Dein Gehirn sabotiert Dich & Was Du dagegen tun kannst!

Shownotes

Best of 2025 | Werde CEO Deines Lebens mit Oliver & Kay

Was bleibt, wenn man fast zwei Jahre Gespräche über Achtsamkeit, emotionale Intelligenz, Sinn und moderne Überforderung destilliert?

Diese Folge ist keine Best-of-Zitatcollage. Wir reden über die Muster, die sich immer wieder gezeigt haben. Und die teils unbequeme Wahrheit dahinter. Wir – Kay Schrader und Oliver Herrmann – sprechen offen darüber, warum so viele leistungsorientierte Menschen trotz Erfolg innerlich feststecken und was wirklich hilft, wieder klar, ruhig und handlungsfähig zu werden. Kein Esoterik-Talk.

Keine Selbstoptimierungs-Illusion. Sondern Orientierung in einer Zeit, die mental immer fordernder wird.


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Transkript anzeigen

00:00:02: Herzlich willkommen zu einer ganz besonderen Folge von Werde CEO deines Lebens.

00:00:18: Heute drehen wir das Format einmal um.

00:00:21: In den letzten fast zwei Jahren hatten wir das große Privileg, mit außergewöhnlichen Menschen sprechen zu dürfen.

00:00:27: Forscherinnen, Unternehmerinnen, Philosophinnen, Ärztinnen, Abenteurer, Führungskräften und vielen.

00:00:34: die das Leben selbst zu ihrem Lehrer gemacht haben.

00:00:38: Jede dieser Begegnungen hat uns auf ihre eigene Weise verändert, inspiriert und herausgefordert.

00:00:43: Viele haben uns seitdem gefragt, was hat euch denn am meisten gefallen?

00:00:48: Dem Wunsch wollen wir nun nachkommen.

00:00:49: Für diese Best of Episode haben wir uns daher gefragt, was hat uns selbst am tiefsten berührt, welche Setze, Perspektiven oder Aha-Momente tragen wir seitdem mit uns herum?

00:01:01: und wie verbinden sie sich mit unseren eigenen Erfahrungen, unserem Alltag, unseren blinden Flecken und unserem inneren Wachstum?

00:01:09: Und heute teilen wir genau das mit dir.

00:01:12: Unsere ganz persönlichen Highlights ergänzt um unsere eigenen Gedanken, Zweifel, Erkenntnisse, Learnings, weniger als Zusammenfassung der Folgen, sondern viel mehr als Essenz, also all das, was uns wirklich weiter bewegt hat.

00:01:23: Wir laden dich ein, mit uns durch diese Momente zu reisen, die nochmal vielleicht ganz anders klingen werden, wenn wir sie aus heute Gesicht betrachten, nach einer gewissen Reife Zeit und unseren ganz eigenen Höhen und Tiefen.

00:01:34: Möge dich diese Folge genauso inspirieren wie uns, nicht nur zum Nachdenken, sondern zum Handeln, denn am Ende geht es immer darum, wie wirst du der Mensch, der sein Leben bewusst gestaltet, statt es nur zu verweiten?

00:01:47: Also, lass uns eintauchen.

00:01:51: Dann fange ich einfach mal an.

00:01:53: Also das, was mich am meisten bewegt hat und worum es ja auch in dem Buch geht, das ich mit Laura Wünsch vor kurzem rausgebracht habe, ist unser gesandtes das Nervensystem, unsere Neurobiologie, wie wir einfach vertratet sind.

00:02:09: Was meine ich damit?

00:02:10: Gehen wir mal zurück.

00:02:11: Biologisch sind wir als Menschen immer noch in der Steinzeit, haben aber oder leben momentan in einem Umfeld, das sich in den letzten hundert Jahren schneller war, ändert hat als in den dreihunderttausend Jahren davor.

00:02:23: Das heißt, Steinzeitwesen, die wir zumindest in unseren bestimmten Hirnarealen immer noch sind, Leben in ein Hochgeschwindigkeitswelt.

00:02:34: Und dieses Missverhältnis erklärt sehr viel von dem, was wir heute als Stress über Forderungen, Reizüberflutungen oder auch Entscheidungsangst erleben.

