schaffen, indem die Mitarbeiter das Gefühl haben, dass sie dort Teil des Ganzen sind und sich auch für das Ganze verantwortlich fühlen.

00:30:19: Also was ich jetzt schon gelernt habe ist es scheint solche und solche Probleme zu geben und je nach Bedeutung des Problems oder der Herausforderungen nehmen wir Gefühle vom Glück komplett unterschiedlich war und gleichzeitig ist es auch nichts anderes als letztendlich auch eine Interpretation dessen was in uns vorgeht.

00:30:38: Du hast beschrieben... Ich kann mir irgendwie so ein bisschen faken, indem ich mir vielleicht besonders viel Eis-Creme abends gönne.

00:30:47: Oder ich kann wirklich was Meaningfules, was Großes machen irgendwas, das mich mit anderen verbindet also was eine große Bedeutung hat.

00:30:53: und da passiert mehr als ein kurzer irgendwie Dopaminsbike wie bei der Eis- Creme oder wenn nicht mit dem Handy rum Swipe weil stattdessen das komplette System quasi aktiviert wird.

00:31:03: Und das sind diese Momente in denen wir uns richtig lebendig fühlen Moment oder damit eben auch Probleme, auf die wir uns mehr konzentrieren sollten.

00:31:13: Weil das dann die Themenstellungen sind?

00:31:16: Die Momente in unserem Leben wo wir uns dann tatsächlich auch lebendig fühlen?

00:31:20: Ja und wir können es ja mal konkret versuchen indem wir uns fragen ob nicht unter Umständen alles was wir tagtäglich tun was dazu beiträgt dass etwas was zusammen gehört getrennt wird.

00:31:33: Das machen wir ständig, weil unsere ganze Abelsweise sieht so aus.

00:31:36: Dass wir immer zu was trennen müssen.

00:31:38: Wir müssen das Denken führen und das Handeln trennen.

00:31:40: Und wir müssen das eine.

00:31:41: Man muss sortieren und immer müssen wir irgendwas trennen.

00:31:44: und wir müssen auch mit anderen Menschen immer eine gewisse Distanz herzustellen.

00:31:49: Dann reden wir uns mit sie an damit der Abstand inreichend gewahrt wird.

00:31:53: Und ich brauche einfach mal alles, was dazu beiträgt dass lebendiges, was eigentlich zusammengehört getrennt wird führt zur Inkohärenz.

00:32:03: Was sind typische Beispiele im Alltag?

00:32:04: Wo Sachen getrennt werden, die eigentlich zusammengehören.

00:32:08: Also das was alle kennen ist ja dass man als Kind auf die Welt kommt und da ist es eins.

00:32:13: Denken fühlen und Handeln ist eins.

00:32:15: Und dann kennst du aber auch diese Situation Dass ein Vater mit seinem fünfjährigen Jungen an der Kirche vorbeigeht.

00:32:22: Da sitzt ein Bettler auf den Stufen.

00:32:24: Der sieht total zerlungt aus.

00:32:27: Was macht der Junge?

00:32:28: Der guckt dem Bettler an und jetzt guckt er den Parallel.

00:32:31: Er möchte von Papa wissen, was da ist.

00:32:33: Der hat Mitgefühl der Junge und der Papa soll jetzt die Orientierung bieten.

00:32:37: Der Papa weiß aber in dieser Situation nicht, was er machen soll.

00:32:40: Geht um die Ecke herum, beugt sich runter und erklärt den kleinen Jungen, warum der Bettler das Sitzungrums ihm nichts gegeben haben.

00:32:46: Und dann kriegt der Junger für ein empathisches Gefühl, nämlich Mitgefühlen eine kognitive Erklärung.

00:32:55: Das Ergebnis davon, dass nächstes Mal wenn der wieder so ein ethnopathisches Gefühl hat wird er mit einer kognitiven Erklärung.

00:33:00: Auch die sind doch selber dran.

00:33:02: schuld ihr hätten dort bleiben können wo sie herkommen kriegt eine kognitive Erklärungen und dann ist er innerlich getrennt.

00:33:08: da ist sein Denken fühlen und handeln nicht mehr eins aber es sind verschiedene Schubladen die er der Reihe nach aufziehen kann und solchen Menschen geht es innerlich nicht gut weil sie nicht kohärent sind.

00:33:20: Wir können das ja noch ein Stück weitertreiben und sagen, wenn du eine Inkohärenz in deinem Hirn hast dann führt es dazu dass die sich auch immer ausbreitet.

00:33:29: Das kennt man ja!

00:33:30: Man fängt eine bisschen Unsicherheit an und dann wird es angst und geht es hier ganz runter und dann erreicht es den Hirnstamm und dann musst du aufs Klo, dann kriegst du alle diese Körpersymptome.

00:33:39: Und dann kommen im Hirn die Regelkreise alle durcheinander, die für deine Gesundheit um zuständig sind.

00:33:46: Das sind die großen indikativen Regelkreise, die jetzt das Herz-Kreislaufsystem regulieren, die das Immunsystem reguliert, die dass vegetative Nervensystem reguliere und die das Endokrime System reguliert.

00:33:58: Wenn die durcheinander kommt, ist nur noch eine Frage der Zeit, wann du an irgendwas stirbst!

00:34:04: Es heißt es ist inkohärente Zustände kann ein lebendes System nicht lange ausseiten Und wir als Menschen haben eine Welt geschaffen, in der inkohärente Zustände für die meisten Menschen fast die Regel gerottet sind.

00:34:18: Ich wollte gerade sagen also wenn du sagst kohärenz bedeutet und macht für mich hochgradig Sinn denken fühlen und handeln sind im Einklang spielen harmonisch miteinander und ich das ganze damit versuche übereinzubringen Wie viele unterschiedliche Masken oder Personas die Menschen täglich an den Tag legen müssen.

00:34:39: Also, sie sind ja jemand anders im Zusammenspiel mit der Partnerin, mit dem Partner, mit den Kindern bei der Arbeit und mit den Nachbarn.

00:34:49: aber wie häufig sind Sie wirklich sich selbst?

00:34:52: Was wäre überhaupt das Gegenteil davon?

00:34:54: also Wann bin ich überhaupt ich selbst?

00:34:57: Also wie würdest du für dich die Frage beantworten, wann kannst du es dir auch erlauben komplett du selbst zu sein.

00:35:04: Wenn ich daran erinnere dass wir ja alle mit einem authentischen Selbst auf die Welt kochen.

00:35:10: Es ist nicht kognitiv sondern das ist sozusagen ein Nämnis bei Körpergefühl oder wie immer du das willen willst.

00:35:16: und dieses authentische Selbst was du am Anfang deines Lebens bist das bleibst Du auch in den ersten zwei drei Lebensjahren Und deshalb is da alles eins.

00:35:26: Und dann wächst du in eine Welt hinein, in der es nicht so ist wie es sein sollte damit es dir in dieser Welt gut geht.

00:35:34: Die Erwachsenen wollen was von dir?

00:35:35: die machen dich zum Objekt ihrer Absichten und Ziele und ihrer Bewertungen.

00:35:40: die sagen dir wo's Land geht um was zu tun und zu lassen hast mit dem Ergebnis dass du dich in diese Welte erwachsen hinein arbeiten musst muss Lösungen suchen für das Problem was du da hast nämlich dass du so wie du bist denen offenbar noch nicht gut genug bist oder dass dir die Verbundenheit nach der du suchst nur dann geben, wenn du dich sozusagen schön brav verhältst und das machst was sie alle wollen.

00:36:05: Und damit musst du einen Teil von dir abspalten.

00:36:07: und das, was du da an Lösungen findest, das wird in einem Bereich deines Hirns, das ist oben weiter oben abgelegt als Lösung.

00:36:15: und dieses Ding, was Du da im Laufe der Zeit ungefähr ab dem dritten Lebens heraufbaust, ist als Ich-Konstrukt.

00:36:22: Das ist das Konstrukt von dir selbst über dich selbst und dass es nicht im Einklang mit deinem authentischen Selbst.

00:36:29: Man muss sogar, damit du das Ich-Konstrukt aufrecht erhältst, teile deines Authentischen Selbst unterdrücken.

00:36:35: Und da ruft es unten bei uns Männern zum Beispiel kümmer dich doch mal ein bisschen um deinen Körper.

00:36:41: Aber man will ja Karriere machen!

00:36:42: Man hat jetzt keine Zeit sich um den Körper zu kommen was die nächste Dettel einer fertig machen und deshalb bleibt man vor dem Apparat sitzen und unterdrückt des Rufen aus dem eigenen Körper.

00:36:52: Das war das authentische Selbst.

00:36:54: Das hat da gerufen und dass ich Konstrukt hatte, so unter Druck damit doch funktioniert.

00:36:58: Und jetzt kann man weitergehen und sagen wie viele Situationen gibt es für uns alle jeden Tag überall?

00:37:04: wo wir auf irgendeine Art und Weise zu funktionieren, versuchen.

00:37:08: Und die Erwartungen zu erfüllen, versuchen, die an uns gerichtet werden, wo wir uns auch selbst zum Treiber machen und uns selbst antreiben damit wir unsere eigenen Vorstellen, worauf es ankommt, erfülle.

00:37:20: Das ist alles ich Konstrukt und das entfernt uns immer weiter von uns selbst und ist damit zutiefst inkohärend.

00:37:28: Jetzt haben wir eine Arbeitswelt gebaut Dann darf die auch sinnvoll sein und ich darf mich zugehörig fühlen aber.

00:37:35: Häufig genug erfüllen wir einen funktionalen Zweck?

00:37:38: ja und selbst die Personalabteilung heißt der human resources, behandelnde Menschen als Ressource und messend an Produktivität untersteht.

00:37:48: by the way der Mensch immer im Nenner muss minimiert werden oder output muss maximiert werden?

00:37:53: Und auch in der Bilanz tauchen wir immer auf der Solle Seite auf.

00:37:55: also das heißt eine Unternehmenswelt die ein Großteil der Wachzeit der meisten Menschen betrifft, die sozusagen das noch fördert.

00:38:05: Dieses Funktionieren und wie sollen wir denn da wieder rauskommen?

00:38:10: Man muss erst mal wissen warum du reingekommen bist.

00:38:13: Der Grund für unser Leben und unsere Arbeit zuorganisiert haben – wie wird das heute Abend?

00:38:20: Der ist ja nicht Gott gegeben und den haben uns auch nicht die genetischen Programme mitgegeben, sondern es haben wir selbst gebaut.

00:38:25: Wir haben festgestellt, dass wir in hierarchisch geordneten Systemen wo oben einer sitzt der weiß wie es geht und den anderen sagt was sie zu tun und zu lassen haben das wird der hocheffizient Leistung vollbringen.

