Gibt es ein Bewusstsein nach dem Tod? - Mit Professor Dr. Oliver Lazar
Shownotes
In dieser Folge sprechen wir mit einem Mann, der dort Brücken baut, wo andere nur Gräben sehen: Prof. Dr. Oliver Lazar – promovierter Mediziner, Professor für Wirtschaftsinformatik, IT-Experte und spiritueller Forscher.
Was zunächst wie ein Widerspruch klingt, macht in seiner Lebensgeschichte plötzlich tiefen Sinn. 5 Impulse aus dem Gespräch:
- Berufung statt Beruf: Warum Oliver die Medizin trotz Promotion verließ – und wie seine Intuition ihn zur IT und später in die Forschung führte.
- Ein Schlüsselmoment verändert alles: Der Unfalltod eines Mädchens wurde zum Auslöser einer spirituellen Transformation.
- Forschung an der Grenze des Messbaren: Mit einer Studie zu Jenseitskontakten stellt Oliver die Frage: Gibt es ein Bewusstsein nach dem Tod?
- Trost durch Wissenschaft: Die Erkenntnisse der Studie zeigen: Spirituelle Erfahrungen können Menschen helfen, tiefe Trauer zu heilen.
- Manifestieren für Skeptiker: Wie Gedanken auf Körper und Realität wirken – Placebo-Effekt, Epigenetik und Psychoneuroimmunologie verständlich erklärt.
Prof. Dr. Oliver Lazar steht für einen neuen Typ Forscher: klar im Denken, offen im Fühlen, mutig im Fragen. Er zeigt, dass Wissenschaft nicht im Widerspruch zur Spiritualität stehen muss – sondern dass beide sich bereichern können. Mehr zu seinen Büchern und Studien: jenseits-von-materie.de Jetzt reinhören und inspirieren lassen!
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00:00:02:
00:00:13: Unser heutiger Gast ist ein Mensch, der zwei Welten miteinander verbindet, die viele für unvereinbar halten.
00:00:19: Die Welt der messbaren Wissenschaft und die Welt der spirituellen Erfahrungen.
00:00:23: Er ist Professor für Wirtschaftsinformatik an der Hochschule Düsseldorf.
00:00:27: Promovierter Mediziner und gleichzeitig ein spiritueller Forscher.
00:00:31: Er ist ein Forscher mit klarem Blick für das Messbare, aber auch mit Mut dorthin zu schauen, wo klassische Forschung oft noch zögert.
00:00:39: In die Welt des Bewusstseins, der inneren Erfahrung und der großen Lebensfragen.
00:00:44: Mit ihm sprechen wir heute über den Umgang mit dem Tod, über Hoffnung, über den Einfluss unserer Gedanken auf die Art, wie sich Realität für uns entfaltet und was die Forschung heute darüber zu sagen hat.
00:00:55: Diese Folge verbindet wissenschaftliche Neugier mit tiefmenschlichen Fragen.
00:00:59: Sie zeigt, wie ein Professor zwischen Ratio und Intuition Brücken baut, und zwar ganz ohne Esoterik, dafür mit Erkenntnissen, die vielleicht auch dich mehr betreffen, als du heute zu denken vermarkst.
00:01:11: Herzlich willkommen im Podcast der CEO deines Lebens, Dr.
00:01:15: Oliver Lassard.
00:01:16: Schön, dass du da bist.
00:01:17: Ja, hallo lieber Oliver, hallo lieber Kai.
00:01:19: Vielen Dank für die Einladung.
00:01:20: Ich freue mich sehr dabei sein zu dürfen.
00:01:26: Wir freuen uns extrem auf das heutige Gespräch mit dir, Oliver.
00:01:30: In der Vorbereitung... Auf das Gespräch habe ich mich natürlich auch mit deiner Wietwehr beschäftigt und fand das gar nicht so einfach zu verstehen, wie hier diese unterschiedlichen Strömungen miteinander verbunden wurden.
00:01:41: Also ich weiß, du bist Dr.
00:01:43: der Humanmedizin, scheinst aber gleichzeitig ein Diplom im Bereich IT-Wissenschaften Informatik absolviert zu haben, hast dann auch in dem Bereich gearbeitet.
00:01:54: Arbeitest jetzt aber seit zwanzig zwölf als Professor für Wirtschaftsinformatik, hast dich also quasi von dem Medizinstudium wieder so ein bisschen abgewendert.
00:02:03: Vielleicht holst du uns da nochmal ganz kurz ab.
00:02:05: Was hat dich bewogen Medizin zu studieren und wie kam es dann zu diesem Twist?
00:02:11: Ja, also ich habe Medizin studiert aus dem Wunsch heraus den Menschen zu helfen.
00:02:16: Das war schon immer so wichtig für mich.
00:02:18: Ich bin ein sehr empathischer Mensch.
00:02:20: und fühle extrem mit, wenn andere Menschen leiden.
00:02:24: Und das war für mich so der Weg, auch in der beruflichen Praxis dann halt den Menschen helfen zu können in ihrem Leid.
00:02:31: Das war mein Antrieb erst mal.
00:02:33: Aber im Rahmen des Medizinstudiums wird man dann auch mit der knallharten Realität konfrontiert.
00:02:38: Wenn man dann wirklich im Krankenhaus dann auch mal tätig ist, im Rahmen von Formulaturen zum Beispiel, muss man das ja machen, auch später im praktischen Teil des Studiums.
00:02:47: dann sieht man erstmal, was das eigentlich alles bedeutet.
00:02:49: und ich habe einfach intuitiv gespürt, dass das nicht meine Zukunft ist, weil ich mich jeden Tag nur noch hingeschleppt habe ins Krankenhaus und ich es gehasst habe, als ich morgens schon wach geworden bin und ich habe gedacht, jetzt muss ich wieder dahin, dieser ganze Stress und diese Hierarchien, das hat mich extrem genervt.
00:03:08: Die eigentliche Arbeit am Menschen kam ja dann zu kurz.
00:03:13: Kannst du dich da in eine konkrete Situation erinnern?
00:03:16: Ja, zum Beispiel in den Formulaturen habe ich das gemerkt, in der Chirurgie war ich unter anderem.
00:03:21: Und da darf man als Formulant, also als Medizinschudent dann sowas machen, wie Häkchen halten, manchmal darf man was zunähen, eine Wunde.
00:03:28: Und die Kommunikation zwischen Oberarzt und mir oder Chefarzt und mir und untereinander hat mich schon gar nicht gefallen.
00:03:35: Ich wurde zum Beispiel nur in der dritten Person angesprochen.
00:03:38: Jetzt kann er mal den Haken halten.
00:03:40: Jetzt kann er mal das und das machen.
00:03:43: Man wurde auf dem Flur nicht gegrüßt und solche Dinge.
00:03:45: Also schon dieses ganze Machtgehabe, das fand ich furchtbar.
00:03:48: Das mag sich heute vielleicht etwas geändert haben.
00:03:51: Das war so Ende der neunziger Jahre, als ich das so erlebt habe.
00:03:55: Und da gab es auch noch diesen Arzt im Praktikum damals, wo man quasi als Arzt mit einem Hungerlohn manchmal nur gegen Wertenhaken gearbeitet hat.
00:04:04: Man hat sich da wirklich krumm gebuckelt und hat dann auch nicht mal ein Danke bekommen sozusagen.
00:04:10: Und das hat mich... wirklich irritiert und gestört.
00:04:13: Und viele junge Ärzte, mit denen ich mich unter Alten habe, haben gesagt, Oliver, hör auf, solange den noch kann, hör auf.
00:04:19: Ich habe mir das anders vorgestellt.
00:04:21: Das habe ich mir zu Herzen genommen.
00:04:22: Ich habe es auch einfach gespürt.
00:04:24: Also ich habe da eigentlich so das erste Mal auch gemerkt, dass ich so etwas wie eine Intuition besitze.
00:04:28: Und dass es ein inneres Gefühl gibt, auf das man hören sollte.
00:04:32: Mein Hobby war eigentlich am Computer rumschrauben.
00:04:35: In meiner Freizeit, da habe ich Spaß dran gehabt.
00:04:37: Das habe ich so zur Ablenkung gemacht.
00:04:39: Und dann habe ich mir gesagt, warum mache ich denn eigentlich nicht das, was mir Freude macht zum Beruf?
00:04:44: Und so kam das dann, dass ich die Richtung gewechselt habe.
00:04:48: Und dann hast du angefangen, also neben deiner Arbeit im Krankenhaus Wirtschaftsinformatik oder IT zu studieren?
00:04:57: Oder hast du quasi dann ab einem gewissen Zeitpunkt gesagt, das war es jetzt mit Krankenhaus, ich mache das gar nicht mehr weiter?
00:05:03: Genau, da gab es eine klare Zäsur.
00:05:06: Und dann war nur noch Informatikstudium.
00:05:09: Ich habe vorher noch eine Ausbildung als Programmierer gemacht und dann ging das Informatikstudium los.
00:05:14: Vielleicht noch eine kleine Korrektur, du sagst es, Doktor in der Medizin.
00:05:17: Genau genommen sind es die Naturwissenschaften in der Medizin.
00:05:20: Das betone ich extra deshalb noch mal, weil ich mich ja auch oftmals mit naturwissenschaftlichen Dingen auseinandersetze.
00:05:26: Sowas wie Biologie, Evolution, Entstehung des Lebens und so weiter.
00:05:31: Und da ist es schon auch wichtig, dass man auch gewisse naturwissenschaftliche Erkenntnisse mitbringt.
00:05:37: Deswegen dann auch diese Kleidekorrektur an der Stelle.
00:05:40: Aber Informatik spielte dann nur noch eine Rolle in dem Zusammenspiel, das ich erkannt habe.
00:05:45: Medizin und Informatik gehen in vielen Stellen Hand in Hand.
00:05:49: Ich bin ja auch später IT-Leiter im Krankenhaus gewesen in Zellamsee in Österreich für ein paar Jahre und habe auch so die Digitalisierung miterlebt.
00:05:56: Das heißt, ich habe da zum Beispiel auch die komplette radiologische Abteilung digitalisiert.
00:06:01: Das heißt, diese ganzen bildgebenden Verfahren, das funktioniert ja gar nicht mehr ohne IT.
00:06:05: oder Krankenhausinformationssysteme und all diese Dinge.
00:06:08: Wie war das dann für dich, als du dann wieder in diesem System warst, aber jetzt quasi in einer unterschiedlichen Rolle?
00:06:14: Hast du diese Hierarchiestufen, die du im Vorfeld beschrieben hast, ähnlich wahrgenommen oder war das auf einmal ganz anders?
00:06:20: Ne, das war dann weg.
00:06:21: Also ich habe es immer noch wahrgenommen innerhalb der Ärzte, der Ärzteschaft.
00:06:25: Da gab es das immer noch, ja, also diese starke Hierarchie.
00:06:29: Aber ich wurde jetzt nicht mehr als Teil dessen wahrgenommen.
00:06:32: Ich war sozusagen jetzt der Experte für IT.
00:06:35: von dem die Ärzte ja mehr oder weniger nicht so viel Ahnung hatten.
00:06:38: Ja, ich wurde mehr so als Spezialist betrachtet.
00:06:41: Ich war ja da auch einer von wenigen.
00:06:42: Es gab natürlich viele Ärzte.
00:06:44: Die IT-Abteilung war da recht klein.
00:06:45: Wir waren drei später fünf Mitarbeiter.
00:06:49: Ja, da habe ich das nicht mehr so wahrgenommen, für mich persönlich jetzt.
00:06:53: Und dann hat sich aber wieder aus dem Krankenhaus und aus der Leitung der Abteilung heraus dann wieder zurück an die Hochschule gebracht.
00:07:00: Was waren da die Beweggründe, dass du sagst, ich möchte jetzt eine Professur machen, möchte anfangen zu lernen?