00:02:45: Und deswegen ist es für mich Teil von diesem Best of, wenn man so will, weil es eben uns jetzt nicht irgendwie in die Opferhaltung bringen soll, sondern es erlaubt uns, Unsere Reaktionen besser zu verstehen, nicht als persönliches Versagen, sondern als Ausdruck unseres evolutionären Erbes.

00:03:03: Wir sind nun mal so programmiert.

00:03:06: Und sobald wir das erkennen und besser verstehen, können wir A aufhören, uns zu Elbs zu verurteilen, aber auch andere erstmal nicht mehr verurteilen zu müssen und B auch besser verstehen zu müssen und damit uns und unsere Umwelt besser führen zu können.

00:03:22: Und genau das ist ja die Grundlage für Sie das Eilen an Lebens werden zu können.

00:03:27: Oliver, vielleicht gerade mal kurz einhaken.

00:03:30: Also du sprichst über das Thema Führung, du sprichst über Verurteilung.

00:03:35: Kannst du ein bisschen genauer erklären, was du damit meinst?

00:03:39: Ich mache es vielleicht nochmal ein Stück weit nördiger, um zu erklären, was ich damit jetzt im Schweinsgalopp gesagt habe.

00:03:46: Also.

00:03:47: Wir haben ja einen Nervensystem und sind ja sehr stolz darauf, dass wir einen präfrontalen Cortex haben, der super ist, der für so Sachen zuständig ist wie logisches Denken, Planung, Impulskontrolle, Kreativität, moralisches Entscheidende.

00:04:04: Das ist super.

00:04:05: Der ist jedoch sehr jung, also evolutionsbiologisch gesehen sehr jung.

00:04:10: Der ist relativ langsam und sehr schnell überlastet.

00:04:14: Das, was uns im autonomen Nervensystem am meisten durchs Leben führt und achtzig-neinzig Prozent unserer Entscheidungen macht, ist unser limbisches System und sich hier entstanden.

00:04:25: Das sind die Bereiche, die eben evolutionsbiologisch früher angelegt wurden und die uns auch das Überleben gesichert haben.

00:04:32: Die sind verantwortlich für Angst, Kampf, Flucht, schnelle Entscheidungen, Impulse, Energiespar-Moden.

00:04:40: Das ist das, was Karnemann immer mit System eins, System zwei unterscheidet, also eine stelle Entscheidung, das andere langsame Entscheidungen.

00:04:48: Und dieses limbische System ist halt uralt.

00:04:50: Es ist sehr schnell, dominant und super programmiert, uns selbst zu schützen.

00:04:56: Deswegen haben wir auch von allen Spezies am besten überlebt.

00:05:00: Das Problem ist eben, wenn Stress kommt, dann schaltet das System automatisch in dieses limbische System, Überlebenssystem hoch, prefrontaler Cortex runter.

00:05:10: Und das bedeutet dann einfach impulsives Verhalten.

00:05:13: Tunnelblick, schwarz-weiß Denken, weil schnelle Entscheidungen notwendig sind.

00:05:17: Wir spüren dann körperliche Stresssymptome, auch hormonell noch unterstützt.

00:05:22: Das eben nicht, weil wir schwach sind und weil unser Gehirn einfach so funktioniert.

00:05:28: Und das Problem ist ja nicht, also das sind ja Superreaktionsmechanismen zum Überleben.

00:05:33: Aber das Problem ist, Das wird halt auch schon getriggert, wenn es irgendwo mal am Handy bling macht und irgendwo eine Nachricht hochpoppt.

00:05:42: Auch dann werden solche Reize im Mikrososen schon getriggert.

00:05:46: Und wenn das unbewusst abläuft, dann hat es eben das Potenzial, dass es uns eher krank macht und eher in die Überforderung bringt und über den Restaurant bringt, als dass es uns gut tut.

00:05:58: Das habe ich verstanden.

00:06:00: Und du hast jetzt schon mal so ein bisschen mit diesem Nerdtalk angefangen.

00:06:03: Kannst du auch noch mal vielleicht ein bisschen grundsätzlicher erklären, was da so rein neurobiologisch in solchen Momenten in unserem Körper abläuft.

