Europas #1 Zukunftsforscher Sven Gabor Janszky über die Zukunft in 10 Jahren
Shownotes
Wie du heute Entscheidungen triffst, die in fünf Jahren den Unterschied machen – und warum KI, Biotech & Backcasting zusammengehören.
In dieser Folge sprechen wir mit Sven Gabor Janszky, einem der renommiertesten Zukunftsforscher Europas und Chairman des „2b AHEAD ThinkTank“.
Er entwickelt seit über 20 Jahren konkrete Zukunftsbilder für Unternehmen – und zeigt, warum Zukunft nichts mit Kaffeesatz, sondern mit Verantwortung zu tun hat. Seine Mission: Menschen und Organisationen helfen, bewusst zu gestalten, statt rückwärts zu extrapolieren.
5 Take-aways aus dem Gespräch:
- 2030: Mehr KI-Agents als Menschen. Kommunikation & Wirtschaft wandern in KI-zu-KI-Systeme.
- Synthetische Biologie, Gentherapie & Longevity: Wer 2035 gesund bleibt, hat gute Chancen, 120+ zu werden.
- Kernfusion ist der Gamechanger: Ab 2040 mehr verfügbare Energie, als die Welt verbrauchen kann.
- Zukunftsplanung mit Backcasting: Wer sein Zukunfts-Ich kennt, trifft bessere Entscheidungen im Heute.
- Deutschland? Im Abseits, wenn es weiter technologiefeindlich bleibt – aber: es ist noch nicht zu spät.
Wer ist Sven Gabor Janszky? Ehemaliger Journalist, heute Sparringspartner für DAX-Vorstände und Visionär für eine aktiv gestaltete Zukunft. Er glaubt nicht an Vorhersagen – sondern an die Macht von Szenarien, Entscheidungen und einer neuen Generation von „Zukunftsoptimisten“.
Jetzt reinhören und dein persönliches Zukunfts-Ich entwerfen. Denn: Die nächsten fünf Jahre verändern dein Leben – egal, ob du willst oder nicht.
Mehr Informationen zu Sven und seiner Arbeit: LIVE Webinar: Dein Weg zum Zukunfts-ICH mit Sven Gabor Janszky (kostenfrei) https://coaching.janszky.de/live-webinar/
Buch „2030 – Dein Weg zum Zukunfts-ICH“ (nur Versandkosten 5,95 EUR) https://janszky.de/buch/
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Weiterführende Ressourcen
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Transkript anzeigen
00:00:02:
00:00:13: Unser heutiger Gast beschäftigt sich beruflich mit einer ganz zentralen Frage, die wir uns alle stellen.
00:00:18: Aber meist viel zu selten wirklich durchdenken – wie wird unsere Zukunft aussehen und was bedeutet das für mein eigenes Leben?
00:00:26: Erst einer der bekanntesten Zukunftsforscher im deutschsprachigen Raum, Chairman des ThinkTanks To Be Ahead von Vorständen, Unternehmerinnen und Organisationen wenn es um die Welt von morgen geht.
00:00:39: Seine Arbeit dreht sich nicht um Trends als Spielerei, sondern um konsequente Zukunftsbilder – die Entscheidungen im Hier-und Jetzt verändern!
00:00:47: Und er spricht nicht über eine Zukunft, sondern über mehrere mögliche Zukünfte.
00:00:52: Er arbeitet mit Szenarien statt Prognosen mit Wahrscheinlichkeiten statt Gewissheiten.
00:00:56: denn Zukunft so seine zentrale These ist nichts was einfach passiert.
00:01:01: sie ist etwas dass wir gestalten, bewusst oder unbewusst.
00:01:05: Dabei verbindet er technologische Entwicklung wie künstliche Intelligenz-, Automatisierung- oder Plattformökonomie mit gesellschaftlichen psychologischen und individuellen Fragen – Wie verändert sich Arbeit?
00:01:16: Führung?
00:01:16: Lernen?
00:01:17: Identität?
00:01:18: Und was heißt das alles für Menschen die bereits heute schon CEO ihres eigenen Lebens werden
00:01:23: möchten?!
00:01:23: Gerade deshalb passt er perfekt in diesem Podcast, denn Zukunftsforschung ist am Ende keine Disziplin für Konzerne.
00:01:30: Sondern eine Einladung an jeden einzelnen bessere Entscheidungen zu treffen – bevor sie alternativlos werden!
00:01:37: Herzlich willkommen bei WerdeSee.
00:01:38: oder des Lebens Sven Gaborjanski.
00:01:41: großartig das du heute bei uns bist.
00:01:43: Ich freue mich auch schön dass ich bei euch sein darf.
00:01:45: Freue mich auf ein super Gespräch.
00:01:46: vielen Dank für die Einladen.
00:01:49: Herzlich Willkommen lieber Sven und Bevor wir zur zentralen Frage gehen, wie wird denn die Zukunft in zehn Jahren aussehen?
00:01:57: Gleich einmal dazu.
00:01:57: Wie bist du denn dazugekommen zu dieser Arbeit, dass du dich damit beschäftigst?
00:02:01: und wie arbeitet eigentlich so ein Zukunftsforscher?
00:02:05: Ja das muss ich erklären weil die meisten bei dem Wort Zukunftsvorscher denken die wahrscheinlich an keine Ahnung Kristallkugel Kaffeesatz oder irgendeinen Spinner der sich irgendwelche zukünfte ausdenkt und dann irgendwie im Internet drüber redet.
00:02:17: Bei mir ist ein bisschen anders.
00:02:18: Ich leite ein wissenschaftliches Institut, das heißt bei mir arbeiten Doktorinnen und Doktoren der Zukunftsforschung.
00:02:24: also das Zeug kannst du studieren, kannst sogar promovieren.
00:02:27: Übrigens falls noch mal jemand von euch studieren will in Singapur ist ein sehr guter Studiengang In USA gibt es einen im Berlin gibt's einen an verschiedenen Teilen der Welt.
00:02:35: Naja wenn man das eben hier in Europa studiert dann hat man eine relativ hohe Wahrscheinlichkeit bei uns zu landen.
00:02:40: Warum?
00:02:40: Weil wir sind inzwischen das größte unabhängige Zukunfts-Forschungsinstitut in Europa.
00:02:45: tatsächlich Wie bin ich dazugekommen?
00:02:47: Na ja, wie das in den Lebenswegen oft so ist.
00:02:49: Ein Weg mit ein paar Zickzack immer so ein bisschen hin und her... Ich habe erst angefangen während des Studiums eigentlich schon in der ARD Karriere zu machen.
00:02:57: Bin also Journalist geworden war zehn Jahre lang in der Ard als Moderator Primetime Enker hieß das damals im Radiobereich unkorrespondent und alles was man so irgendwie machen kann dann mit dem Mikrofon ohne jetzt der große Programmchef zu sein.
00:03:14: Das ging aber ganz schnell bei mir Nach der Wende hier im Osten, da ging alles relativ schnell.
00:03:19: Und dann war ich achtundzwanzig und hatte zehn Jahre ARD-Erfahrung und der nächste Schritt Programmdirektor zu werden.
00:03:26: Da sagte dann irgendwie der Intendant zu mir naja vor fünfundvierzig wirst du nicht Programmdirektor und ich war achtund zwanzig?
00:03:33: Na ja, dann habe ich gekündigt.
00:03:35: also hab einfach von einem Tag auf dem anderen wie gesagt Ich war acht und zwanzzig noch relativ unbelastet von irgendwelchen Verbindlichkeiten die man so hat.
00:03:41: Dann habe ich neu angefangen und habe ein Zukunftsforschungsinstitut gegründet Ganz von Anfang an, ich hatte nix.
00:03:47: Ich hab mir einen Schreibtisch besorgt, habe den beim Freund der Fotografer ins Atelier gestellt und da hab' ich angefangen.
00:03:52: Und so ist es dazu gekommen... ...vielundzwanzig Jahre her.
00:03:56: Und hast du ja als erstes ne Glaskugel hingestellt?
00:03:58: Oder wie darf ich mir vorstellen dass du dann angefangen hast?
00:04:01: Nein!
00:04:01: Das ist eine super Frage weil, nee mit Glaskuchen hat er das nix zu tun.
00:04:05: Also ich hatte so ein Schreibtischen, saß an der Lenksseite und die Stirnseite habe ich mir eine Praktikantin gesetzt, die irgendwie auch verrückt genug war um mit mir zusammenzuarbeiten Und die mir wahnsinnig geholfen hat dabei einen Kongress zu organisieren damals.
00:04:19: Das war der erste Zukunftskongress, also dieses Jahr gibt es den fünfundzwanzigsten sogenannten Rulebreaker-Zukunftskongress und der allererste, wisst ihr ich war als Journalist, ja?
00:04:28: War ich häufig auf Kongressen um darüber zu berichten und uns weiter.
00:04:32: Ich habe mich wahnsinnigt gelangweilt auf all diesen Kongressens weil das waren immer die gleichen Räume, immer die gleiche Bühne, immer das gleiche und ich hab damals gesagt Ich will mich einfach nicht mehr langweilen.
00:04:42: Und deshalb habe ich damals ein Kongress organisiert und hab zu den Speekern gesagt, pass auf wir machen einen Zukunftskongress.
00:04:49: es ist verboten eine Powerpoint zu zeigen.
00:04:51: Es ist verboten über heutige Produkte zu reden auch nicht über heutigen Probleme und auch nicht was für sich heutige Prozesse.
00:04:58: Das einzige worüber wir reden ist wie stellen wir uns die Welt in zehn Jahren vor?
00:05:03: irgendwelchen eingeladen, sondern die Strategiechefs, Innovationschefs Technologiechefs und Chefinnen.
00:05:08: Es waren damals leider wenige Innen aber naja heute ist zum Glück mehr ja von so größeren Unternehmen.
00:05:15: Und die kam zusammen und dann kamen noch Zuschauer dazu ein paar Sponsoren
00:05:18: usw.,
00:05:19: lange Rede kurzer Sinn.
00:05:20: es war ein sensationeller Kongress den hat das allen wahnsinnig Spaß gemacht Riesendiskussionen und wir kamen am Ende heraus mit einem Zukunftsbild.
00:05:28: wie stellen wir uns die Zukunft vor?
00:05:30: Und darum herum hat sich dann dieses Zukunftsforschungsinstitut entwickelt.
00:05:35: Ja, also das erste war ein Kongress und ich weiß nicht zwei drei Jahre später kamen die ersten der Teilnehmer zu uns und sagten Mensch ihr macht tolle Kongresse aber ich will mal das was ihr hier redet irgendwie ich will meinen Vorstand überzeugt habt ihr eine Studie habt ihr ein bisschen Papier?
00:05:50: Dann haben wir gesagt nee haben wir nicht aber können machen weil da habe ich eine Studienabteilung gegründet.
00:05:54: Und dann kam einige, die sagten wir wollen das umsetzen in unseren Projekten was ihr hier diskutiert.
00:05:59: Könnt ihr mal für einen Workshop kommen?
00:06:02: Dann hat sich eine Konsulting Abteilung gegründet und so weiter und sofort.