00:07:06: Ja, der Weg ging ja im Prinzip erst mal noch übers Fraunhofer-Institut, also nachdem ich aus Österreich zurückgekehrt bin nach Deutschland, das hatte auch familiäre Gründe, dass wir wieder zurückkehren mussten.
00:07:15: Und dann war ich natürlich auch auf Stellensuche und es hat sich einfach ergeben, dass ich dann als Wissenschaftler im Fraunhofer-Institut in Duisburg arbeiten konnte.
00:07:23: Das IMS, das Institut für mikroelektronische Schaltung und Systeme.
00:07:27: Und da habe ich auch in dem Bereich Hospital Engineering geforscht, im Krankenhaus der Zukunft.
00:07:32: Also, wie sieht der OP der Zukunft aus?
00:07:35: Das Krankenzimmer, Patientenzimmer der Zukunft, ganz viel mit Sensorik, Aktorik und solchen Dingen.
00:07:41: Also, dass man zum Beispiel Gefahrensituationen erkennt.
00:07:43: Der Patient hat eingenässt die Matratze, Vietnam, da hat man dann Feuchtigkeitssensor drin oder der Patient ist gestürzt und solche Dinge.
00:07:51: Darin haben wir geforscht.
00:07:53: Ja und das Fraunhofer-Institut ist ja sehr gut vernetzt eben auch mit den Hochschulen und da hatte ich viele Kollegen auch, die dann in die Hochschule gingen, Professoren wurden und das war fast üblich, ja der übliche Weg, dass man über das Fraunhofer-Institut dann nicht unbedingt nur in die Wirtschaft, sondern auch dann in die Lehrstühle geht oder in die Hochschulen geht.
00:08:11: und ja so hat sich das eigentlich dann ergeben, dass ich mal so die ersten Vorlesungen gehalten habe und ich gemerkt habe, euer das macht ja schon Spaß und dann ging's zwanzig zwölf dann auch in Vollzeit an die Hochschule.
00:08:24: Und das hat sich richtig angefühlt, das hat sich angekommen, angefühlt am richtigen Spot?
00:08:29: Genau.
00:08:29: Also das habe ich relativ schnell gemerkt, dass ich wusste, okay, das könnte ich jetzt bis zu meiner Rente machen.
00:08:35: Ja, das heißt, da war ich auch so im Gleichgewicht mit dem, was ich im Job zu tun hatte und was ich in meiner Freizeit tun kann.
00:08:41: Das war mir auch immer sehr, sehr wichtig, Familie und Freizeit, dass da diese Work-Live-Balance auch wirklich gegeben ist.
00:08:48: Und das war absolut der Fall.
00:08:50: Eigentlich war alles im bester Ordnung, wie ich hätte so weitermachen können, bis zur Rente.
00:08:55: Ich meine, das ist ja Wahnsinn.
00:08:56: Du hast ja schon mehrfach quasi sehr rational deine Schwerpunkte in deinem Leben, was du geforscht hast, womit du dich beschäftigt hast, geändert.
00:09:04: Und dann gab es aber noch mal einen Punkt, da hast du noch mal einen Twist oder Turning Point sozusagen gegeben.
00:09:11: Können wir dorthin springen, dann fast vorwärts sozusagen?
00:09:14: Ja, auf jeden Fall, weil das ist eigentlich der größte Schritt und der entscheidendste Schritt.
00:09:19: Ich spreche dann auch immer von einem Update auf Version zwei Punkt Null von mir.
00:09:23: Und das hat mit dem, was ich bisher gemacht habe, ja überhaupt nichts zu tun gehabt.
00:09:27: Weil ich ja dreiundvierzig jahrelang eigentlich, ich sag mal, diesen klassischen Weg gegangen bin, auch wenn er jetzt viel hin und her war zwischen Medizin und Informatik, aber alles sehr, sehr bodenständig und ich sag mal auch sehr materialistisch.
00:09:39: Und dann kam eben ein Ereignis, was mit dem Unfalltod einer Klassenkamera in meiner Tochter zu tun hatte, den ich miterlebt habe, woraufhin ich Ja, Dinge erlebt habe, die ich mir plötzlich nicht mehr erklären konnte, die nicht mehr in mein Weltbild passten.
00:09:53: Ich habe etwas erlebt, das nennt man eine spirituell transformative Erfahrung, kurz STE, etwas, was vergleichbar ist, auch mit dem, was Leute berichten, die eine Nahtrot-Erfahrung hatten.
00:10:06: dass ich eben Dinge plötzlich wahrgenommen habe, gefühlt habe, die nicht in diese Welt passten, dass ich in meiner tiefen Trauer, in der ich war, plötzlich diese unendliche, nicht in Worte zu fassende Liebe gespürt habe, die man keinem erklären kann, der hier auf der Erde lebt und vielleicht seine Frau oder seinen Partner oder seine Kinder liebt, weil dieses Maß an Liebe, was ich da gespürt habe, wovon auch die Nahtoderfahrenden berichten, ist eine andere Dimension.
00:10:33: Ein Gefühl, was sich nicht in Worte fassen lässt.
00:10:35: Und ich hab Berührungen plötzlich wahrgenommen in meinen Haaren und diese Dinge, obwohl ich alleine in meinem Zimmer saß.
00:10:41: Und ja, ich konnte mit diesen Dingen überhaupt nichts anfangen.
00:10:44: Und mein Weltbild war auf dem Kopf gestellt.
00:10:46: Was war das, was ich da erlebte?
00:10:48: Ja, und dann begann sozusagen, meine Forschungsreise zu gucken, was ist denn da gewesen, was mir da passiert ist?
00:10:54: Und über die Nahtoderfahrungen, über mediale Kontakte und all diese Dinge bin ich da langsam auf die Spur gekommen.
00:11:01: dass da eben so ein spiritueller Hintergrund auch existiert und wenn man das als Wissenschaftler wirklich so am eigenen Körper auch erfährt.
00:11:09: Also das ist ja nichts, was ich mir angelesen habe oder was ich gelernt habe, sondern ich spreche auch immer ganz gerne von dem Tritt in meinen spirituellen Hintern, wenn du das wirklich selbst erfährst.
00:11:21: Ja, wenn du merkst, ich werde berührt, obwohl niemand da ist.
00:11:24: Es wäre so, als würde ich zu euch hingehen und euch am Ärmel greifen, das hinterfragt ihr nicht mehr.
00:11:29: Dann ist euch bewusst, da ist jetzt gerade was Unfassbares passiert, dann lässt sich das auch nicht mehr los.
00:11:35: Und seitdem hat sich mein Leben wirklich komplett verändert.
00:11:39: Lass uns vielleicht noch mal einen Schritt zurückspringen.
00:11:41: Also du hast von diesem Unfall tot gesprochen und dass du den direkt miterlebt hast.
00:11:46: Was genau ist da passiert?
00:11:48: Ja, also das ist ein dreizehnjähriges Mädchen gewesen.
00:11:52: Eine Klassikamera in meiner Tochter, die auf dem Fahrrad unterwegs war zur Schule.
00:11:56: Und dann gab es halt diesen großen Lkw, diesen Betonmischer, der rechts abgebogen ist und sie war wohl im toten Winkel.
00:12:04: Und beim Abbiegen ist sie dann unter den Lkw gekommen und überrollt worden.
00:12:08: Was da in dem Moment genau im Detail passiert ist, konnte ich gar nicht genau sagen.
00:12:14: gerade diese Unfall passiert ist, aber ich wusste noch nicht, dass es die Klassenkameraden ist.
00:12:18: Du standst dort an der Straße?
00:12:20: Genau, ich war im Auto mit meiner eigenen Tochter und ich glaube noch mit zwei anderen Klassenkameraden.
00:12:26: Und da war schon so ein kleiner Stau.
00:12:28: Und wir standen dann quasi einige Meter, zehn, zwanzig Meter von dieser Unfallstelle entfernt und wussten sofort, da ist irgendwas Schlimmes passiert.
00:12:35: Aber wir wussten halt noch nicht genau, wer beteiligt ist.
00:12:38: Das kam dann erst etwas später, als meine Tochter dann wieder ein, zwei Stunden später nach Hause gerannt kam, in die Wohnung und hat gerufen, das ist die Joma gewesen heute Morgen.
00:12:47: Und dann erst sind wir quasi ins Internet, haben geguckt, was da passiert ist.
00:12:50: Und ja, am Nachmittag stand dann auch im Internet, dass sie dann an den Folgen des Unfalls verstorben ist.
00:12:57: Was hat das in dem Moment emotional mit dir gemacht?
00:13:00: Die Welt ist in mir zusammengebrochen.
00:13:02: Also, das hat mir wirklich den Boden unter den Füßen weggerissen.
00:13:06: Was ja auch erstmal verständlich ist, das wird wahrscheinlich jedem so gegangen sein aus der Klasse.
00:13:10: Da will ich mich jetzt nicht als was Besonderes herausnehmen.
00:13:14: Es ist natürlich, wenn du eigene Kinder hast und dann wenn es dann noch jemanden betrifft, den man so aus dem Umfeld kennt, nochmal eine ganz andere Dimension, wenn man empathisch ist, dann fühlt man natürlich extrem mit und geht in diese extreme Trauer.
00:13:27: Doch was ich halt dann nicht so richtig verstanden habe, dass mich das nicht mehr so richtig losgelassen hat.
00:13:32: Dass dann irgendwie so ein, zwei Wochen nach dem Unfall saß ich dann eben auch hier in meinem Büro und hab so die Augen geschlossen und musste so an das Mädchen und die Familie denken, die ich ja eigentlich gar nicht kannte.
00:13:42: Ja, so, das muss man auslernen.
00:13:43: Das war ja keine Freundin meiner Tochter, die hier tagtäglich ein- und ausging, sondern ich hab sie nur mal so flüchtig ab und zu gesehen.
00:13:49: Ich kannte die Leute eigentlich gar nicht so richtig.
00:13:52: Aber ich fühlte eine so unfassbare Verbundenheit zu dieser Familie und in dieser tiefsten Trauer ... Als ich dann hier saß, das war schon fast so ein bisschen meditativ, habe ich dann eben auch das wahrgenommen, was ich gerade beschrieben habe.
00:14:05: So als würde da jetzt irgendwie ein Geistwesen oder ein Bewusstsein an mich herantreten und ich hatte so Gänsehautschauer an meinem Körper auf einer Seite, die auf und ab liefen, auf und ab liefen, so keine Ahnung, zwanzig, dreißig Sekunden lang, so was habe ich noch nie gespürt in meinem Leben.
00:14:20: Ich meine, Gänsehaut haben wir alle schon mal gehabt, aber das war anders.
00:14:23: Das lief wirklich in Wellen und nur auf einer Seite meines Körpers rauf und runter.
00:14:28: Und ja, ich war total überfragt in dem Moment.
00:14:32: Ich wusste halt, was passiert hier gerade eigentlich.
00:14:35: Und dann kann man eben auch diese Wahrnehmung mit dieser unbeschreiblichen, ich nenn es vielleicht mal göttliche Liebe, obwohl ich jetzt, ich bin jetzt selbst nicht religiös oder so.
00:14:42: Aber das trifft es vielleicht am ehesten, wenn ich sage, das war göttliche Liebe oder unendliche Liebe, die ich plötzlich wahrgenommen habe.
00:14:50: Ja, und das war dann der Startschuss, das alles zu recherchieren und zu hinterfragen, was dann eigentlich los war.
00:14:55: Wie ging es dann weiter mit diesen Erfahrungen und was hast du damit gemacht?
00:15:00: Naja, ich fing halt an, so im Internet zu recherchieren.
00:15:02: Meine Frau, die interessierte sich ohnehin immer für so spirituelle Themen.
00:15:06: Sie hatte natürlich auch schon eine kleine Bibliothek mit Büchern gehabt.
00:15:10: Mit Pascal Foggenhuber und Gordon Smith, das sind so sehr bekannte Medien, die quasi so jenseits Kontakte geben.