00:06:10: Also wenn zum Beispiel jetzt eine Nachricht reinkommt, vielleicht doch ein unerwarteter Anruf oder eine sonstige Information, mit der wir soweit nicht gerechnet haben.

00:06:19: Was genau passiert da bei uns?

00:06:21: Ein Stück weit nördiger, aber für die Zuhörerinnen unseres Podcasts sollte es vertraut sein.

00:06:27: Also es gibt ja ein paar Hormone bei uns im Körper, die man kennen sollte.

00:06:31: Das eine ist Cortisol und Adrenalin.

00:06:34: So für Kurzzeitalarm und Stressreaktionen relevant.

00:06:37: Das andere ist Dopamin, kurzfristige Belohnung, Oxytocin und Serotonin für Stabilität und Verbindung.

00:06:44: So, was machen die?

00:06:45: Was machen die, wenn zum Beispiel das Handy Blink macht, was ich gerade eben erzählt habe?

00:06:49: Also es sind nie eins alleine.

00:06:51: Es sind meistens mehrere in zusammenspiel.

00:06:54: Früher war es der Löwe.

00:06:55: der uns alarmiert hat und Cortisol und Adrenalin ausgeschüttet hat, heute kann es auch eine Outlook-Benachrichtigung sein.

00:07:02: Zumal, wenn dann irgendwo drin steht, Feedback-Gespräch morgen acht Uhr.

00:07:07: Das ist für Cortisol und Adrenalin ungefähr gleich bedeutend, wie der Lübe steht vor dir.

00:07:13: Und das System kann es nicht unterscheiden und schaltet in beiden Fällen.

00:07:17: Lübe steht vor mir, in den Alarm oder Feedback-Gespräch morgen früh acht Uhr geht auch.

00:07:24: das System in den Alarm.

00:07:26: Früher konnte ich vielleicht beim Löwen noch weglaufen oder hoffentlich weglaufen und habe damit dieses Cortisol und dieses Adrenalin wieder abgebaut im Körper.

00:07:36: Heute muss ich bis morgen acht Uhr warten, bis das dann irgendwann sich manifestiert, in welche Richtung auch immer.

00:07:42: Und solange trage ich einfach an erhöhten Hormonspiegel mit mir rum, das muss ich einfach wissen.

00:07:47: Ich kann das natürlich ähnlich.

00:07:50: früher vom Löwen weglaufen.

00:07:52: Jetzt gehe ich vielleicht ins Fitnessstudio und versuche, das loszuwerten.

00:07:55: Ähnliche Mechanismus.

00:07:57: Funktioniert in beiden Fällen.

00:07:58: Wir müssen uns in diesen Gewahr werden.

00:08:01: Ansonsten tragen wir dieses superreliere und superwichtige Cortisol einfach zu lange in uns drin, länger als uns gut tut.

00:08:09: Und das wir es morgens hochbringen, ist super für den Körper.

00:08:12: Ansonsten könnte man gar nicht funktionieren.

00:08:14: Aber abends, wenn wir ins Bett gehen, sollte dieses Cortisol einfach möglichst niedrig sein und sonst können wir auch nicht schlafen.

00:08:20: Das heißt, wie beim Gespräch morgen früh acht Uhr und ich nehme das mit ins Bett und mein Cortisol ist hoch, dann ist der Schlaf im Eimer.

00:08:28: So, gehen wir eins weiter, Dopamin.

00:08:30: Ist super, kurzfristige Belohnung.

00:08:33: Früher waren es die Jäger und Sammler, die an seltene Bären gefunden haben und sich gefreut haben, weil das hat das Überleben gesichert, die Nahrung war gesichert, Dopamin ausgeschüttet, wunderbar.

00:08:43: Heute ... Sind's die Likes auf Instagram, TikTok und Co.

00:08:47: Sind's die Nachrichten, sind's die Neuigkeiten, das ist das Online-Shopping.

00:08:51: Unser Gehirn liebt einfach erst dieses Neu schnell sofort.

00:08:55: Und es hasst dieses langsame, langfristige Planen.