00:06:05: Inzwischen gibt es sogar ein Schwesterunternehmen im großen Bereich der nicht nur die Prognosen macht und nicht nur jetzt Strategie Beratungen und anderen eben ihre Zukunftspläne oder Strategien macht sondern auch einen Bereich, der investiert.
00:06:18: Also wir haben drei Investment-Fonds jetzt mit in unsere Unternehmensgruppe.
00:06:22: insgesamt sind es sechsundzwanzig Unternehmen in der Gruppe und drei Investmentfonds die eben so in Startups aber internationale Deep Tech Startups also sowas wie Kernfusionen, wie Quantencomputer, wie Cryopreservation also einfrieren vor auf den Organ wieder auftauchen.
00:06:39: Verrücktes Zeug hat den höchsten Wachstumshebel sozusagen ja und steht eh in unseren Studien haben wir gedacht kommt dann machen das eben auch noch mit Wow, krass.
00:06:48: Das heißt euer erster Kongress war circa... ...Zirka Zwei Tausend Eins?
00:06:52: Zwei
00:06:52: tausend
00:06:53: zwei!
00:06:53: Okay und der erste prognose Zeitraum waren ca.
00:06:56: zehn Jahre.
00:06:57: sagst du wie konkret ist es euch jetzt retrospektiv tatsächlich gelungen die Zukunft von zwanzig zwölf in zwei tausen zwei vorost zu sagen?
00:07:05: das kann ich sehr genau sagen weil ich habe das noch wirklich vor meinem auge.
00:07:09: Ich weiß nicht, ob ihr euch erinnert, was das Jahr war.
00:07:11: Das Jahr war die Zeit von Raubkopie.
00:07:13: Also MP-III Standard war erfunden worden.
00:07:17: Später kam Voice Over IP.
00:07:18: Das ist sozusagen eine Weiterentwicklung der Technologie.
00:07:20: Das hat dann mit euch ganz viel zu tun bei der Telekom und es war eine Zeit wo zum ersten Mal die Digitalisierung aber so richtig reingehauen hat in einer Branche nämlich in die Musikindustrie.
00:07:30: Ihr erinnern euch Napster oder diese Riesendiskuseuren irgendwie?
00:07:32: Napster, Raubkopien, dieses ganze Zeug.
00:07:36: Und deshalb war der erste Zukunftskongress, hatte den Schwerpunkt Musikindustrie.
00:07:39: Was passiert in den nächsten Jahren mit der Musikindustrie?
00:07:42: Wir haben sehr ehrlich prognostiziert – das hat damals ganz vielen nicht gefallen.
00:07:47: Viele von diesen großen Musiklabels durften ihre Mitarbeiter gar nichts zu uns schicken, weil wir waren so die, mit denen man nicht so redet.
00:07:54: Aber wir haben prognosiziert dass die Musikindustrie fünfzig Prozent einbrechen wird sowohl in Mitarbeiterzahl und Umsatz usw.
00:08:01: Und gleichzeitig haben wir prognostoziert Am Ende dieser Digitalisierung, sie mehr Geld verdienen wird in Summe aber die Musik auf eine andere Art konsumiert werden wird und wir haben das damals beschrieben.
00:08:13: Ich weiß es wie heute mit dem Bild Musik läuft dann wie aus dem Wasserhahn also du drehst auf Es fließt raus und du teilst ne monatliche Gebühr Und logischerweise gibt's den Wasserhahnen nicht.
00:08:25: Aber dass was wir damals beschreiben haben Das heißt heute Streaming Und die einzigen, die wirklich richtig Geld machen im Musikbusiness sind die Streaming-Dienstleister.
00:08:33: Also kurz gesagt auf dieser Ebene, auf dieser Abstraktionsebene was das Geschäftsmodell betrifft konnten wir das eigentlich ziemlich gut beschreiben und nicht weil wir jetzt besonders schlau sind sondern weil Zukunft tatsächlich nicht vom Himmel fällt, sondern weil sie gemacht wird von Menschen mit all ihren Hoffnungen, Wünschen, Ängsten was so ein Mensch eben so hat.
00:08:54: Und wenn du mit den richtigen Menschen am Tisch sitzt also die wirklich die Entscheidungen treffen und auch die Macht haben ihre Entscheidung durchzusetzen das andere ihn folgen müssen dann kannst Du eine sehr sehr wahrscheinliche Zukunftsprognose machen und das ist letztendlich jetzt in einfachen Worten erklärt tatsächlich der Hintergrund von wissenschaftlicher Zukunftsforschung.
00:09:11: Und hast Du den Eindruck dass es in den letzten Jahren schwieriger geworden ist dieses zukunftsbild zu skizzieren?
00:09:18: Ich frage deswegen war sehr gefühlt für so einen normalen Menschen wie mich immer unübersichtlicher wird.
00:09:25: Ja, also ein bisschen gefühelt im Dauerkrisen-Modus ist und dann gibt es noch einen Präsident in den USA der am Samstag einen Post raushaut und am Montag ist wieder die Welt eine andere gefühilt.
00:09:35: Macht euch das die Arbeit schwerer?
00:09:37: Naja jetzt muss man zwei Sachen trennen.
00:09:39: Man muss die kurzfristigen Dinge trennen von den wirklich langfristigen Trendentwicklungen.
00:09:46: Was meine ich mit kurzfristigem Dingen?
00:09:48: was wir nicht prognostizieren können sind Wer gewinnt Wahlen, was macht der Trump am nächsten Montag?
00:09:54: Oder auch Kriege oder sowas.
00:09:56: Also wo ist einer verrückt genug irgendeinen Krieg vom Zaun zu brechen?
00:10:00: das kann Zukunftsforschung nicht prognostizieren.
00:10:02: allerdings ich sage dass sind kurzfristige Ereignisse.
00:10:05: warum?
00:10:06: weil selbst so ein krieg so schlimm und schrecklich der ist natürlich ja da sterben Menschen.
00:10:10: das ist ganz furchtbar.
00:10:11: aber er hat eine gewisse wie soll ich das sagen?
00:10:14: der ist irgendwann wieder vorbei.
00:10:16: Ob das jetzt vier Jahre oder fünf Jahre dauert, weiß keiner genau.
00:10:19: Aber zehn Jahre, dass was wir prognostizieren ist ganz hoch unwahrscheinlich, dass so lange dauert.
00:10:24: Corona konnten wir auch nicht prognosizieren hat unsere Prognosen überhaupt nicht verändert weil es eben eine Zeit von zwei drei Jahren war und danach ging's weiter.
00:10:32: also Wir orientieren uns in unserer Zukunftsforschung sehr auf Technologien.
00:10:37: Warum?
00:10:38: Weil Technologin sind die Dinge die bleiben Die etwas verändern die Geschäftsmodelle Verändern die Wirtschaft verändern Banken usw.
00:10:45: und dabei aber bleiben.
00:10:47: Und in dieser Technologiefrage, da ist die Welt ehrlichweise sehr berechenbar nach wie vor sehr berechnbar.
00:10:53: Ich gebe dir ein Beispiel im Jahr zwei Tausend Achtzehn hat uns einen Kunde also so eine Unternehmen gefragt Wie wird zweitausendfünfundzwanzig?
00:11:00: Also sieben Jahre später der Kunden Dialog aussehen?
00:11:03: das war so ein Unternehmens aus dem Dienstleiste für Call Center und diese Studie haben meine Kollegen, die die Studie gemacht haben hineingeschrieben dass im Jahr twenty-fünfundzwanzig es einen Wandel, ein Wechsel geben wird von KI Tools auf AI Agents.
00:11:19: Das haben wir zwei tausendachzehn prognostiziert!
00:11:21: Was ist letztes Jahr passiert?
00:11:22: Zwei tausendeundzwanzig genau dieser Wechsel von KI tools auf AI agents und nochmal... Wir prognosizieren das nicht weil wir Wahrsager sind sondern weil wir in unseren Studien für unsere Studien mit den Menschen sprechen die heute schon die Entscheidungen dafür treffen.
00:11:35: Und die kannst du fragen Was machst du gerade?
00:11:37: Wo steckst du grade dein großes Geld rein, was planst du.
00:11:39: Was hat das für Auswirkungen?
00:11:40: Wann ist es soweit?
00:11:41: Was macht das mit der
00:11:42: Branche?".
00:11:43: Das ist die Basis von Zukunftsforschung und deshalb ist selbst in dem Thema KI wo um mich herum ganz viele Menschen denken wow so ganz plötzlich.
00:11:50: und jetzt kommt das alles vom Himmel und wieso geht das so schnell sag ich immer ey Leute das geht überhaupt nicht schnell.
00:11:56: Es geht genau in der Geschwindigkeit in der wir prognostiziert haben.
00:12:00: wer den Eindruck hat dass geht schnell oder es kommt plötzlich der hat einfach nicht richtig hingeschaut Was nicht, der hat an die falsche Stelle geschaut ja.
00:12:07: Weil du hättest es aus den Wissen können und das sind die zwei Dinge also diese kurzfristige was die Trumps und Putins dieser Welt machen müssen wir ganz ehrlich sagen sind wir raus?
00:12:16: Können wir nicht prognostizieren geht nicht aber dass langfristig etwas wirklich bleibt was wirklich wichtig ist.
00:12:22: auch Wir reden hier über den CEO deines Lebens.
00:12:25: Also wenn dein Leben die Frage ist wie wird mein Leben in fünf in zehn Jahren aussehen?
00:12:30: was kann ich heute schon dafür tun um uns weiter?
00:12:33: Das kann man so verprognostiziert
00:12:35: Lass uns da doch mal direkt reingehen.
00:12:37: Also was sind vielleicht erstmal die Parameter, die unsere Zukunft in fünf bis zehn Jahren Technologie getrieben, primär beeinflussen werden?
00:12:45: und wie können wir uns das schon jetzt wirklich grundlegend darauf vorbereiten?
00:12:51: Es gibt zwei Grundlagen Technologien, die alles prägen.
00:12:55: Das eine ist die Entwicklung von einer neuen Art von Intelligenz.
00:12:59: Das wissen wir alle künstliche Intelligenzen mit all dem, was dazugehört.
00:13:04: Also ich sage mal die Wahrscheinlichkeit dass wir schon im Jahr two-thousanddreißig das ist mehr Ai Agents trainierte KI Systeme ja auf dieser Welt gibt als es Menschen auf diese Welt gibt ist hochwahrscheinlich.
00:13:18: Die Wahrscheinlichheit dass dann im Jahr zwei-tausend dreißig die Mehrzahl der Konversationen also der Gespräche oder eben eine Wirtschaft der Transaktionen zwischen Kis stattfindet und nicht mehr zwischen Menschen Und auch nicht wie heute viele denken zwischen Mensch und KI, sondern zwischen KI und KI ist auch hoch wahrscheinlich.
00:13:37: Das verändert die Art und Weise wie wir leben, wie wir uns bilden was für Kompetenzen von uns gefragt ist und für Unternehmen verändert das selbstverständlich die Art.
00:13:45: Und das geht dann noch weiter.
00:13:48: Ja, jetzt habe ich nur von Agents gesprochen und ich hab' noch nicht davon gesprochen dass schon in diesem Jahr KI mit Drädern dran also selbstfahrende Autos KI mit Händen dran Also humanoide Roboter KI mit Flügeln dran also Drohnen autonome Drohne Das kommt ja auch alles!