00:15:17: Und dann fing ich an zu lesen.
00:15:19: Videos zu gucken und erfand bei den Leuten, die von ihren Nahtoderfahrungen berichteten, eigentlich die ersten Antworten, weil die genau die Dinge beschrieben, die auch ich erlebt habe.
00:15:30: Diese Lichtwahrnehmungen, ja, ich hatte ja so die Augen geschlossen und ich habe auch diese Lichtwahrnehmungen gehabt, die jetzt nicht geblendet haben, sondern wie so ein göttliches Licht, ja, so ein warmes Licht, was so das Herz zum Strahlen gebracht hat und diese nicht in Worte zu fassende Liebe und Die Anwesenheit von Geistwesen, dann habe ich mich wiedererkannt.
00:15:48: Ja, genau das habe ich doch gehabt.
00:15:50: Und dann fing ich so langsam an über diese Nahtoderfahrung, dann auch mich mit Medien, also nicht den öffentlichen Medien, sondern mit Jenseits Kontaktmedien zu beschäftigen.
00:16:00: Und bin dann eben auch mal bei einem Medium gewesen oder am Ende dann sogar auch bei zwei.
00:16:05: Und zwar gar nicht für einen Jenseits Kontakt, sondern ich wollte eigentlich mal so ins Gespräch kommen nur mit diesem Medium.
00:16:11: Und plötzlich hat das Medium mir dann so einen jenseits Kontakt gegeben, obwohl ich das eigentlich so gar nicht geplant hatte.
00:16:17: Das heißt, das Medium fing dann plötzlich an, von diesem Mädchen zu sprechen.
00:16:20: Also eigentlich hatte das Medium nur meinen Namen, meine Telefonnummer, sonst nichts.
00:16:25: Und wir haben es zum ersten Mal im Leben getroffen und ich saß bei ihr so im Büro.
00:16:29: Und dann fing sie plötzlich an.
00:16:30: Ich habe hier gerade Mädchen, klein, schlank, blond, lange Haare.
00:16:33: Sie zeigt mir einen Fahrrad.
00:16:35: Also offensichtlich hat sie wohl einen Fahrradunfall gehabt.
00:16:37: Kannst du das verstehen?
00:16:39: Und dann war ich natürlich total überrascht und hab damit nicht gerechnet.
00:16:43: Jetzt werden natürlich viele direkt sagen, das kann man schon recherchieren.
00:16:46: Ist schwierig, weil ich selbst und auch meine Tochter, wir waren damals auch gar nicht auf Instagram oder irgendwie in den sozialen Medien, man hätte da jetzt auch, selbst wenn man meinen Namen gekannt hätte, nicht irgendwie einen Zusammenhang herstellen können zu dieser Familie und zu diesem Mädchen.
00:17:00: Also das kann man mit Recherche schlecht erklären, was da passiert ist, zumal ich ja gar keinen jenseits Kontakt gebucht hatte
00:17:06: bei der Frau.
00:17:08: Ja, und dann kam eben ganz viele Details durch, wo ich mir gedacht habe, woher kann die Frau das wissen?
00:17:13: Ja, dass dieses Mädchen das zeichte, sich wie sie auf dem Pferd geturnt hat.
00:17:17: Ja, das war eine leidenschaftliche Voltigiererin, nennt man, glaube ich so, ne?
00:17:20: Das Voltigieren dieses Touren auf dem Pferd.
00:17:23: Und das hat das Mädchen leidenschaftlich gern gemacht.
00:17:25: Das war das Zentrum ihres Lebens.
00:17:28: Und dann hat das Medium eben genau das erzählt.
00:17:31: Ja, sie zeigt mir gerade, wie sie auf diesem Pferd Turnübung macht.
00:17:34: Und dann kam so eine Schlüsselstelle, die dann eben auch dazu geführt hat, dass ich dann eine Forschung darauf aufgesetzt habe, denn das Medium sagte dann, jetzt zeigt mir das Mädchen zwei einzelne Einsen.
00:17:46: Und sie betont, dass es keine Elf war, sondern zwei einzelne Einsen.
00:17:48: Sie zeichnet das hier so vor meinem Gesicht in den Raum, zwei einzelne Einsen.
00:17:51: Kannst du das verstehen?
00:17:53: Das konnte ich nicht, aber im Nachgang konnte ich das dann bei den Eltern auflösen, die die beiden Einsen erst auch nicht verstanden haben.
00:18:01: Aber dann im Zusammenhang mit dem Voltigieren und mit dem Reiten konnten sie das aufklären.
00:18:05: Weil ich dachte, direkt davor hat sie sich gezeigt, wie sie reitet und dann kamen die beiden Einsen.
00:18:10: und dann sagte die Mutter, also die verweiste Mutter, ja jetzt würde ich das verstehen, denn kurz vor ihrem Unfalltod hat sie zweimal den ersten Platz beim Reitturnier belegt.
00:18:19: Und das war schon ein Moment, wo ich dann ins Staun gekommen bin, weil ich mir dann überlegt habe, wie könnte man das jetzt am besten erklären?
00:18:26: Und die beste Erklärung war in dem Moment für mich zu sagen, okay, das Bewusstsein von den Mädchen scheint doch noch in irgendeiner Form da zu sein, weil da kamen ja solche spezifischen Informationen durch, die weder das Medium noch ich hätten wissen können und die dann im Nachgang sozusagen durch Recherche verifiziert wurden.
00:18:45: Man könnte es möglicherweise vielleicht irgendwie anders erklären, aber für mich ist die beste Erklärung oder das naheliegendste eben genau das zu sagen.
00:18:52: Weil wo soll die Informationen sonst herkommen?
00:18:55: Und wenn ich mir vorstelle, ich wäre gestorben und ich möchte jetzt meinen Hinterbliebenen mich trotzdem noch irgendwie beweisen, wie würde ich das denn tun?
00:19:03: Ich würde irgendwas zeigen, was für mich typisch wäre, woran man mich erkennt.
00:19:07: Und typisch für das Mädchen war eben das Reiten, das Voltagieren.
00:19:10: Daran würde man sie eindeutig erkennen können.
00:19:13: Und das passt eben auch so gut zusammen.
00:19:15: Und das war so der Einstiegspunkt für mich zu sagen.
00:19:18: Das kann man ja vielleicht auch mal vielleicht mit so einer wissenschaftlichen Methodik untersuchen und gucken, ob andere Leute auch solche Botschaften, solche Informationen bekommen.
00:19:26: Und du hast daraufhin ja so eine Studie durchgeführt.
00:19:29: Kannst du mal sagen, was du da gemacht hast und wie die aufgesetzt war?
00:19:33: Ja, vielleicht noch so einen kleinen Disclaimer vorweg, weil mir das auch in letzter Zeit häufig in den Mund gelegt wird.
00:19:40: Das
00:19:40: sind keine Beweise.
00:19:42: Also ich liefere keine Beweise fürs Jenseits.
00:19:45: Also davon möchte ich mich erstmal distanzieren.
00:19:47: Was ich tue ist, ich gehe mit einer etablierten wissenschaftlichen Methodik da dran und mache dann im Prinzip dieses Inference to the best explanation in schluss auf die bestmögliche Erklärung.
00:19:58: Ja, das heißt, beweisen kannst du ohnehin in der Wissenschaft nur in der Mathematik.
00:20:02: Erst mal das vorweggenommen.
00:20:04: Und ich zeige halt einfach nur, was wir gemacht haben und dass die Dinge, die wir beobachtet haben, meine Ansicht nach.
00:20:10: eben zu der Erkenntnis führen, die beste Erklärung ist, die zu sagen, dass das Bewusstsein doch noch in irgendeiner Form vorhanden sein muss.
00:20:18: Und ja, was haben wir gemacht?
00:20:20: Wir haben fünfhundert Personen gehabt.
00:20:22: Das waren die ganz normalen Kunden oder Klienten von zwei Medien, die hier im Ruhrgebiet, wo ich auch wohne, arbeiten.
00:20:30: Wir haben natürlich kein Budget gehabt für diese Studie.
00:20:34: Das ist ja nicht so, dass das Bundesministerium für Bildung und Forschung uns da ein Geldtopf zur Verfügung stellt.
00:20:39: Also muss man ja gucken, wie können wir jetzt irgendwie das mit Null-Euro-Budget umsetzen?
00:20:44: Und deswegen haben wir gedacht, okay, wir nehmen die ganz normalen Kunden und Klienten von den beiden Medien, die wir hier haben und würden dann quasi einen Fragebogen im Nachgang verschicken, sodass sie dann mit ihren Erfahrungen, Erlebnissen dann in diesem Fragebogen dann antworten können.
00:21:01: Quantitativ und qualitativer Aspekte haben wir gehabt.
00:21:04: Was denn da für Informationen gekommen sind?
00:21:07: Und der Fokus der Studie war halt, wie kann ich die Authentizität sicherstellen?
00:21:11: Also wie kann ich sicher sein, dass da wirklich der Verstorbene da ist und dass da nicht irgendwelche Code-Reading-Techniken oder Confirmation-Bias irgendwelche Bestätigungsfehler auftreten?
00:21:21: Und deswegen haben wir halt geguckt, wie könnten wir das dann am besten tun und haben dann geschaut, dass wir uns auf diese hochspezifischen Informationen konzentrieren.
00:21:30: Also ich kann mal ein Beispiel geben dafür, was wir unter einer hochspezifischen Information verstanden haben.
00:21:35: Wir hatten zum Beispiel eine verwaiste Mutter, die hat in den Fragebogen geschrieben, das Medium sagte, meine verstorbene Tochter hätte als Haustiere ein Kaninchen und einen einzelnen Fisch.
00:21:46: Und das stimmt.
00:21:48: Mein Tochter hat einen Kaninchen und einen einzelnen Fisch und sie hat dann dazu geschrieben, welches Kind hat denn schon einen einzelnen Fisch als Haustier?
00:21:56: Also ist ja schon etwas sehr Spezielles und das ist ja dann auch nicht so, dass das Medium erst mal so alle zwanzig üblichen Tiere durchgeht, Hundgatze, Maus, irgendwann kommt der einzelne Fisch, dann hat das ja auch keinen Wert mehr, sondern da kommt direkt die Information, da ist ein einzelner Fisch.
00:22:11: Und das verstehen wir zum Beispiel unter einer hochspezifischen Information.
00:22:15: Wobei wir dann nochmal einen Schritt weiter gegangen sind, weil diese Information weiß die Mutter ja auch.
00:22:21: Also wenn man zumindest sagen würde, ich glaube an Telepartie, aber nicht, dass die Toten da sind, könnte man ja sagen, das Medium hat jetzt diese Information vielleicht von der Mutter bekommen.
00:22:31: mit dem einzelnen Fisch.
00:22:32: Da war gar kein Verstorbener da.
00:22:34: Das war nur Telepartie.
00:22:36: Deswegen sind wir ja noch einen Schritt weitergegangen und haben nach solchen Informationen gesucht, wo zunächst keiner was mit anfangen kann.
00:22:42: Wie das mit den beiden Einsen gerade aus dem Beispiel.
00:22:45: Ja, dass da also etwas kommt, wo das Medium sagt, ich habe keine Ahnung.
00:22:48: Und der Hinterbliebende sagt, ja, ich habe auch keine Ahnung.
00:22:51: Dann geht man nach Hause und recherchiert.
00:22:53: Also zum Beispiel hatten wir was gehabt mit, das ist mal so mein Lieblingsbeispiel mit... dem Lieblingslehrer von dem dreizehnjährigen Felix, also der ist verstorben, und der hat dann durchgegeben, mein Lieblingslehrer war auf der Beerdigung und er trug eine orangefarbene Jacke.
00:23:07: Und die Mutter wusste das nicht.
00:23:08: Die wusste, wer der Lieblingslehrer war, noch welche Kleidung die Leute trugen.
00:23:12: Das war das komplette bayerische Dorf, da über fünfhundert Leute bei der Beerdigung.