00:38:37: Wir haben auch gelernt dass in solchen systemen wo es von oben nach unten geht alle auf der Karriereleiter ein Stück höher wollen und dass deshalb ohne dass man viel Druck machen muss im wunderbarer Wettbewerb entsteht und Leistungsdruck und alle strengen sich an.

00:38:52: und das ist seit zehn tausend Jahren so.

00:38:55: Alle strengen sich an, damit sie hochkommen.

00:38:57: Du kommst ja nur hoch wenn du irgendwas erfunden hast oder irgendwas in die Welt setzen kannst was andere gut gebrauchen können.

00:39:03: für diese Anerkennung wirst du hochgehoben.

00:39:06: und wenn das jetzt aber zehn tausend Jahre überall auf der Welt gemacht wird weil dass sich so bewährt hat man kann ja auch wunderbar Kriege führen mit diesen hierarchischen Strukturen man kann den nie als Bewässerungssystem ausbauen und die Pyramiden bauen und zur Garten Mond fliegen.

00:39:19: Wenn du das also solange so gemacht hast dann ist es nicht so ganz leicht, da wieder rauszukommen.

00:39:25: Und vor allen Dingen hat sich ja durch die Gestaltungskräfte die Menschen dann freisetzen in solchen hierarchischen Ordnungen damit sie aufsteigen Die Welt ja dramatisch verändert.

00:39:34: und dessen der im Augenblicket die Welt in der wir leben unser Lebenswelt verändert sich durch die gestaltungskraft des menschen In einem Tempo wie das noch nie da gewesen ist.

00:39:46: Jetzt habe ich gerade die ersten Berichte über die letzte Messe in China gesehen wo die dann ihre Roboter gebaut haben, die zwischen Halbmarathon schneller als die Leute dürfen können.

00:39:58: Es sind allerdings auch einige umgefallen auf dem Weg zum Ziel?

00:40:02: Wir

00:40:02: haben ja dazu gesagt vorhin

00:40:03: ist ja

00:40:03: fast alle umgefallen und da kann ich dir schon jetzt sagen im nächsten Jahr fällt kaum noch eine Ahnung.

00:40:09: Der passiert so vieles und wenn man jetzt eine Welt hat in der so viel Innovation was hier so viel Veränderung stattfindet dann ist das etwas problematisch für alle streng geordneten Systeme.

00:40:25: Und deshalb funktionieren jetzt zu stark hierarchisch geordnete Systeme nicht mehr so gut.

00:40:31: Ich glaube, das ist der Grund, weshalb in Unternehmen dann flacher Hierarchien gesucht werden die sich nicht ohne weiteres umsetzen lassen weil die Mitarbeiter gar nicht daran gewöhnt sind was selber mitzudenken und verantwortungsübernehmen.

00:40:43: Das ist aber auch der Grund.

00:40:44: es hat gesamtgesellschaftlich so viel Unwohl in der gegenwärtigen Welt.

00:40:48: Wir kommen mit der Vielfalt, mit der Ambiguität Komplexität dieser globalisierten und digitalisierten Welt selber gar nicht mehr so gut zurecht.

00:40:57: Weil in dieser Welt die alte Ordnungsstruktur, die unsere Gesellschaft Kohärenz verliehen hat – nämlich die Pyramidenartige von oben da – ist dann nicht mehr zu gebrauchen.

00:41:09: Es wird nie wieder einer kommen der so viel Krips hat und so schlau ist dass er dieses ganze System durchschauen kann.

00:41:17: Das geht nicht mehr!

00:41:18: Was ja die Sache wahrscheinlich an sich erst mal dann nur schlimmer oder noch schwieriger macht.

00:41:23: Wir kommen von der Frage rund um, was können wir tun?

00:41:26: Um wieder stärker an das selbst heranzufinden und mehr aus den Masken herauszufinden.

00:41:33: Und dann sagtest du, naja erstmal ist auch so eine Fragestellung, die sind überhaupt da reingekommen.

00:41:39: So waren wir quasi in dieser Pyramidenlogik gelandet.

00:41:43: Wenn wir davon ausgehen, dass wird zunehmend komplexer... und vielleicht noch wohler Thiela und noch unsicherer, dann heißt das ja schon mal dass der Kontext nachdem es uns eigentlich sehend nämlich Sicherheit, Stabilität mehr Ruhe.

00:41:56: Das wird hier erstmal nicht einkehren.

00:41:58: wenn wir davon ausgehen ist kehrt nicht ein.

00:42:01: wie kann es trotzdem gelingen wieder stärker diesen Veränderungsprozess anzustoßen wieder stärk dem eigenen selbst näher zu kommen?

00:42:10: Und damit auch authentischer und Hypothese auch dann wieder noch glücklicher leben zu können?

00:42:16: Das ist jetzt der Augenblick fast, als hätte ich ihn herbeigeredet an dem ich meinen Lieblingsbegriff den ich in die Welt gebracht habe.

00:42:26: An euch weitergeben darf!

00:42:28: Und dieser Lieblungsbegriff heißt Coherenz wie der Herstellungskompetenzgefühl.

00:42:36: Also wenn ich jemand bin Der immer wieder merkt es wird inkohärent und Ich hab immer wieder auf unterschiedliche Weise gelernt diese inkohärenten Zustände, kohärenter zu machen.

00:42:48: Dann erwerbe ich damit eine

00:42:49: Kompetenz.".

00:42:50: Das heißt mir macht ein inkohlärenter Zustand nichts mehr aus weil ich genau das kriege ich sowieso gebacken.

00:42:56: Aber ganz kurz darf ich dich fragen aber das würde ja bedingen dass wir einen Einfluss auf unsere externe Umgebung auswirken können.

00:43:06: also können wir überhaupt Situationen kohrärenter machen?

00:43:09: oder ist es nicht eher dass wir quasi sicherstellen können, dass wir selbst mit weniger Widerstand auf die Situation reagieren und als quasi Second Order daraus dann für uns selbst ein kohärenteres Gefühl im Zusammenspiel mit der Situation entsteht.

00:43:28: Das ist egal das ist beides.

00:43:29: wenn mein Abfluss zu Hause verstopft ist und ich noch nie einen Abschluss sauber gemacht habe meine Frau mir dann sagt du bist eine Pfeife weil du nur nicht meinen Abfluß reparieren kannst.

00:43:39: dann habe ich in Bezug auf Abflussreinigung keine Kompetenz.

00:43:44: Und deshalb macht mich das verrückt und ich kriege eine Incoherenz, und ich hab nicht das Gefühl der Coherenz-Wiederherstellungskompetenz im Bezug Auf den Auffluss.

00:43:55: Und dasselbe ging natürlich wenn ich mit bestimmten Vorstellungen herumlaufe die dazu führen, dass sich dauernd Anecke und Probleme gerate.

00:44:03: weil ich also der Meinung bin alle müssen so denken wie ich alles kontrollieren und immer dieselbe Ordnung halten, wie ich dann kriege auch darin inkohrente Zustände.

00:44:14: Und dann käme es darauf an wenn ich Coherenz Widerherstellungskompetenz hätte dass sich in der Lage bin meine eigenen Vorstellungen zu hinterfragen.

00:44:24: Klar!

00:44:25: Dann muss ich mich fragen warum bin ich denn hier so ein Ordnungsvernatiker der anderen auf den Zag geht mit seinen Vorstellung wie das alles gemacht werden muss?

00:44:33: So umdass ist dann ein Zustand indem du nicht mehr unglücklich werden kannst sondern indem du eigentlich dauerhaft glücklich bist, weil du er ständig weißt es ist egal.

00:44:43: Es kann kommen wie es will ich kriege es hin und das könnten wir natürlich ihm zusammenleben so handhaben dass wir uns gegenseitig ermutigen.

00:44:52: Das heißt wir helfen uns gegenceitig diese Coherenz widererstellen.

00:44:55: Kompetenz man könnte auch Problemlösungskompetenz in bester Weise herauszubilden.

00:45:01: Und da ahnt ihr schon, wenn ich das so sage.

00:45:03: Wie kannst du denn eine Problemgelsungscoherenz herausbilden?

00:45:07: Wenn du ständig versuchst alle Probleme loszuwerden.

00:45:11: Denn wenn Eltern ihre Kinder schon davor schützen, dass sie bloß kein Problem haben und in alle Steine die es da gibt aus dem Weg räumen, das ist der beste Weg in den Untergang zu einem Kind kann überhaupt keine Coherenz entwickeln.

00:45:24: oder wenn Kinder mit Problemen oder auch Erwachsen mit Problem belastet werden, die einfach nicht lösbar sind.

00:45:30: wo man nun verzweifeln kann Da kann man kein Gefühl herausbilden, dass man jemand ist der die Probleme, die es so gibt auch gut lösen kann.

00:45:41: Und deshalb ist die Anzahl derjenigen Menschen, die dieses Gefühl haben hey ich freue mich.

00:45:46: wo ist das nicht so Probleme?

00:45:48: Es wird mir langsam langweilig am Sofa!

00:45:50: Ich brauche schon mal wieder ein bisschen was.

00:45:53: Da sind nicht so viele da.

00:45:54: Das wird natürlich auch nicht propagiert weil ja kann man uns zu viel verkaufen an solche Leute, die können ihr Leben ja selber meistern.

00:46:05: Meinful Moment.

00:46:09: Geralt Hüter beschreibt hier wahrscheinlich etwas, das wir alle kennen – denn wie oft bringen wir uns selbst jeden Tag aus dem Gleichgewicht?

00:46:16: Du fühlst etwas aber erklärst es weg!

00:46:19: Du sagst ja, obwohl du innerlich eigentlich das Nein fühlste.

00:46:24: Dein Körper sendet Signale, aber du funktionierst einfach weiter.

00:46:29: Das ist innere Incoherenz wenn Denken, Fühlen und Handeln eben nicht mehr zusammenpassen und genau das kostet Energie.

00:46:37: Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, wie vermeide ich solche Probleme oder ganz allgemein unangenehme Gefühle?

00:46:44: Sondern wie finde ich wieder zurück zu mir.

00:46:49: Je öfter du erlebst dass du nach Stress- oder Unsicherheit wieder in innere Stimmigkeit zurückfindest desto stärker wird das was Hüter Koherenz wie der Herstellungskompetenzgefühl nennt Das Vertrauen.

00:47:02: Ich kann mit dem Leben umgehen Nicht durch Theorie sondern Erfahrung.

00:47:08: Ich kann ein schwieriges Gespräch führen.

00:47:11: Ich halte aus, ohne mich sofort abzulenken!