00:14:03: Und zwar jetzt im Jahr ist es ein richtiger Boom da beginnt die Serienproduktion von all dem Zeug.
00:14:09: Das bedeutet wenn wir mal ein bisschen weiterschauen im Jahr zwei Tausend Vierzig ungefähr die Wahrscheinlichkeit relativ hoch ist, dass es mehr humanoide Roboter auf der Welt gibt als es Menschen.
00:14:21: Das muss man sich bildlich vorstellen.
00:14:22: in jedem Haushalt ist mindestens ein so ein Ding was dann irgendwie kocht putzt und Spülmaschine ausräumt oder in jedem Unternehmen sind ganz viele von den Dingern.
00:14:32: Also das muss man wirklich vorstellen.
00:14:34: wie sieht eigentlich die Welt aus wenn es mehr von diesen Dingern gibt als das Menschen gibt?
00:14:38: Naja und das war jetzt nur die Entwicklung von Intelligenz das geht nach.
00:14:43: Und.
00:14:43: auf der anderen Seite haben wir die zweite große Technologie, die nenne ich immer die synthetische Biologie.
00:14:49: Also wir Menschen, wir haben inzwischen Technologie entwickelt und das Wissen entwickelt wie wir wirklich in Wachstumsprozesse, natürliche biologische Wachsungsprozese eingreifen können aber nicht nur eingreifend können in das was biologisch wächst sondern es sozusagen synthetisch ebenso hervorrufen können.
00:15:10: Das führt dann so sowas wie Fleisch aus dem Bio-Reaktor.
00:15:15: Das führt zu sowas wie Gentherapien, also du setzt dir eine Spritze... Also vorher musst du irgendwie testen und dann wird das zusammen gemixt und so, dann setzt ihr eine Spritzel.
00:15:25: Das verändert.
00:15:25: deine eigene Genetik ist heute noch nicht und wir Deutschen sind ja auch mit Gentechnik nicht ganz soweit.
00:15:30: aber ich kenne Menschen die machen sowas Und die zeigen mir anhand ihrer Daten oder ihre Körperdaten dass sie ihr biologisch messbares Alter von sechzig auf zweiundzwanzig zurückgedreht haben.
00:15:45: Das ist total verrückt, ja?
00:15:47: Und wenn man diese ganzen Technologien die dann drunter liegen unter dieser synthetischen Biologie, wenn man sie zusammennimmt, dann ist die einfache Aussage jeder der es schafft die nächsten zehn Jahre zu überleben hat eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit hundert Jahre alt zu werden und jeder das schafft den nächsten fünfund zwanzig bis dreißig Jahre zu Überleben.
00:16:07: er hat eine hohe wahrscheinlichkeit über hundertzwanzigt zu werden Unsere Kinder vielleicht sogar bis hundertfünfzig.
00:16:13: Jetzt stellt euch mal vor, also schau mal ich bin dreinfünftig so nach heutiger Statistik Blick in die Vergangenheit hätte ich jetzt ungefähr noch dreißig Jahre zu leben wenn alles gut geht.
00:16:23: aber vielleicht habe ich Wenn das mit dieser Technologie losgeht noch Sechzig Jahre, siebzig Jahre Vielleicht hab' ich auch noch Hundert Jahre zu Leben.
00:16:33: Das ist doch verrückt.
00:16:36: Krass
00:16:37: Früher, in der Generation meiner Eltern hat man sich jetzt in meinem Alter mit dreieinfünfzig irgendwie langsam auf die Rente vorbereitet.
00:16:43: Ja?
00:16:43: Und dass alles irgendwie so langsam den Berg wieder runtergeht und ich habe vielleicht noch hundert Jahre vor mir.
00:16:49: Das ist doch eine verrückte Sache!
00:16:50: Und alle, die hier zuhören natürlich auch.
00:16:52: Krass.
00:16:53: Juleka, eben du sagst das es gibt mehr humanoide Roboter als Menschen.
00:16:57: wenn die Menschen aber immer so viel länger leben dann wird's langsam eng auf diesem Planeten.
00:17:02: Das glaube ich ehrlich gesagt nicht.
00:17:03: Also der Planet ist echt riesig groß.
00:17:06: Das Problem ist, dass auf diesem Planeten die Gebiete, die so gewachsen sind wie wir uns das vorstellen, ein bisschen mit Grün und Bergen und Seen und sowas, die sind beschränkt!
00:17:17: Es gibt aber wahnsinnig viele Wüsten.
00:17:19: es gibt wahnsinn nicht viel Platz.
00:17:21: was glaube ich der realistischere Blick auf die Zukunft ist als denen, die wir manchmal hier in Deutschland haben, ist das was die da in der arabischen Welt gerade machen, die irgendwie versuchen riesige Städte in die Wüste zu bauen weil wenn die Weltbevölkerung tatsächlich auf zehn, elf Milliarden steigt und die dann auch noch länger leben als bisher.
00:17:39: Dann werden wir wie sozusagen einen neuen Platz künstlich anlegen in dem man leben kann.
00:17:46: vielleicht ist das jetzt nicht dass man irgendwie in einer Stunde die Berge erreicht und da irgendwie skifahren kann.
00:17:51: Das kann sein, aber es gibt auch Menschen, die in Dubai leben, die sehr gut und gerne im Dubai leben und das ist nichts anderes als quasi eine künstlich erschaffene Stadt in der Wüste.
00:17:59: Also lange Rede kurz zu sehen.
00:18:01: was ich sagen will, ist ich glaube unsere deutschen Diskussionen über dass der Planet irgendwie an seinem Ende oder ausgereizt ist, an seinen Grenzen ist oder so.
00:18:10: Das berücksichtigt immer nicht, dass wir als Menschen in der Lage sind Ressourcen, die natürlich wir brauchen, künstliche herzustellen.
00:18:19: Und egal, ob das jetzt Lebensraum ist oder Trinkwasser oder Essen oder was auch immer ist aus meiner Sicht wird das ein großer Teil der Zukunft sein.
00:18:26: Das heißt ihr schaut euch auf solche Sachen wie Ressourcen an, schaut euch auch Energie an.
00:18:30: ich frage spezifisch deswegen Energie weil wir sagen dass passiert sehr viel mit KI und KI mit Händenrädern flügeln die brauchen ja enorm viel Energie.
00:18:39: und letzte Woche auf der DDL in München hat der ehemalige CTO von der ASML also diesem größten Chipmaschinenhersteller gemeint und sehr mathematisch hergeleitet.
00:18:49: Naja, wenn man das alles extrapoliert und es so weitergeht dann haben wir zwanzig-fünfunddreißig die Situation dass das Training eines einzelnen neuen KI Modells einmal die gesamte Energie der gesamten Welt bedeuten würde.
00:19:05: Unvorstellbar ist natürlich eine lineare Extrapolation.
00:19:08: er hat auch gesagt Das wird zu nicht passieren.
00:19:10: ja weil wie du sagst Technologie wird besser und so weiter.
00:19:14: Aber wo kommt die Energie her ab der da auch Szenarien?
00:19:17: Ja, klar.
00:19:18: Lass mich da zwei Dinge dazu sagen weil das ist ganz wichtig also auch die Art WKI-Modelle trainiert werden und funktionieren.
00:19:23: aber zunächst mal zu der Energie.
00:19:24: nach unseren Prognosen ist es so... Das ist genau das Gegenteil von dem was man im Kopf hat dass die Welt etwa im Jahr zum ersten Mal mehr Energie zur Verfügung hat als unsere Welt verbrauchen kann.
00:19:39: bisher ist immer anders rum.
00:19:40: es gibt wahnsinnige Kämpfe Kriege und Konflikte um den Zugang zu Energie zum ersten mal anders.
00:19:46: Warum sage ich das so frei heraus sozusagen?
00:19:50: Weil es eine Technologie gibt, diese Technologie heißt Kernfusion.
00:19:54: Achtung nicht verwechseln mit Atomspaltung.
00:19:57: also es hat nichts mit bisheriger Radioaktivität zu tun sondern wir reden über eine Technologie wo zwei starke Laserstrahlen quasi Atome aufeinanderschießen und durch die Kraft verschmelzen dieser Atome und es entsteht Energie kein radioaktiver Stoff dabei, kannst auf Knopfdruck abschalten.
00:20:13: Es gibt keine Kernschmelze.
00:20:14: nix ist einfach so.
00:20:16: und diese Technologie da wurde vor etwa drei Jahren in einem wissenschaftlichen Experimente der Demonstration zum ersten Mal bewiesen dass aus dieser Technologie mehr Energie herauskommen kann als du reinstecken musst wie vorschon gab es schon ewig vorher musste immer mehr energie rein stecken ist wissenschaftlich lustig aber wirtschaftlich quatscht.
00:20:33: Seit drei Jahren anders, Rob.
00:20:35: Und seit drei Jahren sagen uns und Zukunftsforschern in unseren Interviews die großen Investoren besonders aus dem Silicon Valley auf die Frage wo hast du gerade dein großes Geld reingesteckt?
00:20:44: Kanfunktion!
00:20:45: Und zwar alle durch die Bank.
00:20:47: Wenn du dann fragst warum, dann sagen sie Na ja weil die Wahrscheinlichkeit enorm gestiegen ist dass unsere Welt im Jahr two-tausendundvierzig zum ersten Mal mehr Energie zur Verfügung hat als ihr verbrauchen könnt.
00:20:58: Die Optimisten sagen es ist zwei tausenddreißig.
00:21:00: schon soweit Irgendwo dazwischen kann man sich was aussuchen.
00:21:05: Wie kommen wir jetzt dahin, ohne dass vorher der Planet irgendwie hier zugrunde geht?
00:21:09: Du hast die KI und die Chiphersteller erwähnt.
00:21:12: Die Strategie der Großen ist relativ klar sichtbar.
00:21:16: Die machen bis dahin Atomspaltung Also die kaufen sie alle gerade Reaktoren Zugang zu Atomkraftwerken und so weiter um sicherzustellen das dieser wachsende Energiebedarf auch Bis zum Jahr zwei tausend vierzig gedeckt werden kann.
00:21:28: das freut uns deutsche oder viele von uns nicht so sehr, weil wir Atomkraft für komisch, für schlecht und für unmenschlich halten.
00:21:38: Die anderen sehen das halt ein bisschen anders.
00:21:40: aber die kurze Zusammenfassung heißt wenn wir mit der bisherigen Energieproduktion in der Welt und da geht es eben um mehr als regenerative Energien bis zum Jahr zwei tausend vierzig kommen dann ist die Wahrscheinlichkeit dass wir dieses energiefroblem lösen relativ klar.
00:21:52: Und jetzt nochmal zu den KI Modellen.
00:21:55: Es ist wirklich wichtig zu verstehen, dass die Art wie heute KI-Modelle trainiert werden.
00:22:01: Also es ist schon irre das überhaupt KI entsteht klar.
00:22:04: aber die art wie wir das machen Die ist völlig irrsinnig eigentlich weil die folgt ja der logik du musst nur immer mehr drauf hauen Immer mehr energie immer mehr speicher immer mehr immer immer mehr Daten immer mehr mehr und dann wird die KI besser.