00:23:17: Und dann fing sie an zu recherchieren.
00:23:19: Sie hat dann erst mal die Mitschüler gefragt, hat dann den Lieblingslehrer herausgefunden.
00:23:23: Und dann ist sie zum Lieblingslehrer hin und hat gefragt, welche Kleidung trugen sie auf der Beerdigung meines Sohnes.
00:23:28: Und dann kam raus, ja, ich trug eine orangefarbene Jacke.
00:23:31: Ja, das heißt, während der Sitzung hat weder das Medium das gewusst, noch die Mutter das gewusst.
00:23:38: Was kann jetzt der Ursprung dieser Information sein?
00:23:43: Und da ist eben unsere Schlussfolgerung das naheliegendste ist, dass das Bewusstsein des Verstorbenen in irgendeiner Form immer noch da gewesen sein muss, um diese Information durchzubringen.
00:23:54: Das sind mal so zwei Beispiele dafür.
00:23:56: Und dann haben wir uns noch mit dem Trost beschäftigt.
00:23:59: Das war sozusagen der zweite wichtige Aspekt.
00:24:01: Also einmal quasi diese, ich nenne es mal Beweise, nicht im Sinne eines wissenschaftlichen Beweiss, sondern im Sinne von spezifischen Informationen.
00:24:07: Und das andere war, welche Wirkung hat das auf die Leute in Form von Trost?
00:24:12: Also ich finde erstmal, dass großartig die Art und Weise, wie du es hier auch frames und einleitest und positionierst, ist ehrlich als Wissenschaftler mit einer wissenschaftlichen Methode und trotzdem zu versuchen etwas, das wir mit unserem Gemeindenverstand schwer begreifen können und wofür wir wahrscheinlich auch keine guten Worte haben.
00:24:32: Beziehungsweise Worte haben die irgendwie prä definiert sind, die vielleicht nicht ideal sind, um etwas zu beschreiben, was eben so noch nicht alle Menschen erfahren haben.
00:24:44: Ja, ich glaube, das ist so die Schwierigkeit und wie du dich dem näherst.
00:24:48: Dafür erstmal vielen Dank, gebührt auf jeden Fall großen Respekt.
00:24:52: Und ich bin gespannt, wie es weitergeht.
00:24:54: Aber vielleicht noch diesen Trostaspekt, wenn du ihn schon gerade eben erwähnt hast.
00:24:59: Was hat das für die Menschen noch gemacht?
00:25:03: Also das ist ja eigentlich auch die Motivation gewesen der Studie.
00:25:07: Also weil ich eben auch selber gemerkt habe, wie tröstlich das ist.
00:25:10: Ich habe ja mit vielen verweisten Eltern auch zu tun.
00:25:13: Und wenn man das dann einmal sieht, was für eine Wirkung so ein authentischer Jähnsatzkontakt haben kann, wir haben ja da auch Leute dabei gehabt, die in den Fragebogen geschrieben haben, dass sie sich sonst das Leben genommen hätten.
00:25:25: Die sagen, wir sind in Behandlung, wir haben Trauerbegleiter, aber nichts hat so gut geholfen wie dieser eine Besuch bei dem Medium.
00:25:32: Und die eine Frau hat geschrieben, mein Mann hätte sich sonst das Leben genommen.
00:25:37: Mehrfach haben wir das in unserem Fragebogen stehen, dass die Leute, also wirklich, wenn die da ihre Kinder verlieren, eben auch nichts mehr haben, was wertvoll ist im Leben und nicht mehr weiterleben möchten.
00:25:46: Und dann sagen die plötzlich, ich kann jetzt wieder weiterleben.
00:25:50: Und wisst ihr was, ich habe erst vor zwei, drei Wochen eine E-Mail gekriegt von einem Facharzt aus Berlin, Facharzt für was war er, irgendwas mit Psychologie oder sowas.
00:26:00: Ich weiß jetzt nicht mehr die genaue Bezeichnung.
00:26:02: aber er behandelt eben auch Trauerpatienten.
00:26:04: Und er sagte, ich hab hier eine Patientin gehabt, die ist quasi schulmedizinisch austherapiert gewesen.
00:26:11: Die hat auch Medikamente bekommen, alles.
00:26:14: Und die Frau musste brenntet werden, hat eine Rente schon bekommen, weil sie nicht mehr arbeitsfähig war.
00:26:20: Er sagte, sie war in einer Trauerstörung fest drin, kam nicht mehr raus.
00:26:25: Und dann hat er quasi über mich dann ... Kontakt zu einem Medium bekommen und hat die Eltern zu dem Medium hingeschickt.
00:26:33: Und er sagte, wissen Sie was, die Frau war bei mir, die ist geheilt.
00:26:36: Die kriegt keine Medikamente mehr, gar nichts mehr.
00:26:39: Die ist komplett geheilt.
00:26:41: Und er sagte, das müsste eine Indikation sein, das müsste quasi festgeschrieben werden in den medizinischen Codex, wenn Menschen so tief und trauer stecken, man müsste ihnen eigentlich einen Jenseitskontakt verschreiben.
00:26:53: Und da war ich so dankbar, dass dieser Arzt mich angeschrieben hat, weil das hat so viel Rückenwind gegeben.
00:26:59: Vor allen Dingen auch in einer Zeit, wo ich sehr viel Gegenwind bekomme, ist ja nicht so, dass alle jubeln, was ich mache, sondern ich kriege ja auch sehr, sehr viel Gegenwind.
00:27:06: Begebt mich ja auch in Gefahr.
00:27:07: Und da ist natürlich hilfreich, wenn da eben auch aus der Ärzteschaft Leute kommen und sagen, ja, ich stehe dahinter ihnen, was sie sagen, das stimmt.
00:27:14: Ja, und das ist hilfreich.
00:27:16: Und es spielt auch im Übrigen gar keine Rolle.
00:27:19: Ob du vorher schon dran glaubst oder nicht, denn bei uns haben ja nicht nur Leute mitgemacht, die überzeugt waren.
00:27:24: Wir haben auch einundseipzig Skeptiker dabei gehabt, die eben am Anfang gesagt haben, ich glaub da überhaupt nicht dran, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.
00:27:33: Und das sind dann oftmals auch die Begleitpersonen gewesen.
00:27:35: Also müsst euch so vorstellen, meistens sind ja die Frauen, die daran glauben, die Männer sind dann eher naturwissenschaftlich geprägt und sagen, ich glaub da nicht dran.
00:27:43: Und dann gehen die Frauen quasi zu dem Medium, weil sie einen Termin gebucht haben und der Mann kommt zum Aufpassen mit.
00:27:49: Und das Medium kann aber nicht steuern, wer da durchkommt.
00:27:52: Und dann kommen plötzlich gar nicht die Botschaften für die Frau, die da eigentlich schon dran geglaubt hat, sondern plötzlich kommen die Botschaften von Verstorbenen, von dieser Begleitperson oder von dem Mann durch, der dann eben gesagt hat, ich glaub da überhaupt nicht dran und hinterher total überzeugt.
00:28:06: Wir haben viele verschiedene Gruppen unterschieden, also je nach Skepsis, wie sehr man dann glaubt oder nicht, über alle Gruppen hinweg gab es am Ende die gleichen Resultate und auch den gleichen Trost.
00:28:16: Also nahezu.
00:28:18: Also da... Hätte ich jetzt erwartet, die, die skeptisch sind, dass die vielleicht nicht so einen großen Trost erfahren, wie die, die ohnehin schon dran glauben, aber das stimmt
00:28:26: nicht.
00:28:27: Also über alle hinweg.
00:28:28: Einen achtzig Prozent der Leute haben gesagt, dass sie das sehr tröstlich fanden.
00:28:33: Und weitere sechzehn Prozent fanden es immerhin noch ein wenig tröstlich.
00:28:37: Ja, also in Summe sind wir dabei, sieben und neunzig Prozent der Teilnehmer, die sagen, dass das tröstlich ist.
00:28:43: Und einen achtzig Prozent sogar sehr tröstlich.
00:28:45: Und ich finde dieses Wort Heilung wichtig.
00:28:48: Ich glaube, dass das nämlich das Einzige ist, was wirklich auch in der Trauer Heilung bringen kann.
00:28:54: Trauerbegleitung und schulmedizinische Behandlungsmöglichkeiten sind toll, sind super, aber die sind limitiert.
00:29:02: Ich kann es schaffen, vielleicht wieder halbwegs zu leben, aber Heilung wird man dadurch nicht finden.
00:29:07: Da es zu braucht, ist wirklich ein guten Jenseitskontakt.
00:29:10: Jetzt helfen wir mal noch mit einem, der sagt das ein paar Mal, glauben.
00:29:14: Ob die Menschen dran glauben oder ob andere dran glauben.
00:29:17: Mich wundert es, dass sozusagen so wie du vorbeischrieben hast, wie ihr vorgegangen seid in der Studie.
00:29:24: Ja, sehr methodisch und ihr habt ja, wie du gesagt hast, Indikationen hier aufbereitet und beschrieben, Fälle beschrieben, Wirkungen beschrieben, die nachprüfbar sind.
00:29:36: Wenn da Menschen sagen, ich glaube da nicht dran oder ich glaube diese Studienergebnisse nicht.
00:29:41: dürfte eigentlich ein Methodisch nichts mit Glauben zu tun haben.
00:29:45: Woher kommen dann diese Gegenwind, die du beschrieben hast?
00:29:50: Naja, das sind Weltbilder, die aufeinandertreffen hier.
00:29:53: Du hast also Leute, die ihr Leben lang in einem materialistischen Weltbild aufgewachsen sind.
00:29:58: Ich meine, was kriegen wir in den Schulen, in den Hochschulen beigebracht?
00:30:02: Was kriegen wir in den öffentlich-rechtlichen Medien gezeigt?
00:30:05: Dann kommt der Herr Lesch und zeigt uns, wie das Leben entstanden ist.
00:30:08: Ganz natürliche, zufällige Prozesse.
00:30:11: Mutation, Selektion und fertig ist der Mensch.
00:30:15: So muss es abgelaufen sein.
00:30:16: Und wenn jetzt irgendjemand kommt und an diesem Weltbild rüttelt, dann entstehen extreme Ängste und wir haben hier auch mit Feindbildern zu tun.
00:30:25: Also, das heißt Ideologien treffen hier auch irgendwie aufeinander.
00:30:29: Und Kollege von mir, der Professor Ganttefür hat das letztens in einem Video auch erklärt, woran man eine Ideologie erkennt, dadurch, dass es Feindbilder gibt.
00:30:38: Und wenn man sich mal anschaut, die Art und Weise, wie zum Beispiel auch mit mir umgegangen wird, so in der Öffentlichkeit, mit welcher Niedertracht und wie diffamierend über mich zum Teil auch berichtet wird, dann zeige ich das einfach, dass das auch irgendwie ein Feindbild ist.
00:30:53: Also die Leute haben Angst, dass da einer kommt und gute Argumente vortricht, dass das bisherige Weltbild nicht mehr Bestand hat.
00:31:00: Dann scheint das extrem große Ängste aber auch Wut hervorzurufen.
00:31:06: Ja und dann werden dann teilweise eben auch Unfähremitteln eingesetzt, um das Weltbild dann auch wieder gerade zurück in dem man falsche Dinge in den Mund gelegt werden oder es werden Beiträge gekürzt und so zusammengeschnitten, dass das so aussieht, dass ich doch ein Spinner bin und so.
00:31:20: Ich habe das schon mal kennengelernt beim Thema Evolution.
00:31:23: Also das gibt es ja schon seit vielen, vielen Jahren, wer da mal im Internet guckt, diese Fronten, kreationisten gegen die Leute, die an Evolution grauben.
00:31:32: Das ist ja ein regelrechter Argumentativer Krieg, der da auch teilweise unter der Gürtellinie geführt wird.
00:31:38: Und so ähnlich erfahre ich das auch.