00:47:15: Ich kann Fehler machen und neu anfangen – was tust du um dieses Gefühl zu stärken?

00:47:32: Du sagst also es ist wichtig das eigene Kohärenz-Widerherstellungskompetenzgefühl zu entwickeln weil uns das dabei hilft quasi mehr Selbstwirksamkeit zu empfinden, zu spüren.

00:47:45: Es kommen unterschiedliche Probleme, unterschiedlicher Größe und ich bin in irgendeiner Form... ...in der Lage mit diesem Problem konstruktiv umzugehen.

00:47:53: Und sie zu lösen!

00:47:55: Wenn das der Fall ist?

00:47:57: Welches Gefühl löst es also?

00:47:58: Warum ist das gut für die Menschen?

00:47:59: Warum sollten Sie das suchen, Gerhard?

00:48:01: Ich freue mich auf das Leben.

00:48:03: Mit all seinen Problemen.

00:48:04: Und ich versuche nicht ein Leben führen zu wollen was es gar nicht gibt nämlich weil keine Probleme sind.

00:48:10: Das ist eigentlich der Weg, wenn man das Leben annimmt.

00:48:12: Spannend ist aber der eine Umstand, das habe ich ja nicht ohne Grund hinten dran gehängt.

00:48:18: Koherenz-Widerherstellungskompetenzgefühl weil das nichts nützt wenn jemand diese koherenzwiderherstellungskompetenz hat aber dass nicht in sich spürt.

00:48:29: Das ist ein bisschen einen Seitenlieb auf die objektive Wissenschaft.

00:48:33: erst dann wenn du das auch in dir spürst kriegt es eine Kraft Darf und dass du es kannst, hat das noch keine Kraft?

00:48:41: Noch keine Bedeutung für dich.

00:48:42: Das geht dir um die Frage mit welchem Schuhm wage ich mich an die nächste Herausforderung?

00:48:47: Und da kannst du hundertmal sagen, du hast doch alle Kompetenzen!

00:48:50: Das kannst du, das kannst du... Nee, ich muss das Gefühl haben, dass sich bisher ganz viele Unterschiede herausforderungen auf jeweils adäquate Weiße gelöst habe.

00:48:59: Mit diesem Gefühl gehe ich los.

00:49:01: Und das ist dann der Grund, weshalb ich das schaffe.

00:49:05: Und dann gibt es aber immer wieder diese Momente, ich kenne das von mir.

00:49:08: Ich kenne auch wenn ich meinen Umfeld schaue... Es gibt ja schon Verhinderer die uns davor abhalten vielleicht doch dieses Gefühl in einem gewissen Umfang Ausmaß zu entwickeln und mehr als genug.

00:49:23: Wenn ich jetzt nur so von den kleinen inneren Savoteuren spreche, denn da hat jeder seine Baustellen also sehr häufig ist es ja sowas wie ein gewisses infrage stellen Bin ich gut genug, bin ich kreativ genug?

00:49:36: Bin ich schlau genug stark genug jung genug um diese Sache jetzt wirklich zu lösen?

00:49:40: und dann sagt mir mein Verstand vielleicht ganz häufig nein bist du nicht.

00:49:44: Und dann hält mich das irgendwie zurück.

00:49:45: also ich merke Angst Sorge aber vielleicht auch so eine Art zu negativer Blick in die Zukunft.

00:49:53: Das würde ich auf jeden Fall zu diesen Saboteuren zählen.

00:49:57: Wie siehst Du das?

00:49:59: Es ist wirklich so spannend.

00:50:01: wir müssen alles einzeln angucken bevor es wieder in dem üblichen Prei versinkt.

00:50:06: Du weißt, dass du als Kai in den ersten zwei drei Lebensjahren immer gedacht hast das du die Welt bewegen kannst.

00:50:14: Du hast nicht an deinen Fähigkeiten gezweifelt!

00:50:17: Du fandst dich toll?

00:50:18: Du fandest das Leben toll und du fandest jeden Tag toll und jeden Moment wurde wieder irgendwas gestaltet und entdeckt hast und manchmal bist du hingeflohen.

00:50:25: es hat auch nichts gemacht bis wir aufgestanden.

00:50:28: Das ist das Grundlebensgefühl eines Menschen.

00:50:31: Und wenn du später in der Schulklasse sitzt und du sagst, für Mathe bin ich zu doof.

00:50:38: Dann ist das deine kohärenzstiftende Lösung die du befunden hast weil dir ein Schullehrer in Mathe so viel Leid zugefügt hat dass du keine Lust mehr hast weiterhin eine inkohärent zu erleben dass du schon wieder bei der Rückgabe der nächsten Mathearbeit ne Fünft hast Und deshalb ist es dann auf einmal für dich eine tolle Lösung.

00:50:58: Aha, für Mathe bin ich so gut!

00:50:59: Dann kommt noch irgendeiner und sagt das ist erblich.

00:51:01: uns hat die Mutter auch schon und wir können in dieser Familie kein Mathe.

00:51:06: Und dann bist du raus, gleich am nächsten Termin kriegst du die Arbeit zurück.

00:51:10: Keier hat wieder ne Fünfe im Mathe aber bei dir ist ja sowieso fünfmals verloren.

00:51:15: und dann tut geht das nicht mehr weh.

00:51:16: Du kommst nicht mehr in einen inkohrenden Zustand weil du weißt ja dass du zu blöd bist.

00:51:21: Das sind selbst Zuschreibungen.

00:51:23: Das ist deine Lösung für sehr, sehr ungünstige Beziehungserfahrungen wo du von anderen zum Objekt gemacht worden bist.

00:51:30: Jedes Kind kann auch singen und mich haben sie ja mit diesem Musikunterricht fertiggemacht so dass ich heute glaube ich könnte gar nicht singe.

00:51:37: Ja,

00:51:38: same plus eins!

00:51:40: Du sagtest ein paar mal dieses Objekt wir machen andere zum Objekt.

00:51:44: wie sieht es aus wenn ich jetzt aktiv jemand anderem zum Subjekt mache?

00:51:49: Was ändert sich an Sprache, Ansprache und Haltung gegenüber so jemandem?

00:51:56: Du machst ihn zum Objekt deiner Erwartungen und Absichten.

00:52:02: Dann machst du ihm vielleicht auch noch zum Objekte einer Belehrung.

00:52:05: Und dann machst du ihn auch noch zu einem Objekt der Bewertungen und am Ende auch noch eine Maßnahme.

00:52:12: Das ist das ganze Spektrum.

00:52:14: Und jetzt kannst du dich fragen, ob du überhaupt in dieser Gesellschaft leben kannst ohne dass du das täglich machst mit anderen.

00:52:20: Da werden die meisten Samen, es geht ja gar nicht!

00:52:23: So.

00:52:24: und dann sage ich wenn wir das nicht schaffen, werden wir auf diesem Planeten nicht überleben weil das viel zu viel Energie braucht.

00:52:29: Wir verletzen uns ständig indem wir einander wie Objekte behandeln.

00:52:34: Ein Auto und Kühlschrank ist ein Objekt.

00:52:36: Mit dem kann ich irgendwas machen, das kann nicht verbieten, ihm die Reifen abschrauben oder es irgendwie verändern.

00:52:41: Aber Mensch ist ein Lebewesen, das ist kein Objekt so.

00:52:44: Und da müsste wir sogar noch ein Schritt weitergehen müssen sagen, jedes Lebewessen ist ein Subjekt auch die Erbsen und die Bohle.

00:52:52: Da merkt man schon, da kommt man jetzt in Teufels Küche, weil das ist in unserem philosophischen und christlichen Gedankengebäude keinen Platz für sowas.

00:53:02: Die einzige Möglichkeit, die man hat, dass man noch mal guckt wie kann ich das denn machen?

00:53:06: Dass in einer Begegnung mit einem anderen Menschen.

00:53:12: ihm signalisiere, dass sich ihn nicht als Objekt betrachte.

00:53:17: Und es geht damit los, dass du dich zeigst als Subjekt.

00:53:23: zum Beispiel könntest du lächeln und dann zeigste dich und dann sieht er das gut mit dem meinst.

00:53:30: Und da passiert immer das Wunder, dass der andere plötzlich wenn du dich zeigst zeigt er sich auch und dann begegnen zwei Subjekte einander.

00:53:38: Du kannst es auch bewerkstelligen indem du einfach mal ehrlich und offen bist und dem anderen sagst, dass dir auch nicht die weißen Löffeln gefressen hast und dass du auch als Chef ab und zu einen Fehler machst.

00:53:49: Dann siehst du plötzlich wie den Mitarbeiter die Augen anfangen zu leuchten und der dann sagt mein Chef wenn das so ist das nächste Mal wenn mir sowas auffällt komm ich und sagst ja Großartig.

00:54:01: Und plötzlich sind ganz anderes Klima in die Abteilungen und ich habe ja mit dieser Akademie für Potenzialentfaltung solche Gemeinschaften begleitet, an uns sagen es geht!

00:54:11: Wir arbeiten nicht an Techniken wie man das macht sondern wir arbeiten im Grunde genommen nur an dem einen Punkt nämlich die Mitglieder einer solchen Gemeinschafter dazu zu bringen dass sie das überhaupt wollen.

00:54:22: Es ist das Kunststück.

00:54:24: wenn die wollen können die das.

00:54:26: Mit anderen Worten, die meisten wollen es nicht.

00:54:28: Die meisten schützen sich vor zu viel Nähe bei ihrer Lösung auf.

00:54:32: Verbundenheit und Nähe, die sie gesucht haben darin bestanden hat dass Sie sich von anderen losgesagt haben weil die Art und Weise wie Ihnen andere auf dem Welt zurück sind ihnen zuviel war.

00:54:43: Und so kannst du überall durchgehen.

00:54:44: da wollen die Menschen nicht mehr verbunden sind.

00:54:46: Die wollen sich auch nicht auf andere einlassen.

00:54:48: Die will eine Distanz schaffen und reden sich damit sie an und machen große Tänze.

00:54:53: das sieht er wenn nichts einander zu nahe kommen.

00:54:56: Und Joe, kannst du es dir durch alles durchgehen?

00:54:58: Das ließe sich von heute auf morgen durchbrechen, wenn du in der Lage wärst und die Kraft hättest dich zu

00:55:06: zeigen.".

00:55:07: Das ist jetzt die interessante Frage, warum haben die Leute diese Kraft nicht?

00:55:11: Sich zu zeigen... ...und sich offenbaren und sich auch verletzlich hinzustellen!

00:55:17: Also einfach zu sagen ich bin auch nur ein Sucher und das mache ich zum Beispiel sehr gerne, was unser Hirn des Lebens hat.

00:55:22: Plastisch, das werden sich die ganze Zeit verändern.