00:22:18: Das hat uns hierher geführt zu diesem punkt Und das ist ja auch gigantisch was da passiert.
00:22:22: Aber ich will nur darauf hinweisen eine andere Art gibt, wahrscheinlich sogar mehrere andere Arten in Intelligenz herzustellen.
00:22:30: Unser Hirn ist ja auch gar nicht so schlecht darin, Intelligenze herzustellend aber nicht durch mehr-mehr-meher.
00:22:36: Also wenn du dem Körper mehr Energie... also mehr isst dann wirst du fett, aber nicht intelligenter.
00:22:42: Ja?
00:22:43: Unser Hirn stellt anders Energie her.
00:22:44: wie stellt unser Hirnenenergie hier mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen die es nun mal hat an Energie generiert es nicht immer mehr Daten sondern Es fokussiert sich auf das, was ich gerade brauche.
00:22:59: Wo ich gerade Wissen, Kompetenz, Intelligenz brauche und die anderen Dinge vergisst es, verdrängt ist.
00:23:08: Wann genau das passiert?
00:23:09: Das weiß ich nicht.
00:23:10: Aber mit hoher Wahrscheinlichkeit werden wir in den nächsten Jahren auch in der KI produzierenden Industrie, so nenne ich das mal zu dem Punkt kommen wo wir Modelle kriegen, KI-Modelle bekommen die mit viel viel weniger Ressourcen trainiert werden, die viel viel mehr Energie brauchen und wie viele weniger Daten brauchen.
00:23:27: warum?
00:23:27: weil sie ein bisschen das kopieren oder adaptieren wie die menschliche Intelligenz funktioniert, weil sie nicht allwissende gottähnliche Systeme werden müssen, sondern weil sie einfach sagen ich muss das in das Problem lösen und jetzt gehe hier in die Tiefe.
00:23:41: Und alles andere kann ich vergessen.
00:23:44: so macht der Mensch und ich glaube dass es auch die menschlichere Art von Intelligenz ist wenn man so will.
00:23:50: Wie wird sich Arbeit in dem Kontext verändern?
00:23:52: Also wenn wir davon ausgehen dass wir aktuell noch für die individuelle Produktivität pro Mensch bezahlt werden zumindest wenn wir angestellt sind und das künftig wahrscheinlich primär von automatisierten systemen umgesetzt wird.
00:24:07: Wie glaubst du, wird sich der Mensch zukünftig beschäftigen?
00:24:11: Wie wird er kompensiert für das was er leistet?
00:24:14: Welchen Mehrwert kann er überhaupt noch erbringen?
00:24:16: Was wird in Zukunft noch relevanter sein aus Job-Marktperspektive?
00:24:21: Super Frage!
00:24:21: Also erst mal aus meiner Sicht reden wir im Augenblick bei dieser Frage über das Jahr... ...二tausendfünfunddreißig.
00:24:30: Im Jahr zweitausendsfünf und dreißig oder irgendwo da wird eine Situation eintreten in der zum ersten Mal, jedenfalls auf Deutschland bezogen oder Mitteleuropa.
00:24:41: In der zum ersten mal die KI so gut und all diese Systeme wie Roboter
00:24:45: usw.,
00:24:45: so gut sind dass es nicht mehr acht Stunden Lohnarbeit für jeden Menschen gibt.
00:24:51: Warum nicht?
00:24:52: Weil sie machen das schneller, kosten günstiger usw.. Was ich damit sagen will... Das ist noch nicht morgen!
00:24:58: Weiß nicht, acht bis zehn Jahre gibt's hier noch eine Art Vollbeschäftigung, wie wir im Augenblick haben weil auch die Babyboomer alle in Rente gehen und so weiter.
00:25:05: Und dann aber kommt diese Situation.
00:25:07: So was passiert, wenn der Mensch nicht mehr acht Stunden am Tag arbeitet?
00:25:13: Dann ist es relativ logisch dass der Staat diesen Menschen nicht mehr für seine Lohnarbeit besteuern kann.
00:25:23: Also, warum nicht?
00:25:24: Weil der Staat dann weniger Geld kriegt.
00:25:25: Wenn du als Staat Geld brauchst musst du andere Arten von Steuern eintreiben und kann ja gar nicht anders sein als dass du den Kapitaleinsatz auf diese KI-Systeme usw.
00:25:35: besteuerst.
00:25:35: So wenn dort die große Wertschöpfung entsteht.
00:25:38: Achtung!
00:25:38: Nicht falsch verstehen wir reden über eine Welt in der die Wertschüpfung im Vergleich zu heute wahnsinnig gestiegen ist.
00:25:43: also es gibt mehr.
00:25:44: Es gibt mehr Werte, es gibt viel Geld.
00:25:47: Gut jetzt nimmste das Geld als Start von denen die da diese KI Systeme betreiben.
00:25:51: Das wird natürlich zur Diskussion und das ist ganz klar, ja?
00:25:54: So ist es bei gesellschaftlichen Veränderungen.
00:25:55: Aber irgendwann musst du's nehmen von denen und sozusagen umverteilen an die Menschen, die dann nur noch sagen wir mal vier Stunden den Tag oder zwei Tage die Woche oder wie auch immer arbeiten.
00:26:05: Dann hast Du auf der Frage, die Du gestellt hast Wie kriegen Menschen denn ihr Geld und wovon leben die?
00:26:10: Die hast Du dann geklärt weil sie kriegen irgendeine Art Grundeinkommen!
00:26:13: Wie auch immer dass dann heißt übrigens international gesehen, das ist interessant.
00:26:17: Diese Prognose, dass diese Technologieentwicklung auf direktem Weg ja ohne irgendwie Umweg zu einem Grundeinkommen führt die isst von sehr vielen Technologie-CEOs in der Welt Silicon Valley und so, die glauben das alle Und... Der einzige Unterschied zu dem was wir hier an Grundeinkommen diskutieren.
00:26:35: International heißt das UBI also Universal Basic Income.
00:26:40: Da fehlt das Wort Bedingungslos.
00:26:41: Wir Deutschen sagen dann aber gleich bedingungslos und jeder kriegt irgendwie alles geschenkt muss nicht sein.
00:26:46: Es kann auch Grundeinkommen mit Bedingungen geben.
00:26:48: und übrigens bei Grundeinkommen bitte nicht oder bei UBI bitte nicht vorstellen, dass das irgendwie hier auf Sozialhilfe-Niveau oder so was oder Bürgergeldniveau passiert.
00:26:57: Das ist überhaupt nicht der Fall!
00:26:58: Das passiert mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einem sehr sehr gehobenen Einkommensniveaus.
00:27:03: Nach unserem Studien und nach unseren Prognosen ist die Frage wie kriegen Menschen dann Geld relativ einfach zu lösen?
00:27:11: Viel schwieriger ist die Also wenn sie nicht mehr acht Stunden am Tag arbeiten müssen quasi.
00:27:18: Und da gibt es tatsächlich auch unter Zukunftsforschern zwei unterschiedliche Sichtweisen, die einen sagen das wird ganz furchtbar weil dann sitzen Sie nur noch vor der Konsole und werden dick und doof und degenerieren im Hirn, weil die KI Ihnen alles macht und was weiß ich?
00:27:34: Was für Apokalypse Geschichten da irgendwie kursieren.
00:27:37: Das sind die ein und die anderen sagen Im Gegenteil das wird super gut die Menschen zum ersten Mal dann Zeit haben, endlich mal das zu tun was sie eigentlich wirklich tun sollten.
00:27:50: Nämlich sich um sich gegenseitig also zwischenmenschlich zu kümmern und um sich selbst zu kümmern.
00:27:55: vielleicht Spiritualität und was weiß ich?
00:27:57: Ja diese Menschen die das brauchen noch zu zieren die sagen eigentlich wollen die menschen dass Sie können es bisher nur nicht weil sie noch diese komischen acht stunden aus dem industrie zeitalter irgendwie arbeiten müssen.
00:28:08: Und da ist dann die Prognose, na dann werden die Menschen wenn sie endlich Zeit haben und eben auch ordentlich Geld haben.
00:28:13: Dann werden sie irgendwie schöpferisch und die einen machen irgendwas Musikalisches und die anderen was Sportliches und die dritten machen etwas Unternehmerisches und jeder macht was er will.
00:28:20: so sagen ja?
00:28:22: Da ist kreativ und stellt was her.
00:28:23: Ehrlich gesagt, die Wahrheit liegt wahrscheinlich wie immer in der Mitte.
00:28:26: es gibt solche Menschen, es gibt solche Menschen aber generell aus meiner Sicht gibt's keinen Grund zu glauben dass die Menschen nur weil sie irgendwie ein bisschen mehr Zeit haben am Tag dann plötzlich irgendwie schlechter werden oder schlechter leben.
00:28:39: Also ich hab noch nie erlebt, dass jemand der zu viel Zeit hatte also in meinem Bekanntenkreis jedenfalls irgendwie zum Nachbarn gegangen ist und angefangen hat irgendwie dem auf den Kopf hauen zu wollen.
00:28:49: Das ist eine ganz komische Apokalypse-Vision.
00:28:51: Ich glaub nicht das es so wird.
00:28:59: Grundeinkommen für alle weil KIs und Roboter unsere Arbeit tun würde es total schrecklich oder die totale Befreiung?
00:29:08: Sven hat gerade eine Zukunft skizziert, in der die Frage nicht mehr lautet.
00:29:12: Was musst du tun?
00:29:13: Sondern was willst du
00:29:14: tun?".
00:29:16: Ein Gedanke, der uns vielleicht auf direktestem Wege zu uns selbst führt!
00:29:21: Denn ganz ehrlich ein großer Teil unserer Identität hängt oft an dem, was wir leisten – im Beruf und in der Familie, in unserer Community.
00:29:31: Lass uns das für einen Moment sacken lassen….
00:29:34: Stell dir vor, du dürftest dich morgen jemandem vorstellen ohne deinen Job oder deine aktuelle Tätigkeit zu erwähnen.
00:29:40: Was würde von dir übrig bleiben?
00:29:45: Welche Eigenschaften, Leidenschaften und Träume würdest du nennen?
00:29:54: Mal Hand aufs Herz!
00:29:55: Womit würdest Du Deinen Tag füllen wenn Geld und Pflichten für eine Woche einfach
00:30:00: wegfielen?!
00:30:01: Was ist das allererste dass Dir in den Sinn kommt?
00:30:07: Und die vielleicht wichtigste Frage Welcher Teil von dir bekommt im Alltag gerade zu wenig Raum, weil du im Leistungsmodus bist?
00:30:18: Vielleicht ist die größte Befreiung dieses zukünftigen Wandels nicht das wir nicht mehr arbeiten müssen.
00:30:22: Sondern dass wir endlich die Zeit haben uns daran zu erinnern wer wir wirklich sind!
00:30:35: Es ist ja eine Riesentransformation, die du hier beschreibst und ich sag mal zwanzig fünfunddreißig ist nicht mehr so weit weg.
00:30:43: schaut ihr euch auch an wie kann die Gesellschaft dahin kommen?
00:30:46: Was sind Mechanismen, die funktioniert haben oder funktionieren können um solche Transformation auch gut zu begleiten?
00:30:53: Ja also das ist ja so ein bisschen das Problem dass in aller Regel die Verantwortlichen für Gesellschaft.