00:31:40: Wobei mich wundert immer, ich meine, ich bin eine lange Zeit aus der Wissenschaft, jetzt draußen.
00:31:44: Ich habe mal Physik studiert.
00:31:46: Und für mich waren die brillantesten Forscher immer diejenigen, die sehr demütig waren und sind.
00:31:54: Und die wussten auch, dass ihr Wissen limitiert ist und dass jedes Modell nur ... modelhafte Beschreibung der Welt ist.
00:32:00: Und sie wussten auch, dass das Modell endlich ist und Krücken hat und nicht alles erklären kann.
00:32:06: Also ich meine, der große Standardmodell der Physik, Grand Unified Theory, hat heute Gleichungen, wo jeder weiß, die sind es nicht.
00:32:14: Wir wissen, es ist nicht vollständig.
00:32:15: Wir wissen, unser Weltbild, unsere ganzen Modelle sind unvollständig.
00:32:20: Und dann zu sagen, aufgrund Evidenzen glaube ich nicht, ist schade, weil Wir wissen eigentlich nur, dass wir noch nicht alles wissen.
00:32:29: Und dann mit den Mut reinzugehen, sozusagen mit der Neugier, dann lass uns mal gucken, was das vielleicht für unser Verständnis von Welt, von Glauben, von Bewusstsein bedeutet und das dann weiterzuentwickeln.
00:32:41: Ich finde es sehr schade, dass man sich in Ideologien reinkämpft und in Glaubenskämpfe, die eigentlich nichts mit Wissenschaft zu tun haben.
00:32:55: Wir bewegen uns in einem Feld sehr junger und vielleicht auch etwas ungewöhnlicher Forschung.
00:33:01: Und vielleicht merkst du, das Gehörte macht etwas mit dir.
00:33:05: Widerstand, Trost,
00:33:07: Angst,
00:33:09: Hoffnung, Neugier,
00:33:11: Skepsis.
00:33:13: Statt in dafür oder dagegen zu denken, darfst du es auch so halten wie gerade beschrieben.
00:33:21: Gute Wissenschaft sieht Thesen als Modelle nicht als Glaubenssätze.
00:33:27: Und auch du musst nichts komplett glauben oder ablehnen.
00:33:30: Nimm mit, was dir hilft und lass den Rest einfach liegen.
00:33:35: Frage dich gerne kurz.
00:33:37: Was löst das Thema gerade in mir aus?
00:33:43: Was triggert mich hier?
00:33:44: Und warum?
00:33:50: Welche meiner Werte oder Überzeugungen werden hier gerade berührt?
00:34:00: Und was davon könnte für mich vielleicht auch hilfreich sein?
00:34:05: Du musst nicht alles perfekt einsortieren können, denn nicht für jedes Thema gibt es unbedingt die passende Schublade.
00:34:18: Es ist ja nicht so, dass ich ein Einzelkämpfer bin.
00:34:20: Es gibt ja viel, viel, viel Literatur aus den letzten hundert Jahren.
00:34:25: Und deswegen sollte man auch solche Studien oder Untersuchungen auch niemals gekapselt betrachten.
00:34:31: Ich sage ja auch immer das, was ich gemacht habe.
00:34:34: betrachte ich immer als Ergänzung, vor allen Dingen für die Studien von Dr.
00:34:37: Julie Beischel zum Beispiel oder Dr.
00:34:39: Tressoldi aus Italien.
00:34:41: Die haben nämlich auch sowas ähnliches gemacht wie ich, aber mit Verblindung gearbeitet.
00:34:46: Ja, also dass das Medium und die Hinterbliebenen, die haben sich nie getroffen, die haben in unterschiedlichen Räumen gesessen.
00:34:52: Und das Medium hat also Botschaften gegeben, die wurden transkribiert und hinterher mussten die Hinterbliebenen aus mehreren Transkriptionen herausfinden welches war denn das was für mich gepasst hat zu meinem verstorbenen past.
00:35:06: Und das hat ein sechstundsechzig prozent der fälle geklappt in beiden studien also man hat dort signifikante ergebnisse bekommen.
00:35:12: Obwohl die sich nie getroffen haben.
00:35:13: das heißt diese erklärungsmodelle von cold reading also so psychologische tricks anwenden und recherche und confirmation bias dass man da versucht sich selbst in seiner eigenen überzeugung zu bestätigen das funktioniert bei dieser verblindung ja nicht.
00:35:28: Und ich habe ja versucht mit unserer Studie darauf aufzusetzen.
00:35:32: Und deswegen denke ich, man muss all die Dinge, die es gibt, auch kombinieren, auch zu Nahtoderfahrungen, gibt es so wunderbare Studien, Sterbebettvisionen zum Beispiel.
00:35:40: Da gibt es auch unfassbare Dinge, auch kürzlich erst mal eine eigene Schwiegermutter verstorben, die seit Jahren hoch dement ist, da kommen keine zwei sinnvollen Worte mehr raus.
00:35:49: Und plötzlich spricht sie... Mit ihrem verstorbene Mann und sieht den in der Ecke offensichtlich und spricht Hallo Siegfried.
00:35:55: Ja, ich komme ja gleich und sowas, obwohl ja schon seit zwei oder drei Jahren verstorben ist.
00:36:00: Und das ist etwas, was ganz, ganz oft berichtet wird, dass die Leute kurz vorm Sterben diese Sterbebettvision haben.
00:36:06: Und die vorausgegangenen Leute sehen mit ihnen kommunizieren können.
00:36:10: Das ist also nichts Beklopptes.
00:36:11: Da muss man mal ins Altenheim geben, sich mit den ganzen Pflegern und Schwestern unterhalten.
00:36:15: Die erzählen alle davon.
00:36:17: Ja, also das ist ein bekanntes Phänomen und da kommen auch immer mehr Studien dazu.
00:36:21: Und deswegen denke ich, man muss das alles mal in Summe auch betrachten und nicht immer nur einzeln herauspicken, die Studien.
00:36:26: Du hast ja ein neues Buch geschrieben auch.
00:36:28: Ja, jetzt würde ich gerne mal vielleicht von jeden Seiten wieder zum Leben zurückkommen wollen.
00:36:33: Dein neues Buch heißt der Manifestieren für Skeptiker.
00:36:36: Jetzt, wie kamst du dazu, dich mit Manifestationen zu beschäftigen?
00:36:40: Also, vereinfacht gesagt, die Kraft unserer Gedanken und das von der wissenschaftlichen Seite.
00:36:44: Wie kam es jetzt dazu?
00:36:46: Ja, vielleicht ganz kurz zum Titel Manifestieren für Skeptiker könnte ja vielleicht suggerieren, dass ich so ein großer Fan des Manifestierens bin und ich jetzt auch den letzten Skeptiker über Zeuge, wie toll das ist.
00:36:57: Das soll das gar nicht bedeuten, sondern ich betrachte mich selbst auch als Skeptiker und das ist im positiven Sinne gedacht für Skeptiker, die also sehr kritisch mit dem Thema umgehen wollen.
00:37:08: Und Manifestieren ist für mich auch nur ein Oberbegriff, deswegen habe ich versucht in meinem Buch den auch in die einzelnen Aspekte zu unterteilen.
00:37:15: Ich meine, so der erste Gedanke, der immer kommt, ist der, wie es wünscht ihr was manifestieren.
00:37:20: Ich werde reich, ich finde meinen Traumpartner und ich manifestiere das, dann wird es wahr.
00:37:24: Das ist aber nur ein kleiner Teilaspekt, denn in meinem Leben kam das Thema eigentlich eher durch eine Erkrankung, weil vor etwas über zwei Jahren hatte ich eine schwerwiegende Operation an meinem Magen, Zwerchfell und Speiseröhre.
00:37:37: Und das hat mich in eine tiefe, tiefe Krise, in meine größte Lebenskrise geworfen.
00:37:42: Über ein Jahr lang ging es mir so schlecht, ich konnte nicht mehr richtig essen.
00:37:46: Ich hatte einen Magenlehmung gehabt und jeden Morgen mit verätzten Zahnfleisch und Zunge aufgewacht, weil die Säure überall war, die Magensäure.
00:37:55: Also ganz, ganz furchtbar und meine Lebensqualität ist auf zehn Prozent runter.
00:38:01: Und ich hatte auch Tage, wo ich keine Lust mehr hatte, wo ich morgens schon heulend wach wurde.
00:38:05: Ich war eine absolut tiefen Depression.
00:38:07: Über ein Jahr lang, dann ging es glücklicherweise wieder gut und mir geht es mittlerweile auch wieder gut.
00:38:12: Allerdings, wenn man einmal so drin steckt in so einer Situation und nicht weiß, ob man da wieder rauskommt.
00:38:18: Das kann man keinem erklären, das muss man selber erlebt haben.
00:38:21: Also ich weiß jetzt, was es bedeutet in so einer Situation, gefangen zu sein.
00:38:26: Also man aus der Vorstellung nicht mehr entfliehen kann, sondern man ist wirklich gefangen in der Situation.
00:38:31: Und da fing ich eben an auch über Alternativen nachzudenken.
00:38:34: Wie kann ich mir selber denn weiterhelfen auch?
00:38:37: vielleicht mit meinen Gedanken was verändern.
00:38:39: Und das war der Einstiegspunkt für mich in dieses neue Buch, in dieses Thema Manifestieren, dass ich mir überlegt habe, so Heilung durch Gedanken und Placeboeffekt war, zum Beispiel ein so ein Thema oder Psychoneuroimmunologie, Epigenetik oder das Visualisieren.
00:38:55: Und da habe ich Dinge entdeckt, mit denen ich arbeiten konnte, wo ich gedacht habe, das kann mich vielleicht weiterbringen.
00:39:00: Jetzt hast du ganz viele Begriffe genannt, Placebo-Effekt, Epigenetik, Neuroimmunologie oder Neurobiologie, können wir das ein bisschen abschichten, ja, aber das steckt ja schon quasi dahinter.
00:39:11: Also wie können denn eigentlich dann Gedanken unser Leben beeinflussen?
00:39:14: Also du sagst ja nicht, ich kann mir alles manifestieren, es ist einfach so, sondern mit einem positiven Konnotation zu diesem Skeptizismus, also kannst du einfachen Worten für uns erklären, was dahinterstecken könnte, ja, wie man sowas plausibel machen könnte.
00:39:31: Also wir Wissenschaftler stehen ja immer darauf, wenn man irgendwas messen kann.
00:39:35: Weil wenn man was messen kann, dann ist es ja auch irgendwie real.
00:39:38: Das gilt für mich ja auch, obwohl ich jetzt ja auch durchaus die Erfahrung gemacht habe, es gibt auch unmessbare Dinge, die real sind.
00:39:44: Aber der Einstiegspunkt war eigentlich für mich das Placebothema.
00:39:46: Also damit habe ich angefangen zu recherchieren und habe da Sachen entdeckt, die ich niemals für möglich gehalten hätte.
00:39:52: Ich meine, ich habe ja Medizin studiert.
00:39:53: Ich bin damit aber niemals in meinem Studium konfrontiert worden.
00:39:57: Heute vielleicht anders sein, aber damals war das eben noch anders.
00:40:01: Und da möchte ich vielleicht von einem Fall erzählen von einem der berühmtesten Forscher aus diesem Bereich, Professor Fabrizio Benedetti aus Turin, Italien.
00:40:10: Er hat ein kleines Experiment gemacht mit zwei jungen Menschen aus den Niederlanden, also Menschen, die auf Höhe des Meeresspiegels leben.
00:40:18: Und er hat ein Labor am Matterhorn.
00:40:20: Das heißt, das Labor war, ich glaube, auf über dreitausend Meter Höhe.
00:40:24: Und wenn jetzt diese Menschen aus den Niederlanden da eben auf diese Höhe kommen, kriegen sie die Höhenkrankheit.
00:40:29: Höhenkrankheit heißt also Prostaglandin E-II wird ausgeschüttet, Blutgefäße erweitern sich, damit dieser Sauerstoffmangel ausgeglichen wird.