00:55:24: Deshalb sind wir alle Suchende und Suchende können sich verehren.

00:55:29: Und deshalb ist es total in Ordnung wenn sich jemand von euch unterwegs verehrt.

00:55:34: Wir müssen uns dann helfen wieder zurückzufinden.

00:55:36: Alleine kriegt man's nicht so gut hin.

00:55:38: Wenn man sich verehrtt und verwickelt hat braucht man eine Art Entwicklungshelfer der einem da wieder raus.

00:55:45: Welche Rolle spielt hier Angst?

00:55:48: Wovor haben Menschen vielleicht Angst?

00:55:50: Spielt das ne Rolle an der Stelle?

00:55:52: Also Angst!

00:55:53: Es ist ja ein ganz wichtiges Gefühl, was immer signalisiert.

00:55:57: Jetzt wird es gefährlich und die Angst unterscheidet nicht ob jetzt gefährlich für dich als Lebewesen existenziell als authentisches Selbst.

00:56:11: Das Wasser steigt oder das Haus brennt oder so.

00:56:13: dann musst du existenzielles authentisches selbst retten.

00:56:18: Aber die meiste Zeit, die wir in Angst verbringen, verbringen wir damit unser Ich-Konstrukt zu retten.

00:56:25: Wir haben Angst von anderen infrage gestellt zu werden!

00:56:28: Wir haben nicht gesehen zu werden und nicht ernst genommen zu werden.

00:56:33: Irgendwie zu versagen oder was falsch zu machen – das sind alles soziale Ängste, die dadurch entstehen, dass wir uns mit unserem Ich-konstrukt so sehr identifizieren, Völlige Demontage unseres Selbst, wenn uns dieses Ich-Konstrukt in Fahr gestellt wird.

00:56:51: Ich sehe ein ähnliches Phänomen jetzt bei jungen Leuten die total in den sozialen Medien abgesunken sind.

00:56:57: Die leben eine virtuelle Welt mit einem Selbstbild und dann kommen sie und sagen Jetzt hat er mich gelöscht!

00:57:04: Und das sagen die mit einer Art und Weise als wären Sie eben gestorben?

00:57:08: Und ihr empfinden das auch so?

00:57:09: Einmal habe ich darüber gelacht, nein nie wieder.

00:57:12: Und finden es als Mord wenn sie nicht mehr dazugehören dürfen.

00:57:17: Und wir haben Angst, deshalb sind die auch bereit in dieser Blase wo Sie da dazugören alles zu tun was die anderen da wollen damit sie dann nicht rausfliegen.

00:57:25: und deswegen ja die Angst ist etwas Furchtbares.

00:57:28: aber die Angst is eigentlich Ausdruck der Tatsache dass die Liebe fehlt.

00:57:33: Früher habe ich immer gedacht okay Angst ist das was man hat und was auch entsteht durch Inkohärenz Das gibt es eben kann man nicht vermeiden muss nicht so viel sein wie jetzt muss auch nicht immer gleich Angst haben, dass es ich Konstrukt da in Brüche geht.

00:57:47: Aber ich habe dann gesagt okay die Angst überwindet man durch Vertrauen.

00:57:51: und dann hab' ich immer gesagt hier die Angst und dort das Vertrauen.

00:57:54: Und deshalb müssen wir das Vertrauen stärken.

00:57:56: Das Vertrauen in mich selbst, das Vertauen... Wenn ich alleine nicht weiter komme als andere gibt ihm helfen oder das Vertrauens.. Dass der liebe Gott oder irgendein was mir hilft.

00:58:05: Das sind die drei großen Vertrauenschressourcen gewesen war ich total zufrieden!

00:58:08: wird sich dieses Bild bekommen, wo ein Vater mit seinem Sohn an einem reißenden Bergfluss steht und wo der Junge in das Wasser fällt.

00:58:20: Und wo er sieht da vorne geht es runter.

00:58:23: Glaubst du, der fragt sich aber jetzt die Kompetenz hat ob er schwimmen kann oder was?

00:58:27: Der springt einfach hinterher!

00:58:29: Was ist das, was den dazu bringt dahinter herzuspringen?

00:58:32: Das ist Liebe.

00:58:34: Deshalb ist das Gegenteil von Angstliebe.

00:58:37: Oder wenn man so will, dass gegen mittelt, gegen die Angst wäre.

00:58:41: Und in einer Welt, in der wir tatsächlich auf eine liebevollere Weise miteinander verbunden wären, hätten wir ja auch ein authentisches und bedingungsloses Interesse daran, dass sich der andere entfalten möge.

00:58:55: Wenn wir so miteinander umgingen, dass wir alles dafür tun das ich den anderen entfalten kann, da braucht er keine Angst mehr zu haben für uns.

00:59:03: Dann verschwindet die Angst durch die Liebe!

00:59:05: Das ist so verrückt weil es steht bei uns im Habib.

00:59:08: Ich komme ja manchmal total blöd vor und mein kommt dann, wenn man die Dinge zu Ende denkt bei Weisheiten und Wahrheiten ran.

00:59:14: Die stehen schon in der Backwarn-Meter oder in der Bibel oder im Texten.

00:59:18: Sie sind schon sechstausend Jahre alt!

00:59:20: Das ist uraltes Wissen.

00:59:23: Es ist uns aber leider unterwegs ein bisschen abhandgekommen.

00:59:28: Bevor wir auf die Liebe zu sprechen kommen.

00:59:30: ich würde das gerne mal für uns zusammenfassen.

00:59:32: Ich fand es so spannend also dieses Zusammenspiel zwischen Angst dem Ich-Konstrukt und auch dieser Subjekt-Objektunterscheidung, die du vorgenommen hast.

00:59:40: Also wir kamen von diesen Erfahrungen aus der Kindheit zum Beispiel in der Schule wenn du anfängst dich selbst klein zu machen nur um dein eigenes Selbstbild quasi irgendwie in Harmonie mit der schlechten Note zu bekommen um quasi irgendwie wieder diese Koherenz zu kommen.

00:59:58: Und das sind hier alles so Einzelerfahrungen, die dann letztendlich dazu beitragen dass sich diese Persönlichkeit, diese Maske von uns, diese Personen nach und nach ausbildet.

01:00:08: Und obwohl das ja eigentlich, also jetzt zumindest in dem Beispiel keine wirklich positive Erfahrung war, scheinen wir danach alles zu tun.

01:00:17: Diese Maske, diese Identität die wir dann seit unseres Lebens aufgebaut haben bestmöglich vor anderen zu bewahren so dass für uns quasi nicht mehr authentisch zeigen und das ist das was du sagtest.

01:00:27: Das spricht dann ein Objekt zu einem anderen Objekt weil es Angst davor hat oder irgendwie davor zurück schreckt zumindest sich als das zu zeigen ist.

01:00:39: Es ist ja total verrückt, also eigentlich müsste es sehr befreiend sein für jeden Menschen in der Lage zu sein diese Maske endlich mal fallen zu lassen und sich von diesen falschen Identitäten die man im Laufe der Zeit aufgebaut hat zu trennen.

01:00:54: Eigentlich müssten sie das Leben beschweren aber offensichtlich scheint ihr Nutzen dann doch so hoch zu sein dass wir dazu tendieren die Masken weiter anzubehalten.

01:01:05: hast du schön ausgearbeitet und das ist der Grund, weshalb ich das nicht Masken nenne.

01:01:10: Sondern Lösungen!

01:01:12: Wenn ich die Lösungen weiss, wenn ich sage, dass es deine Lösung ist, dass du dann immer so Glück tust und einen Blick aufsetzt, dass jeder denkt, du willst jetzt Bescheid?

01:01:21: Das ist die Lösung mit der du durch die Welt gehst.

01:01:23: Du willst immer anderen den Eindruck erwecken, dass zu besonders gescheit bist.

01:01:29: Diese

01:01:29: Lösung hat dich ja auch weit gebracht in bestimmte Positionen damit erreicht.

01:01:35: Du hast auch Lösungen Erfolg gehabt und das ist doch klar, dass du dich mit deiner eigenen Lösung jetzt identifizierst so lange sie noch geht.

01:01:44: Und du wirst von dieser Lösung die du jetzt Baske genannt hast aber als Lösung viel besser zu beschreiben ist weil man dann sieht, du hast ja die ganze Zeit ein Vorteil davon.

01:01:52: Von dieser Lösung wirst du nicht loslassen können solange die noch einigermaßen funktioniert.

01:01:59: also Harald Junge ich weiß nicht ob er den noch kennt Einer, der hatte eine Lösung.

01:02:04: Auf der Bühne war er grandios!

01:02:07: Aber als er dann bis zu älter geworden war und nicht mehr so auf der Büne ankam und man ihn auch nicht mehr oft sehen konnte oder wollte, wo das Publikum ausblieb, wurde es immer furchtbarer für den.

01:02:18: Der hat das nicht ausgehalten.

01:02:20: Das ist das was er so als Lösung gefunden hat.

01:02:22: ich muss die Bewunderung und andere finden... Und dann ging das nicht mehr.

01:02:28: Da ist das Erfolgsrezept zusammengebrochen und das geht vielen Künstlern so, wenn du dich so ein bisschen umguckst... Wenn die einmalgefundene Lösung, die sie sonst so hingetragen hat, nicht mehr erfolgreiches stützen, die ab- und werden oftmals drogensüchtig oder alkohol südlich.

01:02:44: Ist es so schwer?

01:02:45: Weil das ja eine selbstgefundete Lösung ist, die dir geholfen hast, kannst du nicht von jemandem verlangen, dass er das, was ihm durch Leben geholfend auf einmal loslässt.

01:02:54: Nein, mach den!

01:02:55: Aber aus Deiner Erfahrung heraus, wie ist das?

01:02:57: Also fällt das dem Groh der Menschen früher oder später auf die Füße.

01:03:03: Ja

01:03:05: Wie drückt sich das aus?

01:03:06: Wann?

01:03:07: Das drückt es sich dort aus wo du mal guckst wenn es gibt da so Gefragungen auf dem Sterbebett.

01:03:13: Hättest Du dein Leben auch anders führen wollen hätte mich ein bisschen mehr um mich selbst kümmern müssen.

01:03:18: Ich hätte meine Freunde nicht so vernachlässigen dürfen Frau und Kinder.

01:03:21: Und dann kommt eine ganze Litanei von Dingen wo die dann auf dem Sterbebett endlich merken, sie haben das falsche Leben geführt.

01:03:28: Sehr erfolgreich!

01:03:29: Alles ist gett, euglich heu und so aber war nicht genug.

01:03:33: Weil das Entscheidende haben Sie nicht angekriegt.