00:30:58: Also ich sage mal die Politiker von diesen technologischen Themen sehr weit entfernt sind.
00:31:03: Ich weiß gar nicht warum das so ist.
00:31:04: es muss eigentlich auch nicht so sein aber zumindest hier an Europa ist das so.
00:31:08: Ich habe neulich einen sehr interessanten Gespräch geführt mit einem der Governors-Kandidaten in Kalifornien für die Governorswahl, die Ende... ...zweitausendsextenzwanzig stattfindet.
00:31:20: Und da gibt's fünf Kandidaten und einer davon der heißt Soltan Ishtwan und mit dem habe ich meinen Abend verbracht und viel geredet.
00:31:27: Der ist sehr technologieerfühlen!
00:31:29: Wenn du den fragst wenn du an die Macht kommst was ist deine erste Agenda?
00:31:33: Dein erster Agenda Punkt sagt ja Ich werde als erstes das biologische Allterm des Menschen zu einer Krankheit erklären Und ich dachte mir, wieso?
00:31:47: Das ist doch ganz normal und das immer so überall.
00:31:50: Sagt er nee Entschuldigung!
00:31:52: Das ist einfach falsch.
00:31:53: Der sagt vor zweihundert Jahren als die Menschen nur so dreißig fünfunddreißig Jahre alt geworden sind, sind die allermeisten Menschen neunzig Prozent gestorben an Infektionskrankheiten.
00:32:05: Was die Menschheit seitdem geschafft hat, ist durch Technologie Infektionskrankheiten auszurotten.
00:32:11: Ja also durch Impfungen und durch Medizin, Pillen usw.
00:32:15: So heute sterben nur noch drei Prozent durch Infektionskrankheiten.
00:32:19: dadurch ist unser Lebensalter viel viel höher.
00:32:21: dann leitet der sozusagen aus dieser historischen Beobachtung leitet er ab.
00:32:26: also muss es doch unsere heutige Aufgabe sein genauso zu handeln wie unsere Vorfahren nämlich die Krankheit oder das Phänomen an dem Heute neunzig Prozent der Menschen sterben auch auszurotten.
00:32:40: Diese neunzig Prozent sind der biologische Alterungsprozess.
00:32:43: Und er sagt ja, wir haben inzwischen Technologien wo du, habe ich vorhin gerade gesagt dein biologisches Alter zurückdrehen kannst?
00:32:49: Das Problem ist dass diese Technologie noch verdammt teuer sind.
00:32:52: also ich kenne ein paar von denen die sowas anwenden.
00:32:55: das kostet siebenhundertfünfzigtausend US-Dollar pro Spritze muss alle zehn Jahre einmal machen und siebhundert fünfzig tausend ist halt ein bisschen viel für die meisten von uns sagt der, also ist es doch die logische Konsequenz für meine Politik.
00:33:08: Ich erkläre das biologische Alter zur Krankheit.
00:33:11: dadurch zwinge ich das gesamte System, die ganze Pharma-Unternehmen und Gesundheitssystem
00:33:15: usw.,
00:33:16: da rein zu investieren und dadurch den Preis runterzubringen.
00:33:19: und plötzlich kann diese Gentherapien werden die halt von einer Krankenkasse bezahlt und jeder kann sie anwenden ja?
00:33:24: Also Du hast völlig recht, ja wir haben eine riesige Transformation.
00:33:28: Das ist nicht weil wir es wollen sondern das ist weil wir's müssen.
00:33:31: bei sich Technologie wahnsinnig verändert aber auch nicht zum ersten Mal.
00:33:34: Industrie-Zeitalter, Elektrifzierung genau dasselbe, war eine ähnliche Transformation.
00:33:39: und dann muss man halt mit Menschen sich umgeben und mit Menschen reden die eine Idee haben wie das geht.
00:33:46: Wenn du sagst richtigerweise, das ist nicht das erste malen, dass wir solche Transformationen haben?
00:33:50: Ja Es ist nicht so, dass diese Transformation in einer immer kürzeren Zeit passiert.
00:33:57: Also exponentiell immer stärker der Ass quasi nach oben geht und das es uns als Menschen der Schwerfels dieser Exponentialfunktion sich vorzustellt.
00:34:06: wir extrapolieren ja linear von der Vergangenheit in die Zukunft.
00:34:10: wenn aber der Steigungsanteil immer schneller immer steiger wird also was eine Exponenzialfunktion auszeichnet dann wird es komplizierter
00:34:21: Naja, aber wir haben noch nirgends in der Welt gesehen dass die Menschen... Ich rede es nicht von einzelnen Personen sondern so die Menschheit an sich.
00:34:29: Dass sie irgendwie an ihr Limit gekommen wäre in diesem Adaptieren und sich anpassen an verändernde Umgebungen.
00:34:36: also ich höre ab und zu dieses Argument ja das ist irgendwie zu schnell und die menschheit kommt nicht mit.
00:34:41: Aber ehrlicherweise, genau dasselbe haben unsere Vorfahren gesagt als die Eisenbahn eingeführt wurde und als das Fernsehen eingeführte.
00:34:49: Ich glaube sogar aus der Buch also ich war nicht dabei aber ich habe so Dinge gelesen als der Buchdruck eingeführt wurde.
00:34:54: Haben wir einen gesagt um Gottes Willen ist ganz furchtbar.
00:34:56: und usw.
00:34:57: Diese Vermutung, dass der Mensch nicht mitkommt.
00:35:00: Die ist Jahrhunderte alt.
00:35:02: bisher ist der mensch Aus meiner Sicht jedenfalls nicht an dieses Limit gestoßen.
00:35:05: Es kann theoretisch natürlich sein, dass es irgendwo so ein Limit gibt.
00:35:08: aber warum sollte es ausgerechnet jetzt vor uns liegen?
00:35:11: Also da habe ich noch keine stichhaltige Begründung dafür gesehen.
00:35:15: Das könnte ja auch sein das das erst in... weiß nicht... ...tausendfünfhundert Jahren vor uns liegt.
00:35:20: Klar wird's immer exponentieller!
00:35:21: Aber mein Gott....
00:35:23: Was würdest du Menschen empfehlen heute, wie sie sich auf sowas drauf vorbereiten?
00:35:28: Oder sollte jeder Mensch ein persönliches Zukunftsszenario entwickeln oder was kann jede einzelne gute Weis tun damit wir bestmöglich vorbereitet sind für so eine Transformation.
00:35:38: Also das ist mir total wichtig.
00:35:40: ich weiß dass klingt nach verrücktem Zeug was ich hier so erzähle aber Ich habe mir nichts wirklich Null Komma null davon ausgedacht.
00:35:47: Nichts ist irgendwie geheim oder wie auch immer.
00:35:50: die einzige Frage ist wo schaut man hin?
00:35:53: Jeder von uns hat ja so einen Fokus, wo man sich informiert.
00:35:56: Wo man seine Informationen jeden Tag rauszieht.
00:35:58: Meine Mitarbeiter hier im Institut beispielsweise, die eben jeden Tag solche Interviews machen mit Leuten, die daran arbeiten, die da investieren und so weiter und so fort... Für die ist das völlig normal!
00:36:07: Also für die habe ich jetzt die letzten dreißig Minuten eine völlig langweilige Normalität erzählt.
00:36:14: Die wundern sich eher wenn sie abends die Tagesschau angucken.
00:36:17: worüber reden die da überhaupt?
00:36:18: Was ich damit sagen will is jeder Mensch hat die Möglichkeit, und zwar ganz einfach ohne jetzt irgendwie Zukunftsforschung studieren zu müssen oder so.
00:36:28: Wir nennen das sein persönliches Zukunftstich zu entwerfen also es ganz ähnlich zu machen wie wir Zukunftsforster sich klarzumachen wie wird mein Umfeld in fünf Jahren aussehen?
00:36:40: Wo lebe ich dann?
00:36:41: Wie sieht die Region aus?
00:36:42: In welcher Branche bin ich, gibt's die Branche noch?
00:36:44: Gibt es meinen Job noch?
00:36:45: KI oder muss ich irgendwie andere Dinge machen und so weiter.
00:36:48: Wie ist das mit meiner Gesundheit?
00:36:49: wie ist es mit meinen Finanzen?
00:36:50: also so dass was das Leben so bestimmt ja meine Beziehungen?
00:36:53: natürlich kann man sich heute ein Bild machen.
00:36:55: wie sieht in fünf Jahren mein Umfeld aus.
00:36:58: Das der erste Schritt.
00:36:59: wenn wir das gemacht hat dann kommt automatisch die zweite Frage okay wenn mein umfeld so und so aussehen wird in fünf jahren also das mein möglichkeiten rauben würde ich das jetzt mal bezeichnen.
00:37:09: Wie kann ich dann aussehen?
00:37:10: Also wir hier im Institut, wir arbeiten ja nicht nur für Großkonzerne oder mittelständische Unternehmen sondern auch für Einzelpersonen.
00:37:17: Die kommt zu uns in irgendein Mentoring-Programm und dann gehen die mit uns genau diese Schritte durch und entwickeln sich ihre Zähnen zukunftsig.
00:37:28: Zehn!
00:37:29: Warum zehn?
00:37:30: Weil die These dahinter steht dass jeder Mensch an jedem Punkt seines Lebens mindestens zehn verschiedene Wege vor sich hat die alle besser sind als mein heutiger Zustand.
00:37:43: Und wenn du das im Kopf hast, dann schreibst du dir halt deine Zähne auf – das dauert ein paar Wochen bis du da irgendwie schön das analysiert hast – vergleich sie miteinander und such's dir unter den Zehen Besseren sozusagen das Bestmögliche aus!
00:37:55: Ja?
00:37:55: Dann hast du dein bestmögliches Zukunftssich also deinen Zustand in fünf Jahren.
00:37:58: Und dann ist noch die dritte Frage wie komme ich jetzt dahin?
00:38:01: Dafür gibt es bei uns in der Zukunftsforschung eine ganz wunderbare Methode, die heißt Backcasting.
00:38:09: Ich kann es ganz kurz erklären, wenn du heute weißt wie du in fünf Jahren aussehen möchtest.
00:38:14: Dann überlege nicht was machst du die nächsten sechs Monate?
00:38:18: Warum nicht?
00:38:19: diese Fünf-Jahres Bild ist in der Regel so ein exponentielles Bild oder exponentielle Entwicklung.
00:38:23: Wenn du über die nächsten Sechs Monate nachdenkst kommst Du wieder auf eine Linie, auf so ein lineares Denken.
00:38:28: Das heißt du musst das andersrum machen und du musst sagen wenn ich in fünf jahren dort und dort bin Du beschreibst das schön, wo lebe ich?
00:38:35: Was ist mein Job?
00:38:36: Wer sind meine
00:38:37: Freunde?".
00:38:37: Wir nutzen da immer fünfzig Fragen des Lebens.
00:38:39: Ja bis hin... was ist der Kontostand und wie viel kommt da jeden Monat zu?
00:38:43: und so weiter.
00:38:43: Und wenn du das vor dir hast und dich dann fragst, was war der letzte Schritt den Ich gemacht haben werde bevor ich dort angekommen bin?
00:38:51: Also gut Deutsch!