00:40:37: Das passiert auch im Gehirn.
00:40:38: Deswegen kriegen wir extreme Kopfschmerzen.
00:40:41: Und dann gibt man den Leuten Sauerstoff.
00:40:43: Die haben also beide dann, als sie ankamen, auf dem Berg Sauerstoff bekommen.
00:40:47: Und alles war wieder gut.
00:40:48: Kopfschmerzen waren weg.
00:40:50: Am nächsten Tag hatte die beiden auf eine Höhenwanderung geschickt.
00:40:53: und hat ihn beiden so ein Atemgerät mitgegeben und hat gesagt, da ist jetzt Sauerstoff drin.
00:40:59: Was er nicht gesagt hat, nur in einem Gerät war Sauerstoff, in dem anderen Gerät war die ganz normale Umgebungsluft drin.
00:41:06: Beide konnten problemlos die Höhenwanderung machen, beide hatten keine Kopfschmerzen.
00:41:11: und er hat hinterher auch Untersuchungen gemacht, also physiologische Parameter kontrolliert und es kam nichts zu erhöhten Prostaglandin E-II Ausschüttung, die er normalerweise hätte da sein müssen.
00:41:22: Und er sagte, Nur diese Täuschung, die Täuschung, die Information hat dieselbe Wirkung gehabt wie die Chemikalie.
00:41:30: Und da gibt es eben auch viele weitere Studien, die ich da unter anderem in meinem Buch auch beschreibe.
00:41:34: Und das hat mir einfach so gezeigt, wie stark denn Überzeugungen oder Gedanken sein können.
00:41:41: Es gibt auch da noch aus meinem Heimatort von der Uniklinik Essen eine interessante Untersuchung.
00:41:46: Dort wurde nirgendransplantierten so eine blaue Flüssigkeit gegeben, so komisch schmeckt.
00:41:52: Und dazu eine Tablette, die das Immunsystem runterfährt.
00:41:55: Das ist ja dann Geschmacksimmunkonditionierung.
00:41:58: Und man hat so nach ein, zwei Wochen die Tablette weggelassen.
00:42:01: Aber ganz bewusst, also die Teilnehmer wussten auch, jetzt nehme ich nicht mehr die Tablette, die man Immunsystem runterfährt.
00:42:07: Und die trinken halt diese blaue Flüssigkeit.
00:42:09: Und sie wussten, dass die Flüssigkeit eigentlich gar keine Wirkung hat.
00:42:11: Aber der Körper hat das gelernt, dass immer, wenn diese blaue, komisch schmeckende Flüssigkeit kommt, fahre ich mal ein Immunsystem runter.
00:42:19: Und selbst wenn man die Tablette weglässt, funktioniert es immer noch.
00:42:22: Das ist also wirklich ein messbarer Effekt, der absolut erstaunlich ist.
00:42:28: Dass man so ein Beispiel für Placebo.
00:42:30: Zumal das erste hatte ich mir leihenhaft erklärt, durch die Menschen haben ihn daran geglaubt, das Beispiel, das du gebracht hast, ich habe Sauerstoff in dem Gerät und deswegen glaube ich dran und konditioniere damit in irgendeiner Form, sorry, für meine leihenhaften Worte, mein Körper und kann das damit leisten, diese Höhenwanderung.
00:42:47: Im anderen Fall war die Gedanken gar nicht da, sondern der Körper hat es quasi erinnert in Anführungszeichen.
00:42:55: Am
00:42:57: ersten Fall war die Täuschung da.
00:42:59: Im zweiten Fall war das ja mit offenen Karten gespielt, aber trotzdem hat der Körper das irgendwie gelernt oder konditioniert.
00:43:05: Aber dazu gibt es auch Studien, die Placeboeffekte mit der Täuschung sind aber immer stärker.
00:43:11: Also das hat sich auch gezeigt, es gibt ja dann diese open label.
00:43:15: platzebo nennt man das auch.
00:43:16: wo man das also sagt hier du kriegst platzebo das wirkt im übrigen auch aber eben nicht so gut als würde man das mit nattäuschung machen.
00:43:24: ja oder vielleicht der andere begriff da könnten vielleicht auch noch was zu sagen zu dieser psychoneuro immunologie.
00:43:29: den begriff hatte ich ja gerade auch benutzt.
00:43:31: da gibt es auch ein schönes experiment von nineteen fünf neunzig mit zwanzig teilnehmern.
00:43:36: denen wurde Unter Hypnose gesagt, sie sollen sich vorstellen, wie sich ihre weißen Blutkörperchen vermehren.
00:43:43: Das ist ja die Immunabwehr, die weißen Blutkörperchen, die gegen Bakterien, Viren kämpfen.
00:43:48: Und die sollten sich unter Hypnose jetzt diese weißen Blutkörperchen wie kleine Haifische vorstellen, die durch Blutschwimmen, durch den Körperschwimmen und die ganzen Schadstoffe auffressen.
00:43:59: Und dann hat man drei Blutuntersuchungen gemacht.
00:44:01: Einmal vor der Hypnose, dann direkt nach der Hypnose und dann eine Woche später.
00:44:06: Und bei beiden Blutuntersuchungen, nach der Hypnose, zeigt sich eine signifikante Erhöhung der weißen Blutkörperchen.
00:44:14: Auch das finde ich so faszinierend, dass alleine nur dieses Visualisieren und der Gedanke tatsächlich diesen messbaren Effekt im Körper hatte.
00:44:22: Das heißt, das ist jetzt nicht alles immer nur Einbildung oder das hat man sich vielleicht ein bisschen eingebildet, die Tablette, die macht die Schmerzen weg.
00:44:29: Aber hier haben wir jetzt wirklich einen messbaren Parameter, der erhöht wurde alleine nur durch Gedankenkraft.
00:44:35: Ja oder in der epigenetik gibt es auch einen ganz bekannten fall aus den fünftiger jahren schon.
00:44:40: das ist ein british medical journal veröffentlicht worden.
00:44:43: Da hat ein arzt ein patienten der ganzen körpervoller warzen hatte.
00:44:47: Auch hypnotisiert hat gesagt seine warzen verschwinden.
00:44:51: Und dann kam der eine woche später wieder rein und dann waren wirklich fast alle warzen weg.
00:44:56: Und dann ist der Arzt mit diesem Patienten zu einem Chirurgen gegangen, der den vorher behandelt hatte, um ihm das zu zeigen.
00:45:02: Und der Chirurg sagte, ne, das sind gar keine Warzen, das war eine Fehldiagnose.
00:45:05: Das ist die congenitale Ichtiose, also eine genetische Erkrankung.
00:45:09: Das ist unheilbar.
00:45:12: Also das heißt, dieser Patient hatte eine unheilbare genetische Erkrankung.
00:45:17: Und diese Hypnose... Und diese Gedanken, dass er ja heilt, haben dazu geführt, dass die Genetik verändert wurde.
00:45:25: Also ein epigenetischer Effekt.
00:45:27: Die Gene wurden quasi umprogrammiert und er ist dann geheilt gewesen.
00:45:31: Man hat das versucht dann zu wiederholen.
00:45:33: Das ist ihm nicht mehr gelungen in der Form dem Arzt.
00:45:36: Aber es gibt natürlich viele Parameter.
00:45:37: Ich glaube ja auch an solche Dinge wie ein Lebensplan zum Beispiel.
00:45:41: Dass man manchmal auch Krankheiten sich auf ein Lebensplan schreibt und dass die dann eben auch... durchlebt werden müssen und vielleicht, dass man vielleicht auch sogar daran stirbt an der Erkrankung.
00:45:50: Also deswegen glaube ich, es gibt nicht nur die Gedanken, die Einfluss nehmen auf den Körper, es gibt auch viele Faktoren, die eine Rolle spielen beim Schicksal.
00:45:59: Die Frage, die mir immer in deinem Kopf ist, mein Placebo-Effekt, haben wir schon mal gehört, Epikynetik, hat mir auch sogar schon mal im Podcast, aber die Erklärung dahinter, ja, warum gibt es Anzeichen, dass da etwas ist?
00:46:12: Hast du dann nochmal tiefer geschaut oder so eine Erklärung als Naturwissenschaftler quasi?
00:46:18: Das ist natürlich spekulativ.
00:46:21: Es ist schwer zu beantworten.
00:46:23: Ich denke, dass wir nicht trennen sollten zwischen Materie und Geistigen, sondern dass das im Prinzip eins ist.
00:46:30: Du bist ja Physiker, du kannst das wahrscheinlich viel besser als ich, aber ich habe das ja auch beschrieben teilweise, wie Materie eigentlich aufgebaut ist.
00:46:37: Wenn wir bis zu den Atomen runtergehen, in den Atom kehren.
00:46:41: Dann haben wir dann die Protonen, die Neutronen.
00:46:43: Da drin haben wir dann die Ab- und die Down-Quarks, die Gluonen, die das zusammenhalten.
00:46:48: Und dieses Zusammenspiel mit dem Higgs-Feld zeigt ja im Grunde genommen, dass da gar keine Masse vorhanden ist.
00:46:54: Also, dass wir im Kleinsten betrachtet eigentlich gar nicht die harte Materie sind, sondern wir bestehen eigentlich hundert Prozent aus Bindungs- und Bewegungsenergie.
00:47:02: Ja, so einsteins berühmteste Formel zum Beispiel.
00:47:05: E ist gleich MC-Quadrate.
00:47:06: Also, wir sind eigentlich das Equivalent zu Energie.
00:47:09: Und unter dem Gesichtspunkt stelle ich mir das immer vor, dass wir eigentlich gar nicht diese feste Materie sind, sondern eigentlich ich bin Schwingung.
00:47:16: Das klingt so ein bisschen esoterisch, aber vielleicht stimmst du mir als Physiker ja auch zu, dass das auf so einer kleinsten Ebene durchaus zutrifft, dass wir eigentlich alles schwingen und dass da möglicherweise auch die Nahtstelle ist zwischen Gedanken und Physis.
00:47:30: Also jetzt wird es natürlich noch spekulativ und meine Physiker-Kollegen werden mich wahrscheinlich steinigen dafür.
00:47:35: Man lernt ja als Physiker auch immer, dass man die Welt der kleinsten Zeichen nicht extrapolieren kann auf das makroskopische.
00:47:41: Nur, du hast vollkommen recht, letztendlich kann man ja Materie und Energie gleichsetzen über die Formel.
00:47:47: Und wir können jede Form von Energie erklären durch Schwingungen, Frequenzen.
00:47:52: Und insofern beschreiben diese Gleichungen, warum sollen die da nicht auch Materie beschreiben, wenn die doch energieequivalente sind.
00:48:00: Und ich glaube, wir würden uns leichter tun, Ich sag mal, Descartes hat ganz viel gemacht für die moderne westliche Welt und ganz viel erfunden.
00:48:07: Aber als er im fünften Jahrhundert Geist und Materie getrennt hat und den Geist sozusagen in den Raum gesagt, das soll sich Religion drum kümmern, das ist Glaube.
00:48:16: Und Materie ist das, was Wissenschaft messen kann oder soll.
00:48:20: Das hängt uns immer noch nach.
00:48:21: Das haben die asiatischen Kulturen nicht.
00:48:24: durchgemacht, diese dekatische Bild.
00:48:27: Und wir fangen, glaube ich, jetzt gerade eben wieder an, unter anderem durch solche Arbeiten wie von dir und anderen, dass das vielleicht wieder zusammengehört und zusammen gedacht werden darf.
00:48:37: Und das einfach zuzulassen und zu sagen, was wäre wenn?
00:48:41: Könnte ja vielleicht was dran sein.
00:48:42: Ohne zu sagen, dogmatisch zu sein oder ideologisch, wie du gesagt hast, ja, das ist dann so.
00:48:47: Also das finde ich ganz spannend.