01:03:35: Was wäre ein Lackmustest für jemanden der zwanzig dreißig vierzig fünfzig ist um diese Erfahrung nicht erst zu spät zu machen?

01:03:41: Gerald, welche Fragen muss ich mir stellen?

01:03:46: Also die erste große Neuigkeit, die man sich ins Hirn schreiben sollte heißt du kannst einen anderen Menschen nicht verändern weder als Chef, noch als Vater oder was weiß ich.

01:03:58: Sondern der einzige, der sich ändern kann ist derjenige, der diese Lösung selber in CERN gebaut hat.

01:04:05: Du selbst kannst dich ändern!

01:04:07: Und jetzt heißt die Frage, was muss passieren damit du auf die Idee kommst nochmal nach einer anderen Lösung zu suchen?

01:04:13: Wodurch die alte bisher so gut oder jedenfalls einigermaßen geklärt hat?

01:04:18: und da gibt es eine Variante, die kennt ihr alle... Dass du mit der alten Lösung so gegen die Wand fährst, dass du futsch bist.

01:04:26: Das heißt Burnout oder so ähnlich.

01:04:28: was irgendwie immer man das nennt ist egal.

01:04:31: Das führt manchmal zu einer so starken inneren Erschütterung, dass so eine Person plötzlich ihr Ich-Kunstdruck zertrümmert findet und sie kriegt wieder Zugang zu ihrem authentischen Selbst.

01:04:43: Und dann steht die aus dem Zusammenbruch auf und sagt ich habe das falsche Leben geführt.

01:04:51: Tolle Unternehmer und durch den Burnout ist er im Kackerwacken, in irgendeinem einsamen Gebiet.

01:05:01: Das ist ein anderes Leben und der hat sich aber irgendwie wiedergefunden.

01:05:08: Manchmal gibt es das, dass man die Phoenix-Austage wieder hochkommt.

01:05:12: Aber das ist gefährlich!

01:05:15: lässt sich auch keiner so gerne und freut mich nicht darauf ein.

01:05:18: In der Masse geht das nicht, das andere zweite geht auch nicht in die Masse, dass sie nicht gerne Sternstunde, sowas gibt es auch, kennt ihr auch?

01:05:26: Manchmal reißt es einem förmlich die Füße weg weil man irgendwas erlebt im Kino, du liest einen Buch, du begegnest irgendjemand und plötzlich merkst du das ist doch alles scheiße was wir machen!

01:05:37: Und dann merkst Du das ist das falsche Leben.

01:05:39: Meistens ist es aber so, dass sie dann anschließend rausgeht aus dem Kino und die auch noch in der Kneipe was Rotwein gibt oder so.

01:05:46: Und dann ist vorbei.

01:05:48: Dann war das keine Sternstunde, das war eine Sternschnuppe.

01:05:52: also funktioniert auch nur selten.

01:05:54: Das weiß ich jetzt in der letzten Zeit bemerkt habe.

01:05:58: und was offenbar funktioniert und was gar nicht so aufwendig ist, ist, dass man Menschen, die man mag bittet und fragt, ob sie das nicht fertig brechend ein kleines bisschen liebevoller muss sich selbst umzugeben.

01:06:11: Super nahe!

01:06:13: Versuch doch mal ein bisschen netter zu dir selbst zu sein also zum Beispiel als Mann dich nicht selber wie ein Objekt zu behandeln.

01:06:20: du bist kein Objekt und dein Körper muss auch nicht optimiert werden der würde schon ganz gut funktionieren.

01:06:27: und guckt doch mal ob in deinem täglichen Leben dich an der einen oder anderen Stelle fragen könntest, ob das was du jetzt gerade zu tun beabsichtigt dir auch wirklich gut tut.

01:06:39: Das ist der Schluss.

01:06:40: Tut mir das gut, was ich jetzt hier mache?

01:06:42: Mir tut es jetzt gut mit euch so ein Gespräch zu führen!

01:06:45: Aber es könnte auch sein dass es ein ganz bescheuertes Gespräch wird und Tät ist mir nicht mehr gut.

01:06:50: Und da muss ich auch die Kraft haben zu sagen also Leute Es war nett, dass wir uns getroffen haben macht es gut und dann gehe ich

01:06:56: aber macht das nicht wieder.

01:06:59: Das kann man lernen, das ist ja nichts weiter als dass man anfängt ein bisschen stärker auf sich selbst zu achten.

01:07:04: Und damit nimmt man dieses authentische Selbst wieder ernst.

01:07:09: Es ist so wie im Prozess, den du dich unter dem Ich-Konstrukt selbst wieder findest und gar nicht dazu dich ernannt.

01:07:16: Dann kannst du auf die Idee kommen... Ja ich guck mal was ich eigentlich so brauche.

01:07:21: dann fragst du dich Was habe ich denn eigentlich für Bedürfnisse?

01:07:25: Die ich gar nicht richtig stillen kann in dem Leben was ich jetzt hier führe?

01:07:29: Die fallen dir dann auch ein.

01:07:30: Dadurch kriegst du wieder Zugang zu deinen Bedürfnissen, kannst sie auch stillen indem du dich darum kümmerst, dass das was dir gut tut, dann auch passiert und das wiederum führt dazu, dass du kein Bedürftiger mehr bist.

01:07:42: Und das ist ein interessanter Begriff.

01:07:45: Mach's jetzt mal streng und sage, neunzig Prozent der Bevölkerung in dieser gegenwärtigen Welt hier in Deutschland sind alles Bedürftigere!

01:07:54: Sie brauchen irgendwas.

01:07:56: Die haben nicht das, was sie sich wünschen sondern die brauchen irgendwas.

01:08:00: Die müssen in Urlaub fahren!

01:08:02: Die brauchen Geld oder irgendwas.

01:08:05: Sie wollen immer etwas von anderen haben und sei es auch nur Anerkennung und Wertschätzung.

01:08:09: Immer zu laufen, die rum mit diesem gierigen Blick wo es noch irgendetwas gibt, was Sie kriegen könnten.

01:08:15: Und das sind diejenigen, die aus meiner Sicht die Welt versauen.

01:08:19: Es gibt auch andere, da sind aber dann deutlich weniger... ...die sind nicht mehr bedürftig, die sind in der Lage sich selbst ihre eigenen Bedürfnisse, die wirklich wichtig sind nach Verbundenheit und nach Freiheit zu stillen.

01:08:34: Die sind nicht im Außen, sie sind bei sich und haben nicht das Gefühl, dass sie etwas von anderen noch kriegen müssten sondern... Und jetzt wird es interessant, da sind welche, die haben was zu verschenken.

01:08:46: Also es gibt manchmal so Chefs, die müssen nicht die Anerkennung ihrer Mitarbeiter finden, sondern die haben Kraft und Unterstützung und Wohlwahlen zu verschinken Machen die auch.

01:08:58: Das ist dann eine andere Welt, das sind andere Menschen, die kannst du alle auseinanderhalten.

01:09:01: Die siehst du meistens sogar vom Weitem schon, ob du jetzt wieder so einen Bedürftigen vor dir hast, der irgendwas von dir will oder ob da einer kommt dem es gut geht und der seine Bedürfnisse selber stellen kann und der was verschenken

01:09:12: wird.

01:09:13: D.h.,

01:09:14: ich kann meine Bedürflisse selber stillen?

01:09:17: Da ist nicht jemand auf dem Ego-Trip sondern er ist eben... nicht mehr bedürftig und hat deswegen die Möglichkeit, um die Kraft aus sich herauszugeben.

01:09:26: Wunderbar

01:09:27: Oliver!

01:09:27: Und an dem Beispiel siehst du schon wie verranzt unsere Sprache ist.

01:09:32: Ein richtiger Egozentriker.

01:09:36: also wenn du einen in den Wald schickst der rauskriegen möchte was er eigentlich für Bedürfnisse hat der sich finden will dann geht ja am besten weg im Wald und sucht dort da fällt ihm das am schnellsten ein was er braucht Der Egozentrik, aber wenn du den in Wald schickst, der wird verrückt.

01:09:55: Er denkt ja nicht an sich, er denkt nur immer an diese Wassere andern absaugen kann.

01:10:01: Das heißt die können auch gar nicht alleine sein und deshalb kommen sie auch gar nie auf die Idee, sich zu fragen was sie eigentlich für Bedürfnis haben weil die sind ständig nur am Saugen.

01:10:10: Deshalb sind die gefährlich, weil die saugen auch andere aus.

01:10:14: Da haben wir jetzt so komische Ausdrücke, toxische Männern und Frauen und was noch alles

01:10:20: Ja, aber ich glaube das hilft auch nicht die Sprache.

01:10:23: Ich finde deine Sprache präziserweise eben auf diese Bedürfnisstrukturen abzählt und was er damit schwingt ist dieses wieder stärker in sich auch reinhören.

01:10:34: Was brauche ich eigentlich wirklich?

01:10:37: Nicht die nächste Handtasche oder das nächste Auto vor der Tür sondern was tut mir wirklich gut nachhaltig?

01:10:44: Viele Menschen haben Schwierigkeiten mit dem Begriff Bedürftnis Für die ist, auch wenn sie einen Eis essen wollen in Bedürfnis.

01:10:51: Gibt eine ganze Erziehungsbedurte bei Kindern bedürfenesorientierte Erziehung und wenn das Kind irgendwo vor dem Eisladen rumbrüllt dann meinen diese müssten das erfüllen?

01:11:01: Erstfalls wir da oftmals sehen es, wenn ein Mensch die wirklichen sind immer nur diese beiden Bedürftesten nach Zugehörigkeit und Verbundenheit einerseits und Freiheit und Autonomie andererseits.

01:11:11: Wenn er die nicht stillen kann dann entwickelt er Ersatzbefriedigungsstrategien.

01:11:17: Und was daraus kommt, ist kein Bedürfnis sondern ein Begehren und das ist ein anderes Wort.

01:11:22: Begehre heißt da steckt sowas übergriffig es schon drin.

01:11:28: Ich will das unbedingt haben.

01:11:31: Begierde!

01:11:32: Da ist auch die Gier schon dabei.

01:11:34: Und vieles wo die meisten Menschen sagen dass es ein Bedürftnis sind würde ich sagen.

01:11:39: Es ist kein bedürfnungs ein Auto zu haben und möglichst schnell zur Farbe ist es ein Begieren Also eine Ersatzbefriedigung für etwas, was man nicht gekriegt hat.

01:11:48: Ausdruck von Betürftigkeit.

01:11:50: Jetzt hast du gerade eben noch zwei Wortparte verwendet die ich grandios finde.

01:11:55: Zugehörigkeitsverbundenheit auf der einen Seite und Freiheit und Autonomie.