00:09:00: Deswegen fällt zu uns Menschen neurobiologisch einfach so schwer zu sparen, langfristig zu investieren.

00:09:08: früh schlafen zu gehen, weil es für später gut ist, gesund zu essen, weil es uns später auch hilft.

00:09:14: Meditationen, still sein schwierige Gespräch.

00:09:17: All das fällt uns schwer, genauso wie in der Arbeit, fokussiert zu arbeiten.

00:09:21: Ich mal wirklich ein, zwei Stunden konzentriert mit etwas zu beschäftigen, weil da fehlt der Dopaminkick.

00:09:27: Beziehungsweise, wir lassen uns sehr schnell ablenken durch das Versprechen eines schnellen Dopaminkicks.

00:09:34: Nicht, weil uns die Disziplin fehlt.

00:09:36: sondern weil wir einfach biologisch so angelegt sind.

00:09:40: Und das ist jetzt keine Entschuldigung, dass jemand nicht still sitzen kann.

00:09:46: Aber das ist einfach die neurobiologische Erklärung, warum es uns so schwer fällt.

00:09:50: Trotzdem kann man natürlich was dafür tun, dass wir nicht ständig rumrennen und den nächsten Outlook nachricht hinterherjagen.

00:09:58: Und die nächsten beiden, die ich mir erwähnt habe, Oxidozinserotonin.

00:10:03: Superrelevant für eines der wichtigsten Themen, die wir leider immer weiter vergessen, ist Verbindung, nämlich Zugehörigkeit.

00:10:10: Wir sind noch mal Herdentiere und unser System ist auf Zugehörigkeit programmiert.

00:10:14: Und die beiden sind eben dafür verantwortlich, beziehungsweise wohl für Hormon genannt Oxidozin, sind eben dafür verantwortlich, dass wenn wir in Verbindung sind, wenn wir mit anderen zusammen sind, dass es uns gut geht.

00:10:27: Und biologisch macht das total viel Sinn.

00:10:30: Denn ohne eine Gruppe wäre der neandertaler Tod.

00:10:33: Und deswegen reagiert unser System aber eben auch so stark oder so eine hohe Angst vor Ablehnung.

00:10:41: Weil Ablehnung eben von unserem System interpretiert wird als, oh, wir sind die Gruppe nicht mehr zugehörig.

00:10:50: Wir sind geliefert.

00:10:52: Und diese Angst vor Ablehnung ist häufig stärker als die Angst vor Scheitern.

00:10:57: Und deswegen stressen uns Konflikte so massiv und wir versuchen sie zu vermeiden, statt sie konstruktiv vielleicht anzugehen.

00:11:05: Und deswegen kann Kritik eben auch als existenzielle Bedrohung wirken, für einen mehr, für einen weniger.

00:11:13: Weil es eben immer dieses eine System bei uns triggert, das eben nach Zugehörigkeit strebt und Angst vor Ausstoßung hat, rein biologisch gesehen.

00:11:22: Und wenn du das jetzt mal so auf... typische Karriereentscheidung beziehst.

00:11:27: Wo müssen wir besonders darauf aufpassen?

00:11:30: Das eine ist, glaube ich, wenn wir in Situationen sind als Führungskraft oder auch Mitarbeiter uns das Gefühl haben, irgendwo jetzt hier kommt Stress auf oder kommt Angst auf, dann ist das nicht das ideale Umfeld, in dem wir kreativ, innovativ arbeiten können.

00:11:49: Denn Stress macht dumm.

00:11:51: Ja, weil der Stress bringt uns, sie oben wieder.

00:11:54: Gottes Hol, Adrenalin, in diesen Tunnelblick rein, in diesen Überlebensmodus rein.

00:12:00: Und da sind wir nicht kreativ, weil da schaltet unser Körper alles ab, was nicht überlebensmodendig ist.

00:12:07: Das heißt, wenn ich etwas wirklich gut durchdenken will, wenn ich kreativ sein will, dann sollte ich mir eine Umgebung schaffen, in der ich eben nicht gestresst bin und angstfrei bin.

00:12:19: Also es ist für Führungskräfte aber genauso relevant wie für jeden Einzelnen.