00:48:49: und bereichernd einfach für das Weltbild.
00:48:51: Wir hatten ja auch den Professor Doty aus Stanford hier bei uns im Podcast schon zur Manifestation.
00:48:57: Es gibt ja trotzdem noch ganz viele Menschen, die sagen, oh, und du hast es ja auch gesagt, Eingangs.
00:49:02: Naja, es ist ja nicht einfach nur so, ich sag mal jetzt was, ich manifestiere mir was.
00:49:07: Es gibt ja Grenzen, ja, also von dem auch was da ist, ich bestelle mir was vom Universum.
00:49:13: Ich glaube, ganz simpel ist es dann doch nicht.
00:49:15: Ja, ich sage
00:49:16: mal, dieses typische, was dann auch die ganzen Coaches dann immer sagen ist, da gibt es die Quantenwelt, also da wird dann immer viel, ich sage mal, esoterik und Physik miteinander vermischt und das ist immer sehr, sehr gefährlich.
00:49:26: Und dann sagen die einfach, im Prinzip ist die Realität in der Superposition jede mögliche Zukunft, die es gibt, die ist im All vorhanden.
00:49:33: Und wenn du dich mit deinen Gedanken auf die Zukunft fokussierst, die du gerne hättest, dann beobachtest du das, dann haben wir den Beobachter-Effekt und dann manifestiert sich genau diese Zukunft.
00:49:41: Das ist also dieser Standardspruch der Coaches.
00:49:44: Und das sehe ich eben nicht so.
00:49:45: Also ich beziehe mich da unter anderem an meinem Buch eben auch auf Sir Roger Penrose.
00:49:49: Es ist euch vielleicht auch bekannt, Nobelpreisträger von zwanzigzwanzig, den ich sehr verehre.
00:49:54: Und ich teile da auch seine Meinung, dass dieser Beobachter-Effekt sehr überbewertet ist.
00:49:59: Das ist für mich in der Regel als Decoherenz, das sind Wechselwirkungen zwischen Strahlung und Partikeln etc.
00:50:06: Also ich sehe jetzt nicht diesen Beobachter-Effekt als Grund dafür, dass man sich jegliche Realität herbei wünschen kann.
00:50:12: Und das sollte man auch wirklich immer sehr differenziert betrachten.
00:50:15: Aber nichtsdestotrotz ist es schon wichtig, auch mit diesen positiven Gedanken zu arbeiten.
00:50:19: Es gibt auch so was wie Affirmationen zum Beispiel.
00:50:22: Das greife ich ja auch auf das Thema, also dass man sich hinsetzt und dann zu sich selber sagt, ich bin glücklich oder ich bin gesund und diese Dinge und das immer wiederholend sagt.
00:50:32: Wobei ich da eben auch festgestellt habe, und dann gibt es auch Untersuchungen zu, dass man dann nicht in so eine kognitive Dissonanz rutschen darf.
00:50:40: Als es mir so schlecht ging, ich so krank war, ich konnte mich jetzt nicht hinsetzen und sagen, ich bin gesund, ich bin gesund.
00:50:47: Dann wusste ich genau, ich belügt mich selbst.
00:50:50: Mir ging es so schlecht, ich kann nicht sagen, ich bin gesund, ich bin gesund.
00:50:53: Und es ist sinnvoller, in Tendenzen zu sprechen, dass man sagt, ich heile, ich heile oder mein Tumor schrumpft.
00:51:00: Also wenn man das ausdrückt, man kriegt einen besseren Zugriff aus Unterbewusstsein, weil der Verstand... mitspielt an der Stelle und das durchlässt ins Unterbewusstsein.
00:51:08: Aber wenn du etwas sagst, was überhaupt nicht passt zu deiner aktuellen Situation, besteht immer die Gefahr, in so einer kognitive Dissonanz zu rutschen.
00:51:15: Das
00:51:16: kann ja auch ins Toxische gehen.
00:51:19: Kannst du dazu noch was sagen?
00:51:21: Also ich habe ja auch selber so ein Manifestationskurs mitgemacht und dann wurde auch immer gesagt, man darf nie negativ denken.
00:51:27: Weil wenn man negativ denkt, würde man das negative anziehen.
00:51:30: Man muss sozusagen gezwungenermaßen immer nur positiv denken.
00:51:33: Und das habe ich als große Belastung empfunden.
00:51:36: Das nennt man dann auch die toxische Positivität.
00:51:40: Und es gibt auch Studien, die zeigen, dass es wichtig ist, auch die ganzen Hürden zu visualisieren.
00:51:47: Da gibt es zum Beispiel so eine Whoop-Methode, Wish Outcome Obstical Plan heißt das, also W-O-O-P.
00:51:54: Gabriele Oettingen hat das entwickelt, berühmte Professoren aus Hamburg und New York.
00:51:59: Wish heißt, du musst dir das vorstellen, was du dir wünschst.
00:52:03: Outcome, du musst fühlen, wie sich das anfühlen würde, wenn du dein Ziel erreichst.
00:52:07: Aber jetzt auch ganz, ganz wichtig, Obstickel.
00:52:10: Welche Hindernisse gibt es?
00:52:11: Also du darfst dir die Hindernisse, du musst dir sogar die Hindernisse angucken, die es gibt.
00:52:16: Und dann P steht für Plan.
00:52:17: Jetzt mach einen Plan, wie du diese Hindernisse überwinden kannst, um dein Ziel zu erreichen.
00:52:22: Ja, das heißt Studien zeigen.
00:52:24: dass es viel effektiver ist, auch die Hindernisse und auch die Schwierigkeiten zu visualisieren im Blick zu haben, als sich nur darauf zu konzentrieren, wie das Ziel aussieht.
00:52:33: Also nicht nur gucken, wie habe ich meine Prüfung bestanden, wie fühlt sich das an?
00:52:38: Ich bestehe meine Prüfung, sondern auch gucken, was könnte passieren?
00:52:41: Ich könnte an die Tafel gebeten werden, eine Formel hinzuschreiben, diese Formel auszurechnen.
00:52:46: Das heißt, wenn ich weiß, welche Schwierigkeiten auf mich zukommen, kann ich Strategien entwickeln, die auch zu meistern.
00:52:53: Dass das auch der gesunde Menschenvorstand einem schon zeigt.
00:52:57: Und dass auch der Grund, warum wir, glaube ich, auch hier sind auf der Erde, dass wir mit diesen Schwierigkeiten auch lernen, umzugehen und wir Wege finden, diese Schwierigkeiten und Hürden zu meistern.
00:53:06: Also nicht nur das Ziel manifestieren, sondern auch immer den Weg im Blick behalten.
00:53:13: Mindful Moment.
00:53:18: Vielleicht erinnerst du dich ja an unsere Folge mit Professor James Doty, mit dem wir schon einmal über die neurowissenschaftliche Seite der oft ein bisschen als esoterisch abgetanen Manifestation gesprochen haben.
00:53:32: Auch Oliver Lazar sagt, manifestieren ist kein Wunschdenken und Abwarten, sondern bewusste und gezielte Selbststeuerung mit wissenschaftlicher Basis.
00:53:44: Und was könnte dagegen sprechen, es einfach einmal auszuprobieren, deine eigene kleine Studie zu machen sozusagen?
00:53:51: Genau,
00:53:53: nichts.
00:53:54: Also los, und zwar mit der Whoop-Methode.
00:53:58: Statt einfach nur dein Ziel zu visualisieren, gibt es hier einen Kniff, der dich wirklich darauf vorbereitet, das Ziel zu erreichen.
00:54:07: Beginnen wir am Anfang mit We for Wish, also deinem Wunsch.
00:54:10: Was möchtest du erreichen, erleben, fühlen?
00:54:14: Welches große oder kleine Ziel würde dich in deinem Leben bereichern?
00:54:22: Hast du?
00:54:23: Perfekt.
00:54:24: Als nächstes kommt O für Outcome, also das Ergebnis.
00:54:28: Stelle dir vor, wie es ist, das Ziel zu erreichen.
00:54:32: Male dir ein inneres Bild und spüre wirklich hinein.
00:54:35: Was kannst du sehen, hören, fühlen?
00:54:38: Wie fühlst du dich,
00:54:40: am Ziel
00:54:41: angekommen zu sein?
00:54:46: Sehr gut.
00:54:47: Schritt drei und der wichtige Kniff.
00:54:49: Macht ihr über das O für Obstickel Gedanken?
00:54:52: Was könnten Hindernisse, Herausforderungen oder Probleme auf dem Weg sein?
00:54:59: Wie stehst du dir vielleicht selbst im Weg?
00:55:02: Sind es kleine störende Angewohnheiten oder doch eher größere systemische Themen?
00:55:11: Und zu guter Letzt macht ihr einen Plan.
00:55:15: Welche Schritte könnten dich dem Ziel näher bringen?
00:55:18: Und wenn ein Hindernis auftaucht, wie genau kannst du konkret damit umgehen?
00:55:26: Mit diesen Gedanken bist du gut vorbereitet und hast die Chance, dein Ziel zu erreichen, definitiv
00:55:33: erhöht.
00:55:39: Das finde ich eine sehr praktische und für so viel als anwendbare Methode.
00:55:45: Oop, resoniert total.
00:55:47: Jetzt noch eine persönliche Frage.
00:55:49: Wir haben jetzt ein paar Furet schon gehört von dir, von deinen wissenschaftlichen Vita angefangen.
00:55:54: Jetzt übermahmen deine Nahtoderfahrungen, Erlebnissen, die man sich gemeinhin anführungszeichen nicht erklären kann, wo du versucht hast, dich dem zu nähern.
00:56:02: Manifestation, Placebo, Epigenetik, Neurobiologie.
00:56:07: Wenn du heute so durchleben gehst und so viele Sachen siehst, Was macht es mit dir?
00:56:14: Also wie gehst du mit so vielen unterschiedlichen Methoden, Denkschulen, Erklärungsversuchen um?
00:56:21: Ja, ich kann mal vorstellen, also mein Hirn würde da wahrscheinlich irgendwann mal platzen.
00:56:27: Ja, erstmal bin ich grundsätzlich, glaube ich, gelassener geworden in vielen Lebenssituationen, was nicht heißen soll, dass ich jetzt nicht mehr leiden kann oder so oder was nicht schlecht finde, aber ich habe eine gewisse Gelassenheit, vielleicht auch was so beruflichen Stress vielleicht angeht.
00:56:43: Und die Angst vor dem Tod habe ich verloren.
00:56:46: Und teilweise hat man sogar, wenn man das einmal so erlebt hat, wie es so auf der anderen Seite ist, und ich glaube, dass ich mit meinem Bewusstsein auch tatsächlich mal ein Stück weit reingucken durfte in die andere Seite, dann hast du auch eine gewisse Sehnsucht danach.
00:56:58: Das sagen auch viele, die Nahtoderfahrung haben.
00:57:01: Wenn du die reanimierst und holst die zurück, dann gibt es viele, die meckern und sagen, warum hast du mich zurückgeholt?
00:57:06: Ich wollte da bleiben.
00:57:09: Das verstehe ich jetzt.
00:57:10: Ich kann das verstehen, wenn man eine Sehnsucht hat, nicht danach zu sterben, aber eine Sehnsucht wieder zurückzukehren in diesen Zustand dieser unbeschreiblichen Liebe und in dieser Verbundenheit mit anderen.
00:57:23: Und ja, das macht das Leben natürlich anders.
00:57:26: Ich gehe jetzt schon etwas relaxter und mit einem anderen Blick durch die Welt.
00:57:30: Ich weiß, die Natur viel, viel mehr zu schätzen.
00:57:34: Kleinigkeiten bin achtsamer geworden.
00:57:37: Ja, so.
00:57:38: hat sich mein Leben absolut verändert in der Hinsicht.