01:12:00: Jetzt will ich gerne Freiheit und Verbundenheit oder Autonomien und Verbundenheit miteinander in Bezug bringen weil wenn ich autonom bin oder frei bin, frei vorn dann könnte ich ihr genannt sein zu sagen, ich brauche diese Verbundenheit gar nicht.

01:12:16: Ich bin ja autonomen.

01:12:19: Warum gehört das trotzdem zusammen?

01:12:22: Oder warum passt es als Bedürfnisstruktur zusammen?

01:12:25: Da bin ich wieder zu sehr Biologe und opfe uns das nun immer wieder.

01:12:29: auch ausreden oder nicht wir sind soziale Wesen.

01:12:32: Es gibt den Menschen nicht in Einzahl.

01:12:35: Und wenn wir alleine sein müssten könnten wir nichts lernen.

01:12:39: unsere gesamte Kultur Also alles, was du kennst als du vom anderen Übelung.

01:12:44: Und deshalb ist das Verbunden seiner Zone Lebensnotwendigkeit wie man sich es gar nicht schlimmer vorstellen kann.

01:12:53: Aber es gab wohl offenbar eine ganze Reihe von Interessen in der Gesellschaft vor allen Dingen wahrscheinlich in der Industriegesellschaft mit dem Konsum wo man den Leuten eingerätet hat dass das mit der Verbundenheit irgendwie ein ziemlicher Quarkes etwas Klebriges und dass es um Autonomie-und Individualität ankommt.

01:13:14: Und deshalb ist das jetzt interessant, dass man das aus der Biologie und der Hirnforschung ableiten kann, dass jeder Mensch schon mit diesen beiden Grundbedürfnissen auf die Welt kommt.

01:13:27: Das Bedürfnis noch verbunden hat, kannst du bei jedem Baby schon sehen – das nennen die Säuglingsforschungen Bindungsbedürflüsse und Bindungshzentrum im Hirn – und das andere mit der Autonomien und der Freiheit, das nenn sie dann Explorationszentrumen.

01:13:41: Das ist dieses, was das Kind sobald es einigermaßen sicher ist dazu bringt sich als Feldentdecker auf den Weg zu machen.

01:13:48: Es ist sozusagen angelegt, strukturell angelegt und als Tieferfahrung mit auf die Welt gebracht geht auch nie kaputt kann aber unterdrückt werden.

01:13:56: du kannst deinen alten Gestaltungsunterdrücken wenn du nie was gestalten darfst dann brauchste eine Lösung.

01:14:02: wenn du dauernd gesagt hast etwas zu tun oder zu lassen hast wie das häufig immer noch der Fall ist dann brauchst du für das Problem, was dich sehr inkurrent macht.

01:14:11: Eine Lösung.

01:14:12: und die Lösung heißt du will nix mehr gestalten.

01:14:14: Null Bock auf Schule!

01:14:15: Prima!

01:14:16: Das ist eine Lösung.

01:14:17: Gerald also klassischerweise ist es ja so wenn ich eine Sache steigern möchte jetzt in dem Fall vielleicht diese... Ich weiß nicht ob's der richtige Begriff ist, wenn ich von natürlichen Bedürfnissen spreche aber Du hast dir Zugehörigkeit Verletzlichkeit Freiheit Autonomie genannt.

01:14:31: Ich hab jetzt einfach mal diesen Überbegriff gegeben Natürliche Bedürfen ist Also wenn ich das steigeren möchte ich hätte gleich viel Energie, müsste ich ja wahrscheinlich irgendwas anderes runterfahren.

01:14:41: und in dem Kontext von runterfahren hast du auch drüber gesprochen.

01:14:44: Dass es manchmal wichtig sein kann sich zu überlegen wo kann ich vielleicht auch mal etwas sein lassen?

01:14:49: Wo kann ich ein bisschen liebevoller zu mir

01:14:51: sein?".

01:14:51: Und ich habe das zumindest damit d'accord gebracht dass ich verstanden hab naja also vielleicht gilt's dann auch manchmal etwas weniger von bestimmten Sachen zu tun.

01:15:00: Aber gleichzeitig habe ich unseren Gesprächsanfang noch im Hinterkopf, wo ich auch gelernt habe.

01:15:06: Es ist wichtig sich seinen Problemen zu stellen und dem Zweifelsfall eher nach mehr als nach weniger Probleme zu fragen.

01:15:13: Also woran erkenne ich denn?

01:15:15: Was die Dinge sind, die ich durchaus gerne mal mehr sein lassen könnte ohne gleichzeitig Gefahr zu laufen mich vor zu vielen Problemen abschirmen zu wollen und damit dann auch wieder so diese Einwandstraße zu fahren in Richtung eines Lebens, wo du auch sagtest zu Beginn das ist nicht ganz so ratsam.

01:15:36: Das tut mir fast ein bisschen weh, wenn ich das jetzt sagen soll weil das ist Ausdruck deiner Lebendigkeit und wenn dir die nicht mehr hast dann funktionierst halt nur noch.

01:15:46: Wenn du diese Lebendlichkeit in dir spürst bleibst du immer neugieriger Mensch.

01:15:50: Dann lässt du dich immer wieder neu aufleben ein dann verliebst du dich auch immer wieder in jeden Eichenbaum den du im Wald siehst Und es hat etwas mit Lebendigkeit zu tun.

01:15:59: und kann sein, dass wir eine Gesellschaft geworden sind, wo die meisten Menschen zwar noch am Leben sind.

01:16:05: Aber das ist das was sie eigentlich lebendig eilt, dass das weit abgesunken ist.

01:16:12: Das würde heißen Wir könnten uns auch gegenseitig ermutigen und einladen um inspirieren diese Lebendlichkeit wiederzuentdecken.

01:16:21: ich kann doch bevor ich irgendeine Mitarbeiter sage, wie blöd ich ihn finde.

01:16:25: Kann ich ihnen doch mal fragen ob er Lust hat mit mir Tank und Tanzen zu gehen oder irgendwas?

01:16:32: Es muss doch auch nette Dinge geben wo der sagt, das hätte ich jetzt nicht gedacht dass er mich das fragt.

01:16:37: aber ich probiere es mal mit dir.

01:16:39: wenn du immer nur alles für dich machst und dich von anderen abgrenzt kannst du niemanden einladen um der Mutig-Experience.

01:16:48: Es geht aber nicht an, dass wenn wir jemand ändern wollen.

01:16:50: Also zum Beispiel einer wo wir uns sagen der sollte jetzt unbedingt tanzen werden und dann fangen wir an mit dem alten Abrichtungsmodus kriegt eine Belohnung Wenn er es macht oder in bestrafung und missachtung Und negative Rückmeldungen wenn das sich darauf einlässt.

01:17:08: Das heißt wir sind immer im abrichten.

01:17:10: also wenn wir denken wir müssten einen menschen verändern sind wir davon überzeugt, dass wir das können.

01:17:16: und was wir aber machen ist.

01:17:17: Wir verändern ihn nicht sondern wir richten ihn ab weil das was sein Verhalten steuert was wird dann verändern?

01:17:25: Das ist ja die Haltung und die innere Einstellung.

01:17:29: das heißt wir müssten ihm helfen eine neue innere einstellung zum Beispiel zum tanzen zu finden Aber doch nicht indem ich ihm da irgendwie bombungsgebe wenn er schön tanzt oder punktet Oder strafen an Toe sondern ich müsste ihn einladen und ermutigen und inspirieren, sich mal dieser wunderbaren neuen Erfahrung des Dances aussetzen zu wollen.

01:17:52: Und wenn ich das gut mache geht es – und jetzt kommt was sehr Spannendes!

01:17:56: Ich kann einen anderen Menschen nur einladnen, wenn ich ihm mag.

01:18:00: Jetzt war's ernst.

01:18:01: Als Dienstschlaster kann ich dann niemanden einladern als Lehrer der seinen Job macht.

01:18:05: Als Vorgesetzter, der da irgendwie durch den Tag kommen will, der kann keinen einladten.

01:18:10: Der muss den anderen Menschen Mögen.

01:18:14: Und dann wird es noch schwieriger, weil also erstens ist es dann so dass die meisten sagen das geht doch gar nicht!

01:18:19: Doch du kannst wenn du dich drauf einlässt und es willst findest du in jedem Menschen irgendwas was du mögen kannst und dann hast es... und das zweite ist du wirst nur jemandem anderen mögen können wenn du Dich selber magst.

01:18:35: jetzt steht sich der Kreis dass das günstig wäre, wenn es mehr Menschen gäbe die sich selber mögen.

01:18:42: Das wären dann auch welche, die was zu verschenken haben und die andere einleiten können.

01:18:47: Und jetzt müssen wir als Letztes noch klären – das mache ich ja auch gleich hinten dran – warum es so viele Menschen gibt, die sich selbst nicht leiden können und deshalb auch unleidlich sind.

01:18:58: Das habe ich in der Corona-Zeit gelernt.

01:19:00: Das hat etwas damit zu tun, dass man sich selbst dann nicht mehr leiten kann, wenn man gegen das verstößt Als Ausdruck des authentischen Selbst, als innere Stimme sich in einem meldet wenn man etwas tut was man nicht tun sollte.

01:19:18: Wenn man sich selbst verleugnet, wenn es ihnen ruft bleibt stehen macht er nicht mit und man macht Gott sei mit.

01:19:24: Wenn es ihnen ruf das ist falsch trenne dich davon und man mach das nicht sondern macht weiter so.

01:19:30: und dann hat man eine Situation wo man sich selber nicht mehr leiten kann weil das wichtigste was man hatte nämlich dieses authentische Selbst, was einem zugerufen hat.

01:19:42: Wie man bei sich bleiben kann, das hat man verleugnet und ich glaube dass sehr viele Menschen gemacht haben auch schon vorher aber in einem ganz hohen Maße unter dem Bedingung die wir während der Corona-Zeit erlebt haben.

01:19:55: Das passt ja gut wieder mit einer Erfahrung dahin gehen zusammen.

01:19:58: Menschen funktionieren in Gruppen, Menschen wollen im besten Falle Teil einer Gruppe sein und empfinden soziale Abspaltung ja auch wirklich als psychischen Schmerz teilweise.

01:20:09: Und dementsprechend scheint es dann so zu sein, dass die Werthaltigkeit, den man dem beimisst, Teil der Gruppe zu sein erscheint in dem Moment höher zu sein als die Werteiltigkeit, die daraus resultieren würde authentisch mit sich selbst zu sein zumindest kurzfristig und mittel- oder langfristig fällt sie aber auch wieder auf die Füße korrekt?

01:20:31: Ja Das ist skandios.