00:12:23: und dass ich keine Konfliktgespräche nicht abends kurz vor dem Bett gehen sollte.

00:12:29: Das ist ein zweiter Use Case vielleicht, wenn ich danach noch irgendwann gut schlafen will.

00:12:34: Denn auch das ist wiederum, das sind so die unverhandelbaren Sachen, die sich durch unsere ganzen Podcastfolgen auch durchziehen.

00:12:43: Warum reite ich immer wieder auf Schlaferum und Bewegung und Ernährung?

00:12:46: Denn wenn unsere Basis nicht gut genährt ist und die Basis nicht gelegt wird und ich schon schlecht schlafe, dann Wach ich am nächsten Morgen schon mit weniger Energie auf?

00:12:55: Wie will ich dann kreativ, innovativ und sozial zugewandt sein, wenn mir die komplette Energie fehlt?

00:13:02: Also diese Nacht und dieser Schlaf ist einfach superrelevant, um diesen ganzen Hormon und Stress zusammenspielen.

00:13:09: Da sieht halt eben so ein Schweinsgalopp geschildert ab, täglich zu regeln.

00:13:14: Das sind so die grundsätzlichen Rahmenbedingungen, von denen du sagst, die sollte man für sich ganz persönlich einrichten.

00:13:19: Schlaf, Bewegung, Sondernehrung etc.

00:13:22: Was gibt es an Maßnahmen, Atokmaßnahmen, die man so über den Tag hinweg treffen kann, wenn es doch umgeht, effektiver mit Stress umzugehen?

00:13:32: Ich glaube, wir hatten ja einige Folgen bei uns, die sich mit Atmung, Meditation und Co.

00:13:38: beschäftigt haben und das ist richtig die Superpower, die wir haben.

00:13:41: und zur Atmung.

00:13:42: Also für die, die es schaffen, Meditation in ihre Tagesroutine einbauen zu können, wunderbar.

00:13:49: Ja, das ist natürlich perfekt.

00:13:51: Im Kurzfristmodus, also wenn ich jetzt gerade feststelle, ich bin gestresst und ich habe ein wichtiges Meeting, muss konzentriert aber entspannt sein.

00:13:58: Die Superpoweratmung schlechthin ist das, was die Navy Seals hier auch machen, die Vier-Vier-Vieratmung, also vier Sekunden einatmen, vier Sekunden Luftanhalten, vier Sekunden Ausatmen.

00:14:09: Das bringt mich in Zustand, wo ich sowohl konzentriert, fokussiert als auch entspannt bin.

00:14:14: Wenn es mir primär darum geht, mein Nervensystem runterzuregulieren, dann ist das was Endlich-Übermann hier propagiert, der Psychological Psy oder psychologischer Seufzer, glaube ich, das master Dinge.

00:14:27: Also man kann es auch auf YouTube anschauen, quasi vollständiges Einatmen immer in den Bauch, idealerweise immer durch die Nase und dann, wenn man schon das Gefühl hat, alles im Körper ist mit Luft gefüllt, dann kurz die Luft anhalten und dann nochmal sozusagen durch die Nase nochmal sowas nachziehen und dann mit einem leichten Seufzer lange ausatmen.

00:14:49: das zwei, drei Mal machen und es reguliert messbar dein gesamtes Nervensystem runter.

00:14:54: Und grundsätzlich immer durch die Nase einatmen und grundsätzlich immer länger ausatmen als einatmen.

00:15:01: Wenn man in die Entspannung will, wenn ich natürlich mein System ist hoch pushen will und kurz vorm Hundert Meter Lauf bin, dann versuche ich eher das Gegenteil zu machen, dann versuche ich eher länger einzuatmen, schneller einzuatmen als auszuatmen, weil dann will ich ja Erregung haben, dann will ich ja Aktivierung haben.

00:15:18: Das, was ich jetzt gerade eben gesagt habe, aber vor allem, wenn ich Beruhigung haben will.

00:15:22: Ja, habe ich verstanden.

00:15:23: Vielleicht noch abschließend eine Frage zu dem ganzen Thema.