00:38:52: Was habe ich im Jahr vier ein halb bis fünf gemacht?
00:38:55: Und dann was hab' ich in dem Jahr?
00:38:56: vier bis vier ein Halb und dann dreieinhalb bis vier.
00:38:59: also du rechnest zurück.
00:39:00: Backcasting.
00:39:01: dann kommst du auf einen Plan, auf einem wirklichen Zukunftsplan.
00:39:04: Das ist das was die Leute in meiner Mentoringgruppe sozusagen dazu bringt sich richtig auf die Zukunft zu freuen.
00:39:10: warum?
00:39:11: weil sie verstehen dass in dieser Zukunft für Sie persönlich richtig viel Wachstum drin sein kann, richtig viel wachstums im Sinne von je nachdem was Du willst also im Sinne vom tolle Beziehung, tolle Partnerschaft oder im Sinne der Tolle Gesundheit oder im Sinn von viel Geld auf dem Konto.
00:39:28: was sich halt so interessiert ja?
00:39:29: Was ich damit sagen will is Der Startpunkt für eine positive Zukunftsentwicklung ist immer ein klares Bild davon zu haben, wie wird eigentlich in fünf Jahren mein Umfeld aussehen.
00:39:39: Und dann gibt es halt Methodik, gibt es Tools, wie du dir einen echten Zukunftsplan machen kannst.
00:39:44: und eigentlich finde ich so dass das jeder Mensch können weil ich habe noch keinen einzigen Menschen erlebt der das gemacht hat also diese drei Schritte mit dieser Methodik
00:39:55: usw.,
00:39:55: der dann hinterher zu mir sagte ach die Zukunft ist aber scheiße Und ich habe Angst davor oder irgendwie will zurück in die Vergangenheit.
00:40:02: Nee, die haben sich alle wahnsinnig gefreut weil sie verstanden haben dass sie ein Riesenwachstum für sich persönlich in dieser Zukunft haben.
00:40:08: wenn diese wirklich banale eigentlich einfache Methode In unseren Schulen gelehrt werden würde so als schulfach zukunft Dann hätten wir ganz viele Probleme oder Diskussionen die wir im Augenblick in diesem Land haben Hätten wir überhaupt nicht weil jeder einfach nur sagen würde der von einem kleinen Problemen oder eine Herausforderung steht würde sagen hey Komm, ich mach mal die Methode.
00:40:27: Ich weiß wie's geht fünf Jahre so und da gehts
00:40:35: nach
00:40:45: vorn.".
00:40:49: Gerade in Deutschland scheint es mir so, dass der Deutsche oder die Deutsche schon grundlegend eher skeptisch und besorgt in die Zukunft schaut.
00:40:58: Was ihr also ein bisschen dem Wissensvorsprung den du vielleicht hast widerspricht?
00:41:03: Ist das korrekt?
00:41:04: Das ist komplett korreakt ja!
00:41:06: Also jetzt lass uns mal ganz nüchtern an die Frage rangehen wird die Zukunft besser oder schlechter?
00:41:11: Die Wahrscheinlichkeit, dass die Zukunftsentwicklungen In einer Welt, die generell intelligenter wird In einer Welt, die generell in der Lage ist mehr Ressourcen herzustellen.
00:41:24: Mehr Energie, mehr Trinkwasser und mehr Essen usw.
00:41:27: Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Welt besser wird, ist also rein nüchtern viel höher als das Gegenteil!
00:41:36: Nun habe ich natürlich den Vorteil, dass ich mich wegen meines Berufes jeden Tag mit diesen Zukunftsmachern und Macherinnen beschäftigen muss oder darf.
00:41:44: Das ist natürlich ein kleiner Vorteil.
00:41:45: aber wenn jeder das machen würde Wenn jeder einfach nur jeden Tag, sagen wir mal mehr als fünfzig Prozent seiner täglichen Informationen die in diesem Kopf gehen von irgendwelchen Zukunftsleuten.
00:41:55: Die gerade Zukunft entwickeln da da da kriegen würde dann würden die Menschen genauso ein positives Zirkunftsbild haben weil sie verstehen dass die Möglichkeiten der Zukunft viel größer sind als die Erfahrungen aus der Vergangenheit.
00:42:09: eigentlich ist das die Antwort auf deine Frage.
00:42:11: die allermeisten Menschen vertrauen ihren Erfahrung aus der vergangenheit viel mehr als den Möglichkeiten der Zukunft.
00:42:21: Und das ist, wenn du nüchtern drauf schaust... Irre!
00:42:25: Bei Kindern ist es übrigens anders?
00:42:27: Ich habe drei Kinder, acht Jahre, zehn Jahre und dreizehn.
00:42:30: Ich hab mit dem Samu, dem achtjährigen Nollich, der hatte so Fragen, der hat festgestellt, dass gibt er ein Tod und der Tod hat was mit dem Alter zu tun.
00:42:38: Dann hat er kombiniert meine Großeltern sind ziemlich alt und dann wollte er mit mir darüber reden.
00:42:42: In diesem Gespräch habe ich ihm gesagt, Samu Du wirst wahrscheinlich Zwischen hundertzwanzig und Hundertfünfzig Jahre alt.
00:42:50: Und weißt du was er gesagt hat?
00:42:52: Gar nix, null!
00:42:54: Der fand das völlig normal.
00:42:56: Die einzigen die das unnormal finden sind so.
00:42:58: diese fünfzig sind wie ich.
00:42:59: ja warum?
00:43:01: weil wir irgendwie uns die letzten fünfzig Jahre etwas anderes erzählt haben.
00:43:04: also kurz gesagt unsere Kinder vertrauen den Möglichkeiten der Zukunft viel mehr als ihren Erfahrungen aus der Vergangenheit.
00:43:10: kein Wunder die haben keine.
00:43:12: und wir erwachsenen wir müssen irgendwie diese komische Erfahrung aus der vergangenheit loskriegen Und damit will ich nicht sagen, dass irgendwer von euch irgendwas falsch gemacht hat.
00:43:19: Ne?
00:43:20: Wir haben tolle Familien gebaut, Häuser, Unternehmen die eine oder andere... Alles gut!
00:43:24: Aber wenn wir glauben das Zukunft aus den Erfahrungen der Vergangenheit entsteht dann machen wir einen Fehler weil Zukunft entsteht und entstand schon immer Aus den neuen Möglichkeiten von Zukunft.
00:43:36: Hochgradig spannend.
00:43:37: Ich wollte nochmal kurz darauf eingehen.
00:43:39: Regina Pelley ist neuer Wissenschaftlerin aus dem amerikanischen Raum.
00:43:41: Die hat ein Buch geschrieben Das heißt The Predicting Brain Und darin sagt sie quasi, dass das Gehirn immer auf vergangenes Lernen oder vergangener Erfahrung zurückgreift um die Zukunft zu prognostizieren.
00:43:52: Also da ist wahrscheinlich was uns allen sehr einfach grundlegend natürlich angelegt ist... bestmöglich eben aus diesen vergangenen Erfahrungen herabzuleiten, aber ich sehe natürlich auch den Grenzenutzen der sich daraus ergibt bezogen auf das was du gerade ausgeführt hast.
00:44:06: Ich habe noch zwei Anschlussfragen und zwar, du sagtest es geht darum sich das eigene Umfeld also sich vorzustellen.
00:44:12: wie ist das umfeld von mir in fünf jahren?
00:44:14: da würde ich gerne mal verstehen wie viel davon ist quasi Wunschkonstruktion, also wieviel davon gebe ich tatsächlich vor und wie hoch ist der Prozentsatz da?
00:44:22: von wo ich sage ja das kann ich mir aussuchen so und so.
00:44:25: Hätte ich das gerne.
00:44:26: und wir ist der Anteil
00:44:27: einfach
00:44:28: der Faktoren die einfach von außen auch einfach systemisch vorgegeben werden.
00:44:32: oder beschränkt man sich nur auf das eine oder nur auf dass andere?
00:44:35: wie geht man da genau vor?
00:44:36: Also, wenn man eine wissenschaftliche Methode nimmt wie wir dann hat das eine mit dem anderen eigentlich nichts zu tun.
00:44:42: Im ersten Schritt analysiert man was ist von außen vorgegeben?
00:44:46: also Wie entwickeln sich Technologien?
00:44:49: Wie entwickelt sich Deutschland?
00:44:51: oder die Demografie oder mein Job und so weiter und sofort ja Das sind alles Dinge auf die habe ich persönlich keinen Einfluss.
00:44:57: das entscheiden ganz andere.
00:45:00: aber Ich kann es prognostizieren.
00:45:01: Also jedenfalls Zukunftsforscher, ja?
00:45:03: Weil wenn du da mit denen redest und die fragst was kommt denn in fünf bis zehn Jahren dann hast du ein sehr präzises Zukunftsbild wo du noch nichts machen kannst.
00:45:09: Da ist kein einziger Wunsch von dir drin.
00:45:11: das ist erstmal wirklich nur die reine Analyse.
00:45:15: Wenn die da alle so weitermachen wie sie heute da so machen In welcher Welt werde ich dann leben?
00:45:20: Und Das ist gleichzeitig dein Möglichkeitenraum innerhalb dieses Möglichkeitenraumes Da beginnt das Wunschekonzert.
00:45:28: Ja, da kannst du dich in die Richtung entwickeln und in diese Richtung.
00:45:31: Ich gebe dir mal ein Beispiel.
00:45:32: ich habe euch vorhin ganz am Anfang hab ich erzählt wie ich damals mit achtundzwanzig quasi einen Neustart in meinem Leben gemacht habe.
00:45:39: ja weil ich diese ARD Festanstellung auf Lebenszeit mit Betriebsrente und Pipapo einfach gekündigt habe.
00:45:46: Und interessant ist was danach passierte nach meiner Kündigung?
00:45:48: Ich hatte noch drei Monate kündigungsfrist.
00:45:50: Da war ich dann auch da und in diesen drei Monaten kam erstens mein ehemaliger Professor zu mir und sagte Mensch Sven willst du nicht an die Uni und wirst mein Assistent.
00:45:59: Und später Professor, also ich hatte sozusagen so ein Weg, Professor zu werden.
00:46:04: Exakt zum gleichen Zeitpunkt.
00:46:05: Mein bester Freund damals, ein Fotograf der war so einen Weltenbummler.
00:46:08: Der war nach Afrika gezogen an den Gambia River und hatte dort ein Hotel aufgemacht.
00:46:13: Ich hatte ihn schon zweimal besucht und er sagte Mensch komm doch zu mir!
00:46:17: Wir haben geiles Leben hier in Afrika am Gambia river wir machen Hotel usw.
00:46:21: Zum gleichen Zeit- Und zum gleichen Zeitpunkt, ich habe damals viel Ausdauersport zu Marathons gelaufen und hätte mir super vorstellen können auch so semi-professioneller Sportler zu werden.
00:46:30: Also so Vormittagssentraining nachmittags dazwischen Mittagsschlaf herrlich ja ist ein super Tagesablauf für mich und so weiter und sofort.
00:46:37: also Ich hatte sozusagen das Professorin ich dass Afrika ich das Sportler ich.
00:46:41: dann kam noch Unternehmer ich dazu.