01:20:32: Jetzt hast du was auf den Punkt gebracht, das man eigentlich in der heutigen Zeit gar nicht so laut in der Öffentlichkeit sagen kann.

01:20:39: Es ist offenkundig so dass uns die soziale Verbundenheit mit anderen wichtiger ist als die eigenen Unversehrtheit.

01:20:47: Wir sind bereit uns selbst zu verletzen und zu verleugnen, sonst als wir eine Scheiße machen nur damit uns andere toll finden.

01:20:55: Da ist etwas Kopenfalsches!

01:20:57: Das ist aber nicht diese Verbundenheit, von der du vorhin gesprochen hast.

01:21:00: Diese biologische Verbundenkeit.

01:21:03: Du hattest auch noch das andere Beispiel gebracht, wo eine Person ja gesagt hat sie wurde jetzt gelöscht und es ist ja aus dem sozialen Medienbereich.

01:21:11: Ist das die gleiche Art von Verbundenheiten?

01:21:13: Auch in Leuten, die einem Fußballverein angehören und jedes Wochenende da auf den Platz ziehen, dass sie fühlen sich zu dies verbunden und es is das Bedürfnis nach Verbundenheid was ich auf diese Weise zumindest einigermaßen still das.

01:21:28: So ist es natürlich Verbundenheit und was ich vorhin gesagt habe, dass man auch versuchen kann sich wieder mit sich selbst zu verbinden.

01:21:37: Das wär's!

01:21:38: Wenn du mit dir selbst wieder verbunden bist dann ist das eine Art von Verbundenkeit die du nicht wieder kaputt machen kannst und die dich auch davor schützt, dass du dich selbst verrätst.

01:21:50: Und aus dieser Haltung heraus, dass du mit dir selbst verbunden bist kannst ich dann fragen nämlich frei und unbekümmert.

01:21:57: Und ohne als Bedürftiger daherzukommen und auf die Anerkennung anderer angewiesen zu sein.

01:22:03: Dann kannst du dich fragen welcher anderen Menschen dir gut tun Mit wem du zusammen sein möchtest und mit wem lieber nicht.

01:22:12: Aber da brauchst du diese freie Entscheidungsfähigkeit, die du hast wenn du dich selber magst.

01:22:19: Wenn dir, wie das der Kai eben beschreibt die Zugehörigkeit so viel wichtiger ist als du dir selbst wichtig bist.

01:22:25: Dann machst du das was die anderen wollen mit Läufer.

01:22:31: Du kannst dich dann dafür selber noch weniger reiten.

01:22:35: Mindful Moment

01:22:40: Welch

01:22:40: urmenschliches und urtragisches Dilemma Geralt hier gerade beschrieben hat?

01:22:45: Dass wir oft beginnen uns selbst zu verleugnen um dazu zu gehören.

01:22:51: Wir werden leiser sagen Ja statt Nein, passen uns an um Verbindung, Sicherheit oder Liebe nicht zu verlieren.

01:22:59: Doch wenn dieses Gefühl von Zugehörigkeit verlangt Teile von dir aufzugeben entsteht daraus oft eine tiefe Incoherenz Das Gefühl Nicht Du Selbst Zu Sein.

01:23:11: Vielleicht magst du dich deshalb heute fragen Gibt es Kontexte in denen ich mich gerade so stark anpasse dass ich mich selbst dabei verliere?

01:23:24: Welche Teile von mir halte ich zurück, um dazuzugehören?

01:23:28: Und bei welchen Menschen muss ich mich eigentlich gar nicht verbiegen.

01:23:32: Denn echte, also coherente Verbindung entsteht nicht dort wo du dich verleugnen musst sondern dort, wo du ganz du selbst sein darfst.

01:23:48: Wir müssen ja lernen mit uns selbst zurechtzukommen.

01:23:50: das heißt wir kommen hier auf die abstrusesten Ideen irgendwelche Hirngespinste von uns oder ursprünglichen Verhaltensweisen, oder Dinge die wir verbockt haben in irgendeiner Form so zu legitimieren dass es sich dann doch irgendwie okay anfühlt.

01:24:07: Das ist wieder der Wunsch nach Korrenz ja?

01:24:09: Nur dürfte ich irgendwie eine Art von Korrenze herstellen selbst mit dem größten Glözzin und mit den größten Selbstdurchwichtigungen und Selbstflügen.

01:24:17: Habts auspasst wieder!

01:24:19: So.

01:24:20: Und das sind alles Anteile von dieser wilden identitären Rolle, die wir uns seit unseres Lebens aufgebaut haben und der wir gerecht werden möchten.

01:24:30: Und die uns letztendlich zum Objekt macht so.

01:24:33: Und jetzt sagtest du ja schon irgendwie scheint Liebe hier so ein bisschen die Antwort zu sein wie gelingt es den Menschen wieder zu ihrem selbst zu finden?

01:24:41: Und sich selbst wieder liebevoller gegenüberzustehen weniger richtend mit mehr Mitgefühl?

01:24:49: also Was mir gut getan hat, ist diese tiefe Erkenntnis die ich immer im Frühjahr jetzt also bestätigt bekomme.

01:24:58: Dass alles was lebendig ist offenbar dieses innere Drängen hat sich zu entfalten.

01:25:07: Gänseblümchen, Schlüsselblümmchen... Die Vögel mit ihrem Nesterbau und mich auch!

01:25:15: Die Entfaltung ist das Grundmerkmal alles, lebendig.

01:25:18: Und wenn es etwas geben sollte was sich nicht mehr entfaltet dann ist es tot.

01:25:24: und jetzt heißt die Frage wie kann man denn Menschen dabei helfen dass sie diese Entfaltungen erleben dürfen?

01:25:33: Und da heißt die Antwort das ginge dann wenn ich ein wirkliches bedingungsloses Interesse an deren Entfalten hätte.

01:25:42: mit dem Gänselblümchen und dem Schüsselblümchern geht mir das ganz leicht von der Hand.

01:25:47: die trete ich deshalb nicht platt, sondern helfe denen zum Licht in dem ich sie auch im Garten immer ein bisschen wieder freimache von den Brennnesseln und so weiter.

01:25:57: Das heißt, Ich bin schon als Mensch ständig damit beschäftigt, dem was ich liebe zur Entfaltung zu verhelfen.

01:26:07: Und wenn wir jetzt nochmal uns darauf einlassen dass wir sagen vielleicht ist unsere ganze Vorstellung von dem was Liebe sein soll falsch Das würde ja nichts mehr machen.

01:26:17: Wir haben schon so viel über den Haufen geworfen und wir suchen eine Definition oder eine Beschreibung von dem, was Liebe kompatibel ist mit der Art wie wir unser Leben gestalten könnten.

01:26:29: Dann wird es heißen, Liebe ist das bedingungslose Interesse an der Entfaltung des Geliebten.

01:26:35: Wenn ich mich selbst lieben würde, hätte ich ein Bedingungslosinteresse an meiner eigenen Entfaltung.

01:26:40: Da kann ich nicht auf dem Sofa sitzen und die Füße hochlegen und dieses blöde Fernsehprogramm angucken.

01:26:47: Dann müsste ich mein Buch lesen oder ich müsste mal ins Theater gehen.

01:26:49: Oder ich müsste raus in die Natur, müsste ein bisschen joggen und mich bewegen.

01:26:53: Da gäbe es ganz viel zu tun was meiner Entfaltung dientig ist.

01:26:57: Und es ist sozusagen lieblos wenn ich so mit mir umgehe dass sich diese Möglichkeiten für mich selbst zu sorgen gar nicht nutze.

01:27:07: Woran merke ich das?

01:27:09: Wir kommen immer wieder auf die ähnlichen Themen zurück.

01:27:11: aber was gibt mir ein Signal was diese bedingungslose Liebe für mich sein kann?

01:27:16: der Ich habe es vorhin gesagt, der zwanzig-dreißigjährige sagt okay ich bin bereit.

01:27:22: Das sind sie simplifiziert gesprochen.

01:27:23: sorry und nein nicht aufs Sofa.

01:27:27: aber was dann?

01:27:28: Wie finde ich's raus?

01:27:30: Und jetzt heißt das ja nicht bedingungslose Liebe da weiß wieder keiner was mit anzufangen sondern es heißt bedingungloses Interesse an der Entfaltung.

01:27:40: so und dann kann ich mich folgen.

01:27:42: hab' ich das?

01:27:43: Das mache ich manchmal mit Eltern.

01:27:45: Da frage ich Eltern, hast du ein bedingungsloses Interesse an der Entfaltung deines Kindes?

01:27:49: Dann sagen die ja was noch schöner ist Kindergarten drin.

01:27:52: Ja natürlich und dann sage ich das ist aber jetzt nicht so entscheidend ob du dieses Interesse in dir spürst sondern entscheidende ist doch schließlich ob das kind dieses interesse spürt.

01:28:04: wenn das Kind es nicht mitkriegt dass du den interessiert anders kannst als auch lassen Und dann merken sie plötzlich ja ihr interesse ist groß Aber ob es das Kind überhaupt merkt, wissen Sie nicht.

01:28:17: Und so geht das auch im Partnerbeziehung und so geht es dann oftmals sich selbst gegenüber.

01:28:22: Ich muss doch auch merken, dass ich mich mag!

01:28:25: Ich musste auch ab und zu mal da sitzen und mich einfach nur freuen... ...dass ich jetzt also eher nicht im Sessel liegen geblieben bin, weil sie auch hätte machen können, sondern dass ich rausgegangen bin und da draußen die Vögel dabei ihrem Gesang beobachtet habe.

01:28:40: Und doch scheint der Blick immer auf dem zu liegen An was es mangelt, was noch nicht ausreichend da ist.

01:28:48: Was noch besser laufen könnte und wo's noch mehr bräuchte?

01:28:51: Warum tickt unser Kopf so?

01:28:54: Weiß ich nicht von wem du redest.

01:28:55: Das könnte sein dass das der Blick derjenigen ist die wir für ihn als Bedürftige beschrieben haben.

01:29:01: Die haben irgendwann mal die Konne genug kriegen.

01:29:05: Das siehst du.

01:29:05: jetzt sind die bedürftigen, die haben Reichtümer angehäuft, wo sich jeder normale Menschen an den Kopf greift.

01:29:10: Und trotzdem müssen Sie immer noch mehr haben.

01:29:13: Ja Also tendiert der Mensch nicht allein auch aus diesem Sicherungsmechanismus heraus dazu, grundsätzlich eher dazu zu tendieren.

01:29:22: Wobei ich glaube das ist schon ein kulturelles Thema und damit auch ein gesellschaftliches, dass das Glas eher halb leer als halb voll ist.