00:57:41: Das heißt, wenn ich es gerade eben nochmal mit meinen Worten zusammenfasse, einerseits hilft es sozusagen den Überlebenden, die sogar eine Heilung erfahren können, in der Trauer, wenn sie einen Verlust eines geliebten Menschen beklagen und andererseits hilft es ihnen vielleicht auch, wenn sie so eine Erfahrung gemacht haben, selbst angstfreier mit dem Tod umgehen zu können.
00:58:06: Also in doppelter Hinsicht sozusagen.
00:58:08: könnte diese Art und Weise mit der Auseinandersetzung sich für Menschen lohnenden Anführungszeichen, brüheres Wort.
00:58:17: Absolut, ja.
00:58:18: Siehst du eine Chance, dort ist es zwischendurch mal gesagt, dass sowohl bei diesem Placebo-Effekt als auch bei dem anderen, dass sowas, das hat der andere Arzt, dir dann als Feedback gegeben, es müsste eigentlich sozusagen indiziert werden, dass es als Heidung zugelassen wird.
00:58:36: Siehst du da irgendwas, dass sich da bei uns etwas bewegt in unserem schulmedizinisch geprägten System?
00:58:43: Also hinter den Kulissen tut sich da sehr viel.
00:58:46: Da gibt es viele Ärzte vor allem, die mich anschreiben, kontaktieren und mir von ihren Geschichten erzählen.
00:58:53: Dinge, die sie entweder selbst erfahren haben oder von ihren Patienten.
00:58:57: Und bedanken sich dann auch bei mir.
00:58:59: Wenn ich dann aber frage, hätten sie vielleicht mal Interesse mit mir auf meinem YouTube-Kanal.
00:59:04: zu sprechen mal von ihren Erfahrungen, dann sagen neun neunzig Prozent der Leute, ohne es kann ich leider nicht tun in der Öffentlichkeit, dann kriege ich Probleme hier mit meiner Lizenz oder mit der Ärztekammer und mit Kollegen, das kann ich nicht tun.
00:59:16: Das kann ich aber auch gut verstehen, ich bin den Leuten dann auch nicht böse.
00:59:19: Ja, ich verstehe das, weil man riskiert ja wirklich seine Reputation, seinen Ruf, vielleicht sogar seinen Job, wenn man mit diesen Dingen an die Öffentlichkeit geht.
00:59:26: Deswegen glaube ich hinter vorgehaltener Hand gibt es schon sehr, sehr, sehr viele, vor allen Dingen Ärzte, und Psychologen, die sehr offen dafür sind.
00:59:38: Aber in der Öffentlichkeit traut sich das kaum einer.
00:59:41: und man sieht auch in der Regel Leute, die in eine Öffentlichkeit gehen, sind jenseits der sieben Sechzig.
00:59:48: Also Leute, die dann ihre Rente durch haben, die trauen sich dann so was zu sagen.
00:59:53: Bei mir ist das noch ein bisschen anders.
00:59:56: Ich traue mich jetzt auch schon etwas vorher damit an die Öffentlichkeit zu gehen, aber es liegt einfach daran, dass ich durch mein eigenes Erlebnis einfach die Angst davor verloren habe.
01:00:06: Also mir ist das egal.
01:00:07: Ich weiß, dass das wichtig ist.
01:00:08: Das ist größer als ich, was ich da erlebt habe.
01:00:10: Deswegen interessiert mich das nicht.
01:00:12: Ja, das heißt, ich habe den Mut gefasst, damit auch jetzt schon, bevor ich meine Rente durch habe, an die Öffentlichkeit zu gehen.
01:00:20: Und ich weiß, dass es ja in irgendeiner Form immer ein Weg auch für mich geben wird.
01:00:24: Deswegen sehe ich nicht ein, dass ich meine Klappe halte, sondern dass ich mit dem, was ich erlebt habe, was ich erforscht habe, an die Öffentlichkeit gehe.
01:00:32: Wenn jetzt Menschen noch mehr von dir und deiner Arbeit erfahren möchten, du hast gerade eben YouTube-Kanal erwähnt, ja, wo können die Menschen noch mehr erfahren, lesen, hören, sehen von dir?
01:00:46: Genau, ich denke das einfachste wäre über meine Homepage www.jenseits-von-materie.de oder olivaminuslasa.com, das wäre dann die Englische.
01:00:59: Seite.
01:01:00: Da ist dann auch der YouTube-Kanal und ganz, ganz viele Videos verlinkt von mir und auch meine Bücher etc.
01:01:06: So da kann man dann alles finden, was man braucht.
01:01:09: Super, vielen Dank.
01:01:11: Gibt es noch irgendwas, wo du sagst, darauf sollten wir jetzt noch eingehen?
01:01:16: Das ist noch wichtig.
01:01:18: Der Podcast heißt ja, werdet ihr hier oder eines Lebens?
01:01:20: Ja, und da hast du ja schon ganz viel angeboten.
01:01:22: Aber was du sagst, das wäre noch wichtig.
01:01:24: oder würdest du den Zuhörer drinnen bei uns noch mitgeben wollen?
01:01:28: immer noch besser für sich sorgen kann im Hier und Jetzt und vielleicht auch in Vorbereitung auf das, was kommt.
01:01:36: Also vielleicht noch das Thema Lebensplan, dass man das vielleicht noch mal auf dem Schirm hat.
01:01:41: Das ist ein Konzept, an das ich sehr glaube, dass man, bevor man inkarniert, sich so eine Art Liste zusammenstellt mit gewissen Ereignissen, mit Meilensteinen, die man erleben soll.
01:01:55: Und ich glaube, dass man in Form von der Intuition im Leben durch diesen Lebensplan auch geführt wird zu den einzelnen Stationen.
01:02:03: Ich habe das zum Beispiel gemerkt, dass es gewisse Dinge gibt, wie jetzt auch mit dem Medizinstudium, wo du dann einfach spürst, das trägt sich nicht mehr.
01:02:11: Ich kann mich nicht mehr identifizieren.
01:02:13: Das fühlt sich nicht gut an.
01:02:15: Und ich glaube, dass diese innere Stimme, die Intuition, also ein ganz, ganz wichtiger Weg weiser ist.
01:02:21: und dass die Intuition manchmal mehr weiß als mein Verstand, der sich jetzt vielleicht irgendeine bestimmte Karriere vorstellt oder irgendeine bestimmte Arbeitsstelle.
01:02:29: Ja, ich habe mir auch mal eine Arbeitsstelle ersehnt.
01:02:32: In Berlin war ich auch beim Vorstellungsgespräch und da ging dann alles schief und auf der Fahrt nach Hause kam der Anruf vom Fraunhofer-Institut, die mir einen Job angeboten haben.
01:02:43: Und das war dann im Endeffekt für mich auch wahrscheinlich der viel bessere Weg.
01:02:47: Dadurch bin ich dann zur Hochschule gekommen und Professor geworden.
01:02:51: Das zeigt eben auch, dass manchmal auch Sachen, die man nicht bekommt, ein wunderbarer Wing des Schicksals sein können, so wie es da Dalai Lama mal gesagt hat.
01:03:00: Also Intuition und auch manchmal ist Scheitern auch was Gutes, weil dadurch neue Türen aufgehen.
01:03:05: Ich meine, Intuition heißt natürlich, die ihm auch Raum geben zu können, auch reinspüren zu können und das zulassen.
01:03:13: Und de facto ist ja auch so, ich meine, wir sind immer so stolz auf unseren präfrontalen Cortex, dass wir alles irgendwie bewusst entscheiden und Daten basiert.
01:03:20: De facto entscheidet er zur überwiegenden Teil unserer Unterbewusstsein ohnehin.
01:03:25: Und wir rechtfertigen es dann ex Post durch eine quasi Rationalisierung.
01:03:31: Aber trotzdem, was du ja sagst, ist noch bewusster, das Instrument auch einzusetzen und darauf zu hören.
01:03:37: Absolut, genau.
01:03:38: Super.
01:03:40: Vielen herzlichen Dank, Leva Oliver.
01:03:43: Das war ein ganz wunderbarer Rett durch sehr unterschiedliche Welten.
01:03:48: Danke, dass du uns da mitgenommen hast und teilhaben lassen.
01:03:52: Ich glaub für mich selbst und ich darf da gerne nochmal nachhören und das Nachspüren.
01:03:57: Da war wahnsinnig viel dabei.
01:03:58: Ganz herzlichen Dank.
01:03:59: Ich fühle mich sehr reich beschenkt.
01:04:01: Danke.
01:04:01: Ja, herzlichen Dank für die Einlogan.
01:04:03: Mich gefreut.
01:04:07: Ja, was für eine einerseits... inspirierende, andererseits nachdenklich machende oder irritierende Sendung.
01:04:14: Ich glaube, da hat jeder einen eigenen Blickwinkel da drauf.
01:04:18: Auf jeden Fall eine, die nicht kalt lassen kann, einfach aufgrund der Erfahrungen, die der Oliver hier beschrieben hat.
01:04:24: Und ich glaube, die Einladung an uns, da gibt es so vieles in dieser Welt da draußen, die wir erst mal verweindlich nicht erklären können mit unseren Modellen, mit unseren Erfahrungen, mit unseren Schublagen, mit unseren Vorurteilen.
01:04:39: Einfach mal zu sagen, die Offenheit und Neugier zuzulassen und zu sagen, was könnte das denn bedeuten, wenn man es in unsere Modelle lässt oder wenn man einfach mal zulässt an Modellen, die immer krücken sein, immer warnen und immer sein werden.
01:04:56: Diese Denkmodelle für die Welt, weil sie es viel zu simplifizierend sind, egal wie Sophisticated sie sein mögen.
01:05:03: Einmal mal zuzulassen, daran zu rütteln und zu schauen, was es vielleicht an Fortschritt, an Erweiterung, an Inspiration, an Tiefe, an neuen Erkenntnissen bringen kann.
01:05:14: Ich glaube, dafür steht dieses Gespräch mit dem Oliver und diese Offenheit und Neugier hilft uns, glaube ich, auch im gesamtgesellschaftlichen Diskurs.
01:05:22: Kai, wie sieht es bei dir aus?
01:05:24: Ja, kann ich dir nur beipflichten.
01:05:26: Also zu glauben, dass wir mit unserem begrenzten Verstand Alles erfassen können, was es so zwischen Himmel und Erde gibt, kann man nahezu schon ausschließen.
01:05:37: Natürlich fühlt es sich immer unbequem an, wenn Menschen über Dinge sprechen, die erst mal weit weg sind von dem eigenen Weltbild.
01:05:45: Gleichzeitig haben sie sicherlich auch eine Daseinsberechtigung und wenn es nur darum geht, uns vielleicht auch mal ein bisschen kritischer.
01:05:53: auf die Dinge blicken zu lassen oder einfach nochmal aus einer neuen Perspektive Dinge zuzulassen.
01:05:58: Ich glaube, das ist es viel mehr.
01:05:59: Ja.
01:06:00: Und selbst wenn man sagt, Paul, damit kann ich irgendwie nicht einhergehen, dann kann man sich
01:06:05: vielleicht
01:06:06: trotzdem darauf berufen, dass einfach dieser Aspekt, dass es Menschen Trost spendet, offensichtlich messbaren Trost spendet, solche Erfahrungen für sich zu machen, dass vielleicht das allein schon Grund genug sein darf.
01:06:22: solche Themen auch zuzulassen und ihnen nicht zu kritisch zu begegnen, zu mein Empfinden.
01:06:29: Ja, toll beschrieben auch mit der Wirkung, genau.
01:06:33: Und wenn auch ihr, liebe Zuhörerinnen, weiter mit uns diesen neugierigen Faden weitergehen wollt, dann folgt uns gerne, empfehlt uns gerne weiter und hinterlasst uns gerne eine Bewertung, gerne auch eine fünf Sterne Bewertung.
01:06:47: Wir kommen in zwei Wochen wieder mit der nächsten Folge.
01:06:49: Bis dahin, alles Gute, passt auf euch auf.
01:06:51: Bleibt deuter Gericht, bis
01:07:03: bald.
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