00:46:42: Dann gab es noch einen Silicon Valley ich und soweit ich hatte zehn
00:46:46: Ichs
00:46:46: also zehn Zustände im Kopf.
00:46:49: Wenn ich mich in die Richtung entwickelt, dann werde ich in fünf Jahren so sein und dann da.
00:46:52: Und das hat jeder zu jedem Zeitpunkt seines Lebens!
00:46:56: Und diese zehn waren alle besser als mein damenliche Zustand den ich gerade gekündigt hatte sozusagen.
00:47:02: Was ich damit sagen will ist erst Umfeld verstehen...in fünf Jahren?
00:47:08: Dann innerhalb dieses Möglichkeiten-Raums die verschiedenen Möglichkeiten wirklich sauber quasi aufschreiben.
00:47:15: Jetzt sind wir wieder ein bisschen bei Wissenschaftler der Methode, sauber aufschreiben so dass ich sie wirklich miteinander vergleichen kann und das nicht irgendwie so ein Bauchgefühlzeug ist Und dann die richtige aussuchen.
00:47:24: was ich dann gemacht habe ist Ich hatte einen Unternehmer.
00:47:27: ich also die Möglichkeit Unternehmer zu werden fand ich supergut!
00:47:31: Ich hatte ein Professorin ich hab' ich gerade gesagt wissenschaftliche Arbeit und ich hatte einen Silicon Valley.
00:47:36: Damals war Silicon Valley gerade hoch im Kurs und ich war noch nie da.
00:47:39: Und ich wollte mal zwei, drei Jahre da leben.
00:47:41: Ich habe einfach die kombiniert.
00:47:43: Ich hab gesagt okay, ich mach wissenschaftliche Arbeit aber nicht an der Uni sondern ich gründe dafür ein Unternehmen!
00:47:48: Und ich mache nicht irgendeine Wissenschaft in diesem Unternehmen, diesen Institut, sondern Zukunftsforschung... ...die ganz viel mit dem Silicon Valley zu tun hat wo du ständig irgendwie darüber fliegst und irgendwelche Interviews machst.
00:47:58: Also ich habe sozusagen drei in eins genommen und dadurch ist das größte Europäische Zukunfts-Forschungsinstitut irgendwann raus.
00:48:06: rausgekommen.
00:48:07: Also muss ja jetzt nicht jeder Unternehmer werden oder irgendwie Zukunftsforscher, aber ich bin absolut felsenfest überzeugt dass jeder zu jedem Zeitpunkt genau diese zehn Wege hat.
00:48:14: Der einzige Punkt ist du musst aufhören über die zehn wege zu quatschen nur zu reden mit deinen Freunden.
00:48:20: und achja ich könnte doch und so muss es dann machen.
00:48:23: Du musst dann irgendwie den ersten Schritt gehen und eben gehen des ersten Schrittes hinter dir die Brücke abreißen das du nicht mehr zurück kannst.
00:48:29: Ich glaube das ist ein ganz entscheidender Punkt.
00:48:31: Nur das beschrieben als du vor fünfundzwanzig Jahren da standst hattest du die Brücken schon abgerissen.
00:48:36: haben sich diese zehn X oder mehr vor dir ausgebreitet.
00:48:40: Was sagst du?
00:48:40: Menschen, die eben vielleicht auch diese zehn Ich-Ideen im Kopf haben?
00:48:45: Ich könnte ... ich wollte viel konjunktiv.
00:48:48: Die aber sich gefangen fühlen dieser Abhängigkeit des Statuses von Familie vielleicht, von Arbeit hier und Wohnortem, die nicht diese Unabhängigkeit mitbringen, die du damals vielleicht hattest.
00:49:02: Wenn du das Gefühl hast dann glaub ich hast du die zehn zukunftsigst noch nicht im kopf weil der sinn dieser zehn zukunft ist ja es dir zu vergleichen mit deinem augenblicklichen zustand, mit einem augenblickenlichen status, mit einer augen blicklichen sicherheit und so weiter.
00:49:15: Und wenn du diese zehn zukünftig richtig gemacht hast dann sind die alle besser als der heute.
00:49:20: also mehr status, mehr Sicherheit Liebe, mehr Geld was auch immer du möchtest.
00:49:27: Ich höre das ab und zu dass Menschen so festhalten an dem was sie bisher haben oder Angst haben das zu verlieren sozusagen und deshalb den nächsten Schritt nicht gehen.
00:49:34: aus meiner Sicht haben Sie dann die Hausaufgabe nicht gemacht nämlich wirklich sich die Zukunft vorzustellen und zu sagen in fünf Jahren Die Sicherheit ist viel höher und der Kontostand ist auch viel viel höher Und ich habe halt teilgenommen an dem Wachstum was in der Welt ist.
00:49:49: Mindful Moment Apropos Hausaufgarbe da steigen wir doch gleich mal ein.
00:49:58: Was wäre denn, wenn deine Zukunft nichts ist das dir einfach passiert sondern etwas dass du aktiv entwirfst wie ein Zukunftsarchitekt eine Zukunfts Architektin?
00:50:09: Sven hat uns vorhin eingeladen unsere Zukunft mal ganz aktiv zu konstruieren.
00:50:14: Die Methode Backcasting!
00:50:16: Ein klares Bild von unserem besten Ich in fünf Jahren zum Malen und dann die Schritte dorthin rückwärtszugehen quasi einen Reverse Engineering für dein Leben.
00:50:26: Lass uns das doch mal in einem kleinen Gedankenexperiment versuchen.
00:50:30: Nur für dich!
00:50:32: Schließ ein Moment die Augen, wenn du gerade kannst und spule einmal fünf Jahre in die Zukunft.
00:50:39: Vergiss mal kurz alle Jahrabers?
00:50:42: Wie fühlt sich die beste Version deines Lebens an?
00:50:46: Konzentrier dich nicht darauf was Du hast sondern darauf wer Du bist und was Du tust.
00:50:53: Welches eine Gefühl dominiert hier ist es vielleicht Gelassenheit, Energie, Verbundenheit, Freiheit.
00:51:04: Bleib einen Moment bei diesem Bild, bei diesem Gefühl!
00:51:09: Du bist jetzt diese Person in fünf Jahren.
00:51:14: Schau mal zurück auf den Weg, den du gegangen bist um hierherzukommen.
00:51:20: Was war der letzte entscheidende Schritt, den Du gemacht hast kurz bevor Du dieses Ziel erreicht hast?
00:51:27: Was war vielleicht davor die mutigste Entscheidung im vierten Jahr?
00:51:33: Und was hast du da vorgemacht?
00:51:35: Und davor und davor, konstruiere mal so genau wie du kannst die letzten fünf Jahre
00:51:45: rückwärts.
00:51:46: Wenn du damit fertig bist, komm wieder ganz zurück ins Hier-und-Jetzt!
00:51:53: Mit dem Wissen aus deiner Zukunft – Was wäre der allererste vielleicht fast lächerlich kleine erste Schritt den du heute noch tun könntest um dich genau in diese Richtung zu
00:52:04: bewegen?!
00:52:07: Denn vielleicht beginnt die Reise zu deinem idealen Zukunftsich nicht mit einem riesigen Sprung, sondern mit genau diesem winzig kleinen Schritt.
00:52:26: Jetzt versuche ich mal eine Klammer zu machen von diesen ganzen Technologiegeschichten zur Persönlichkeitsentwicklung und dem CEO des Lebens!
00:52:32: Wir leben gerade in einer Zeit, in der wahrscheinlich – also wenn wir auf Entstehung menschlichen Lebens oder überhaupt die Zivilisation zu rückschauen.
00:52:43: Wahrscheinlich leben wir in der Zeit, in der die stärksten Veränderungen... ...in der das stärkste Wachstum da ist!
00:52:49: In dieser KI-Welt haben wir Unternehmen... Perplexity.
00:52:53: ich kenne den Arwin, den Gründer von Perplexty ziemlich gut.
00:52:55: Der hat dieses Unternehmen vor drei Jahren gegründet und jetzt hatte er eine Bewertung von achtzehn Milliarden US-Dollar!
00:53:02: Drei Jahre!
00:53:04: Ein stärkeres Wachstag gab es noch nie!
00:53:07: Und wir erzählen uns hier an Deutschland immer als gäbe kein Wachstatum.
00:53:09: Ja was für ein Blödsinn, wir sind nicht angeschlossen ans Wachstum.
00:53:12: Also kurz gesagt deine Aufgabe wenn du wirklich CEO deines Lebens werden willst ist schließe dich an dieses Wachztum an!
00:53:18: Du musst es nicht kreieren, du musst es nur anschließen und das kannst du auf verschiedene Art und Weise machen.
00:53:26: Du kannst deine Kompetenzen anschließen dann musst du ein bisschen mit KI machen oder eben mit den Biotechnologien Oder du kannst deine Familie anschließen Dann müssen deine Kinder was ordentliches studierende vielleicht auch mal im Silicon Valley verbringen.
00:53:39: Du kannst dein Geld anschließen, ob du jetzt großes oder kleines Geld auf dem Konto hast.
00:53:43: Es ist völlig egal und ich will keine Anlageempfehlung geben aber du kannst es eben in diese Technologien da reinstecken und hast teilweise einen Hebel... Also das Schönste was ich gerade gesehen habe ist eine Verzehnfachung in zwei Jahren.
00:53:55: also jetzt gar nicht durch selbst gründen sondern einfach nur durch ein bisschen Geld reintun.
00:53:59: Man kann sich ja nochmal hochrechnen wie viel das wird irgendwann nach vier Jahren und sechs Jahre und acht Jahren.
00:54:03: Also kurz gesagt diese Möglichkeiten hatte keine unserer Vorgängergeneration Aber die haben Wirtschaftswunder gebaut.
00:54:10: Und jetzt dürfen wir uns mal nicht ständig so Leid tun und sagen, uns geht es hier irgendwie so schlecht und die Welt ist doch schlecht?
00:54:15: Nee!
00:54:15: Uns geht's zu gut wie nie.
00:54:16: Jetzt müssen wir auch mal Wirtschaftswonder bauen, wie unsere Großeltern gemacht
00:54:20: haben.".
00:54:21: Jetzt hast du ja gesagt dass für euch einer der Primärfaktoren um die Zukunft voraus zu sagen das Thema Technologie oder der Faktor Technologie ist.
00:54:29: Wie
00:54:30: bewertest Du darüber hinaus so grundsätzliche immer wiederkehrende Zyklen, die ja zum Beispiel Radaleo in seinem Buch Principles beschrieben hat.
00:54:40: Also rund um den Auftrieb und aber auch der Niedergang von Kulturen oder Zivilisationen?
00:54:46: also ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube man könnte die Ableitung zulassen dass man sagen kann naja also ähnlich wie ehemals beispielsweise ein römisches Reich seine Peakzeit und dann eben seinen Fall bekunden musste so könnte es auch sein in diesem Zusammenspiel zwischen westlicher Welt Also eine Mischung aus Osten und Westen.
00:55:08: Wo siehst du uns da in zehn Jahren?
00:55:11: Das
00:55:12: ist ne super Frage, also weil das tatsächlich mit dieser Technologie Entwicklung zu tun hat.
00:55:17: Schau mal jede Technologie egal welcher es ist entwickelt sich in einer S-Kurve.