01:29:28: Einfach vor dem Hintergrund uns stärker darauf fokussieren, was potenziell besser sein könnte oder was noch nicht so gut läuft.

01:29:35: Dann sind wir tendenziell auch eher darauf eingestellt, irgendetwas an der Sache selbst zu verbessern – was er dann wieder biologisch dafür sprechen würde, dass wir länger überleben – was ja dann potentiell darauf einzahlen würde, das wir als Mensch quasi unserem Auftrag und sofort zu pflanzen und alt genug zu bleiben bis die Kinder groß genug sind, bis sie selbst Kinder haben Rechnung tragen

01:29:55: würden.".

01:29:56: bringt es uns als Mensch eigentlich mehr darauf zu schauen, was nicht so gut läuft als das, was gut läuft.

01:30:02: Das aber steht auch wiederum unserer Selbstliebe im Weg oder nicht?

01:30:07: Du stehst immer noch auf dem Schlauch der alten Vorstellung.

01:30:10: Oh bitte korrigier mich!

01:30:12: Es ist nicht dazu da, dass man es überlegt sondern wir haben eben etwas gesagt, das ist wo ich ganz entscheidend alles was lebendig ist will sich entfalten.

01:30:23: Ja

01:30:24: Das Ernst nimmt.

01:30:25: Da geht es hier nicht darum, irgendwelche Misslichkeiten zu vermeiden und es ein bisschen besser haben zu wollen.

01:30:32: Sondern da geht es um die Frage dient das was ich jetzt hier gerade erlebe meiner Entfaltung?

01:30:37: Kann ich es so bestalten dass daraus ein Entfaltungsimpuls wird?

01:30:42: Und dann wäre es ja häufig so, dass du sagen musst Ja, es wäre jetzt eigentlich einen Entfaltet Impuls wenn ich mir die Tonnschuhe anziehen würde und rausgehen würde bei Regen Obwohl ich das jetzt gar nicht will, weil für mich wird es gut.

01:30:58: Rennst du nicht draußen rum?

01:30:59: Weil der Arzt dir gesagt hat wenn sie ihn nicht trennen werden Sie krank!

01:31:04: Sondern du rennst da draußen rum weil es dir damit gut geht.

01:31:07: Weil's einfach toll ist.

01:31:08: Müssen erst andere Bedürfnisse gestillt sein bevor ich mich dazu aufraffen kann um meine eigene Entfaltung zu kümmern.

01:31:18: was muss im Vorfeld schon stimmig sein und vorliegen dass der Mensch sagt so Und jetzt geht es um das Thema Entfalte.

01:31:25: Oder sagst du, das ist unabhängig von weiteren Faktoren?

01:31:28: Das ist eigentlich eine ganz grundlegende... Es findet

01:31:31: immer dann statt wenn das System nicht in die Inkohärenz kommt.

01:31:34: und in eine notorische Inkohärenz kommt es dadurch dass es diese Erfahrung machen muss, dass du die Erfahrung machen musst, dass zu deine Grundbedürfnisse nicht stillen kannst nämlich Verbundenheit einerseits und andererseits Autonomie und das erlebst du immer dann wenn dich andere zum Objekt machen Also die Tatsache, dass du für jemanden zum Objekt gemacht wirst hat automatisch eine Verletzung beider Grundbedürfnisse zur Folge.

01:31:58: Deshalb ist das auch so inkohärent was da entsteht.

01:32:02: Wenn ich dich zum Objekten mache lieber Oliver und ich sage Du guckst aber hier blöd und so als hättest du hart nicht verstanden worüber wir reden Dann ist es zarte Bandlein der Verbundenheit was sich jetzt zwischen uns gerade aufgespannt hat.

01:32:15: Sofort sind mit mir wirst du nichts mehr zu tun haben wollen.

01:32:19: Und genauso ist es so, wenn ich sage Kei die Art und Weise wie du ja redest.

01:32:23: Du versuch doch mal einen ganzen Satz zu reden das ist doch alles kümperkram.

01:32:27: So dann habe ich dir deine Autonomie genommen und schon bist du nicht mehr mit mir verbunden dass ich dich zum Objekt meiner Bewertung mache bis du wohnen jetzt für dich irgendeine Konsequenz zu ziehen.

01:32:37: und dann ist das alles inkohärent.

01:32:39: und deshalb gibt's da nur noch Ersatzlösungen.

01:32:43: Die Ersatzlösung könnte es sein, dass du dich von mehr Trend sagst.

01:32:46: Mit dem blühten Hüter will ich nie wieder was machen!

01:32:49: Überhaupt diese ganze Podcastkacke ist überhaupt nicht meins und da kannst du sonst was für Lösungen finden.

01:32:55: Sind alles blöde Lösungen weil... Da entfaltet sich nichts.

01:32:59: Dieses Thema Bewertung das spielt ja gerissen Rolle und ich meine es fängt natürlich viel zu früh an vermutlich mit Schulen geht aber dann immer weiter.

01:33:09: wir werden ständig bewertet.

01:33:10: Also entweder wir werden uns oder werden von anderen bewährten.

01:33:14: In Unternehmen gibt es dann entsprechende Performance-Bewertungen.

01:33:18: und was weiß ich für Rankings, ja?

01:33:21: Und auf Instagram wär mal geredet und geliked – und ich weiß nicht was!

01:33:26: Das macht ja unglaublich viel mit uns,

01:33:28: ja?!

01:33:28: Und das, was du hier vorschlägst ist ja….

01:33:31: Ich will herauszukommen als Subjekt zu nehmen.

01:33:34: Das heißt, ich bin ja nun wertungsfrei Ja, und ich versuche es auch so durchs Leben zu gehen.

01:33:39: Es fällt super schwer aber... ...es ist so angenehm eben nicht...

01:33:44: Was Menschen brauchen ist eine Rückmeldung über das was sie da vollbracht haben Aber was sie nicht gebrauchen können ist dass Sie in der Art und Weise wie's die unterwegs sind von anderen bewertet und damit zur Europäik

01:33:58: schwärmen.

01:33:59: Genau.

01:34:00: also Ich kann ja Feedback geben wo ich kann sagen was ich beobachtet habe dass ich das wertschätze aber Die Wertungskomponente ist ja nichts Absolutes.

01:34:08: Ja, das ist ja was ich sehe!

01:34:10: Und wir kriegen die Bewertung so schlecht als unserem System raus weil sie aus historischen Gründen es uns immer leicht gemacht hat in diesen hierarchischen Ordnungssystemen das Sieb einzustellen durch dass man musste damit man nach oben kam.

01:34:27: also die Schule bewertet doch nicht deshalb weil man berät muss sondern weil das ihre Aufgabe ist Selektion durchzuführen und die schlechten Erbsen von den besseren Erbs zu trennen.

01:34:37: Und wenn man das richtig gut macht in der Schule, ist die Schule keine Schule mehr so eine Erbsensortieanlage.

01:34:43: Ja es ist einfach bitter.

01:34:45: Das Sicht her, was dabei rauskommt, nämlich Erbsen, die eigentlich am Ende um gar nichts mehr kümmern?

01:34:49: Jetzt werde ich dann die Signature-Schlussfrage.

01:34:52: Was ist sozusagen der goldene Schlüssel mit dem wir diese Tür, die wir uns da selber zugenergelt haben wieder aufkriegen?

01:35:00: So im modernen Sprech der eine Heck hat sie jetzt dadurch die Tür bringt und ich weiß natürlich dass es denen nicht liebt!

01:35:07: Es wird euch nicht beglücken, aber ihr dürft gerne davon ausgehen dass keiner kommt der euch rettet und der einzige der euch reetten kann das seid ihr selbst.

01:35:18: Und das ist jeder einzelne dort wo er ist in der Gegnung mit den anderen die dort auch sind.

01:35:26: und das bedeutet dass die große Veränderung die wir für diese neue welt bräuchten eine veränderung ist.

01:35:31: sie nicht von oben kommen kann dann wäre es ja wieder angeordnet vorgeschrieben sondern dass das eine Veränderung ist, die von unten kommen muss.

01:35:40: Weil Menschen anfangen mündige Bürger zu werden, die für sich und ihr Leben und auch für ihr Zusammenleg mit anderen Menschen, auch mit anderen Lebewesen auf diesem Planeten selber die Verantwortung übernehmen können.

01:35:53: Und so weit ist es noch nicht!

01:35:55: Und das wisst ihr jetzt selbst?

01:35:57: Dass eben viele politische Strömungen gegenwärtig dazu neigen den Menschen diese Verantwortung immer wieder abzunehmen ihnen auch keinen Raum zu geben, indem sie selbst verantwortlich agieren können und das Ergebnis davon ist dass sich dieser Prozess dann eben noch lange hinzieht.

01:36:14: Ich bin ja nicht ohne Grund weggezogen aus der Stadt und wohne jetzt in so einer Kleinstadt und ich stelle fest, dass die Leute, die nur stärker mit dem Land und mit der Natur verbunden sind, nicht so leicht den Kontakt zu sich selbst verlieren.

01:36:29: Das ist schon mal eine interessante Geschichte.

01:36:31: D.h.,

01:36:32: wenn die Veränderung kommt, dann kommen sie nicht von den Städtern, die die ganze Zeit nur gucken wie die anderen das alle machen und dann irgendwelchen Moden oder irgendwelche Parolen in der Herlaufen sondern irgendwie... Die Veränderungen, die wir brauchen scheint sich dort anzubahnen wo Menschen zu finden sind, die noch sehr mit sich selbst und mit der Welt und dem Leben und auch mit dem Land und ihrem Handwerk und mit dem was sie tun verbunden sind.

01:36:57: Und das würde heißen, wir erleben im Augenblick die Anfänger einer Bewegung, in die von unten nach oben in die Selbstanmächtigung geht und selbst Verantwortung.

01:37:07: Das finde ich großartig und ich denke dass es auch ein Unternehmen die Zukunft sein wird.

01:37:12: Wir müssen weg von diesen Unternehmensstrukturen wo alles von oben nach unten durch geplant und durch gereicht wird.

01:37:20: Das ist der Tod für jede Form von Kreativität Und auch natürlich von Zugehörigkeit.

01:37:27: Wo soll ich mich mit der Firma zugehörig fühlen, wenn nicht da darin gesorgt wird, was zu tun und zu lassen?

01:37:32: Ja, da war es wieder die Graswurzelbewegung.

01:37:35: Sehr schön!

01:37:36: Lieber Gerald, wir könnten noch stundenlang mit ihr sprechen.

01:37:38: Es ist wunderschön auf jeden Fall erst mal für diese Zeit.

01:37:43: ganz herzlichen Dank, lieber Gerald.

01:37:45: Sehr gerne.

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