00:55:23: Also muss ihr so vorstellen wie ein S fangen wir unten an Es beginnt ganz flach dann hebt es ab Und oben gibt's wieder nen Plateau.
00:55:33: Sieht aus wie ein s jede Technologie.
00:55:36: Und wenn es dann oben einen Plateau gibt, kommt die nächste Technologie, die wiederum ein S ist und dann die nächste, die widerum ein s ist.
00:55:45: Das heißt, die Gesellschaften oder die Menschen, die es schaffen sich immer dort anzudocken wo so eine Technologie gerade abhebt, wo sie gerade in die Höhe geht.
00:55:55: Die machen sowas wie Wirtschaftswunder oder eine reiche Gesellschaft.
00:56:01: Das kann man sehr gut nachvollziehen bei unseren Großeltern, nach dem Krieg.
00:56:04: Die haben nämlich genau dasselbe gemacht mit dem Verbrennungsmotor.
00:56:08: Der Verbrenningsmotor war gerade kurz vor diesem Punkt, wo es abhebt und dann hat die Politik mitgemacht, die hat die Regularien auf Autobahnen keinen Tempolimit runtergemacht und die Infrastruktur, die Autobahne waren auch kostenlos und dann gab's Wirtschaftswunder.
00:56:21: Und ein paar Jahre danach kam das Silicon Valley.
00:56:26: Machen wir jetzt genauso, die Technologie hat sich halt geändert.
00:56:30: Das war dann nicht mehr der Verbrennungsmotor sondern das war da eine Halbleiter-Technologie.
00:56:34: Wir rufen in die Welt kommt all die Verrückten der Welt den es zu Hause irgendwie nicht gut geht.
00:56:39: hier könnt ihr euren Kindern ein besseres Leben bauen bla bla bla.
00:56:41: Infrastruktur kostenlos bisschen Geld rein Wirtschaftswunder.
00:56:44: und Dann kam die Chinesen als nächstes Zehn Jahren ungefähr.
00:56:48: Die haben wieder genau dasselbe gemacht wie unsere Großeltern, nur die Technologie war wieder eine andere.
00:56:52: Das war dann nicht mehr ein Verbrennungsmotor und auch nicht Halbleiter sondern das war dann KI und Genetik und so was ja?
00:56:59: Aber wieder genau das selbe!
00:57:00: Leute konzentrieren in irgendwelchen Sonderwirtschaftszonen Megacities, die Infrastruktur kostenlos bisschen Geld rein entsteht Wirtschaftswurther.
00:57:08: jetzt gerade macht sie arabische Welt Dubai Saudi Arabien machen genau dassselbe.
00:57:13: also was ich damit sagen will ist sich auf Technologien zu konzentrieren auf immer die Technologie, die in der Lage ist innerhalb der nächsten zehn Jahre dieses Abheben dazu haben.
00:57:24: Und dort sich darauf zu fokussieren und da richtig reinzugehen.
00:57:28: das sorgt in aller Regel dafür dass Gesellschaften also Länder, Gesellschaftsordnungen Regionen sehr erfolgreich werden.
00:57:36: Was du beschreibst, dass es auch dann einen Niedergang gibt Das hat in meiner Wahrnehmung damit zu tun wenn eine Region sich so stark auf eine dieser Technologien fokussiert hat und sehr erfolgreich damit war, dann verlieren die ganz häufig, die da leben das Zukunftsbild.
00:57:59: Die verlieren aus dem Kopf dass diese Technologie, die sie so erfolgreich gemacht hat in ein paar Jahren vor einem Plateau steht wie der Verbrennungsmotor.
00:58:08: Der ist jetzt seit ein paar jahren aufm Plateau!
00:58:10: Und wir hier in diesem Land haben nichts anderes zu tun als zu diskutieren ob man diesen Verbrennungsmotor retten kann oder nicht.
00:58:15: Das ist völlig irre.
00:58:17: Aber nicht das erste Mal, du hast völlig Recht im römischen Reich.
00:58:20: Ich war nicht dabei aber wahrscheinlich ganz ähnlich ja?
00:58:23: Also es gibt ganz viele Beispiele in der Historie wo Gesellschaften es nicht schaffen aus einem Erfolg heraus zu verstehen dass dieser Erfolg nicht automatisch mit denselben Mitteln so weitergeht sondern wenn ich ihn weitermachen will dass sich auf andere Technologien mache.
00:58:37: also die Methode kann dieselbe sein aber andere Technologie gehen muss.
00:58:41: was haben wir gemacht?
00:58:42: Wir in Deutschland seit Jahrzehnten lehnen wir neue Technologin ab.
00:58:46: Wir haben angefangen mit Atom, dann war es die Gentechnik, die wir abgelehnt haben.
00:58:49: Dann haben wir da alles was mit Daten zu tun hat irgendwie abgelehnet.
00:58:52: Also das ist nicht so dass wir das nicht können oder so sondern dass wir bewusst ablehnen aus einer wie soll ich das sagen ganz komischen Art von Technologiefeindlichkeit obwohl unsere Großeltern genau in so eine Situation gedacht haben.
00:59:08: Mensch Technologie ist super, Technologie wird uns hier nach oben ziehen.
00:59:12: Naja, eine andere Region den es eben gerade nicht so gut geht ja das Silicon Valley war bevor dies im Halbleiter boom war dass nix das war irgendwie das Ende der Welt.
00:59:20: quasi ja.
00:59:21: die regionen denen es nicht sogut geht die machen's anders die setzen auf diese neuen technologien ist eigentlich ein bisschen verrückt weil die Voraussetzungen in den reichen Regionen der welt sind viel viel besser auch in diesen neuen Technologien erfolgreich zu sein.
00:59:33: nur eben das mindset die mentalität und das zieht sich durch die ganze gesellschaft hat nichts nur mit der politik zu tun eigentlich mit jedem zu tun in diesem Land.
00:59:42: Wir sind halt, das ist mit der Bildung und den Medien
00:59:44: usw.,
00:59:45: wir ruhen uns auf dem aus und sind einfach zu bräßig im Kopf geworden um zu verstehen dass das nicht für die Ewigkeit ist sondern dass man etwas tun muss dafür wenn die Kinder auch oder noch besser leben sollen als man selbst.
00:59:59: Wo steht Deutschland in zehn Jahren?
01:00:00: Das hat ganz viel damit zu tun wie schnell wie schlimm es wird.
01:00:04: also wie schlimm meine ich mit Arbeitslosigkeit sinkender Lebensstandard und so weiter Wenn das schnell geht, dass der Lebensstandard sinkt.
01:00:12: Aus meiner Sicht gibt's da gar keinen Weg dran vorbei!
01:00:14: Wenn es schnell geht haben wir Deutschen schon die Eigenschaft und die Fähigkeit irgendwie das Ruder rumzureißen zu sagen komm jetzt crempern wir die Ärmel hoch jetzt pack mal an jetzt werfen wir mal das mit diesem kurmschen Datenschutz irgendwie also nicht komplett über Bord.
01:00:26: aber machen sie zumindest so wie die anderen in der Welt das machen.
01:00:28: und irgendwie Kernfusion ist auch eine ziemlich gute Idee.
01:00:31: Quantenkomputer erst recht und dann gehen wir mal da rein ja?
01:00:34: Also die Kompetenzen, die Fälligkeiten, die haben wir.
01:00:37: Wir müssen nur dazu gezwungen werden Und das ist die Frage.
01:00:41: Wir hatten noch fünf bis acht Jahre zwei politische Liquidaturperioden so durch, wie es im Augenblick so ist.
01:00:49: Dann geht's uns nicht ganz so gut in zehn Jahren.
01:00:51: Wenns schnell geht, dann hatten wir zwischendurch mal eine Delle und sind wieder auf dem Aufsteigen erst.
01:00:56: Lieber Sven, vielen Dank für diesen Wahnsinnspaar.
01:00:59: vorgibt!
01:01:00: Einmal Zukunft und zurück.
01:01:02: Ich nehme ganz viel mit, und ich ende jetzt on
01:01:04: high.".
01:01:04: Ja also wir haben die Kompetenzen!
01:01:06: Wir haben die Möglichkeiten wie du gesagt hast ja und Möglichkeiten die keine Vorgängergeneration hat das nehme ich jetzt mal als Schluss.
01:01:13: Das ist doch positiv.
01:01:14: Also das macht Mut finde ich Und herzlichen Dank dafür.
01:01:18: Du sehr gern.
01:01:19: nichts anderes wollte ich sagen.
01:01:20: Die Wahrscheinlichkeit dass die Zukunft besser wird für unsere Kinder Dass sie besser leben länger leben länger gesund uns weiter Die isst viel höher als das Gegenteil.
01:01:28: Lass euch nix anderes erzählen.
01:01:30: Großartige Aussicht, vielen Dank.
01:01:35: Wow!
01:01:35: Was für eine Energie von dem Sven?
01:01:37: Ich bin noch ganz geflasht und finde vor allem seine positive Sicht, die er mitbringt total ansteckend und so erfrischend anders als das was so klassische Nachrichten bringen.
01:01:53: Von daher nochmal ein Fledo hier für unseren Podcast.
01:01:57: Ich fand es vor allem toll, neben all den inhaltlichen Sachen, die ihr beschreibt, da kann man jetzt drüber denken was er will und Wahrscheinlichkeiten.
01:02:04: Aber wie ich persönlich zu einem persönlichen Zukunfts-Ich kommen kann... Die drei Schritte dahin und das ist so anders als alles, was ich bislang zumindest mir überlegt hatte.
01:02:14: Von daher super spannende Folge!
01:02:16: Wie ich wende?
01:02:18: Wie ist bei dir Kai?
01:02:19: Kann nicht nur genauso bestätigen lieber Oliver.
01:02:23: Also was mich total abgeholt hat, war der Optimismus.
01:02:26: Der die ganze Zeit mitgeschwungen ist und eben auch diese validierende Herleitung.
01:02:31: also es klingt ja auch alles wirklich nachvollziehbar und logisch wenn Sven darüber spricht.
01:02:36: naja also reintechnologisch machen wir Sprünge wie noch nie zuvor mit unglaublichem Impact auf Alles also Produktivität gesellschaftlicher Wohlstand Gesundheitsentwicklung Krankheitsvorsorge.
01:02:51: also das hat mich sehr sehr positiv gestimmt.
01:02:53: Ich kann nur sagen, ich hoffe dass sich diese Stimmung auch auf unsere Zuhörerinnen und Zuhörer überträgt.
01:02:59: Bleibt optimistisch.
01:03:00: ihr hört da ist noch einiges zu holen!
01:03:02: Und wenn euch die Folge gefallen hat dann gebt uns gerne fünf Sterne oder abonniert uns.
01:03:09: hinterlasst uns einen Kommentar wenn ihr Lust habt auf weitere Gäste die wir vielleicht noch nicht kennen.
01:03:13: Wir freuen es auf jeden Fall wenn ihr wieder mit dabei seid in zwei Wochen.
01:03:17: Wenn's wieder heißt werdet sie oder ins Lebens bis dann Ciao Ciao
01:03:22: Werde CEO deines Lebens.
01:03:26: Der T-Talk mit Oliver Herrmann und Kai Schrader.
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