00:15:27: Wir Menschen tendieren ja dazu zu glauben, wir sind wahnsinnig fortgeschritten in der Art und Weise, wie wir denken, sind wahnsinnig stolz auf die logischen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen und wie bewusst wir unser Leben eigentlich leben.

00:15:44: Wie würdest du jemandem denn erklären, dass sein Gehirn teilweise gar nicht so schnell oder so bewusst entscheidet, wie er glaubt oder wie sie glaubt, dass das tun würde?

00:15:58: Also ohne so krass ins Detail zu gehen, wie das, was du gerade beschrieben hast.

00:16:03: Ich meine, ich glaub, das ist so, wenn man sich selbst mal ein bisschen beobachtet, wie wir Entscheidungen treffen und mal ehrlich zu uns selbst sind.

00:16:11: Und wir reden ja auch im Unternehmenskontext häufig davon, Datenbasierte Entscheidungen treffen zu wollen.

00:16:17: Und die Wissenschaft sagt es, neunzig Prozent unserer Entscheidungen erfolgen unterbewusst.

00:16:22: Also nicht preferntaler Cortex, der preferntale Cortex, weil der langsamer einfach tickt, der begründet sozusagen die unterbewussten Entscheidungen im Nachgang.

00:16:33: Und wenn wir mal ans anschauen, wie wir zur Entscheidung kommen, ich weiß nicht, wer von euch schon Ex-Listen erstellt hat mit Pro und Con für und wieder Argumenten für etwas.

00:16:44: Und am Ende war irgendwie da acht zu sechs Punkten für etwas.

00:16:50: Und in wie vielen Fällen haben wir uns dann vielleicht doch die sechs Punkte.

00:16:53: Weil unser Bauchgefühl meint, und meistens richtig liegt, weil unser Bauch einfach vorher schon entschieden hat.

00:17:02: Ich glaube, das spürt man, oder wenn man sich selber gut beobachtet, dass wir eine schon die Entscheidung haben, bevor wir anfangen zu denken oder drüber aktiv nachzudenken.

00:17:15: Und das vielleicht noch abschließend, bevor wir zum nächsten Themenblock gekommen, das ist ja eventuell eine Chance, die uns die künstliche Intelligenz bietet, wenn wir sie bewusst nutzen.

00:17:28: weil wir diese zehn Prozent präfrontaler Cortex natürlich jetzt viel besser hebeln können, sage ich mal.

00:17:35: Was meine ich damit?

00:17:37: Die KI bietet uns die Möglichkeit, viel mehr Datenmengen zu prozessieren und für uns zugänglich zu machen, als wir es mit unseren zehn Prozent Kernkapazität schaffen würden.

00:17:47: Und damit eine noch bessere Möglichkeit zu bieten, dieses Bauchgefühl zu validieren und vielleicht etwas noch gleichwertiger gegenüberzustellen.

00:17:58: als es eben heute möglich ist.

00:18:00: Weil die neunzig Prozent kommen ja nicht von ungefähr.

00:18:02: Sie sind einfach schneller und bringen uns ja auch viele, viele Vorteile, weil wir nicht die das mal nachdenken müssen.

00:18:08: Das ist ja langsam und energieaufwendig und unser Körper versucht, der Energie zu sparen.

00:18:14: Deswegen, wenn wir hier intelligent, künstliche Intelligenz nutzen können, dann könnten wir die zehn Prozent noch besser hebeln und unsere Bauchentscheidungen noch besser ergänzen.

00:18:24: Aber nicht ersetzen, sondern ergänzen.

00:18:26: Es geht nicht um Entweder oder.

00:18:28: Sondern wie immer, um ein sowohl als auch an der Stelle.

00:18:32: Okay, verstanden.

00:18:35: Du hast ja relativ gut erklärt, dass unser Gehirn noch immer wie in der Steinzeit funktioniert und eigentlich gebaut ist für sowas wie Abwehr oder Flucht vor Sebelzahn-Tigern, aber weniger dafür konstruiert, mit dauernd blinkenden Postfächern umzugehen, Termindruck.

00:18:52: Da macht dieser permanenten Reizüberflutung, in der wir uns heute befinden.

00:18:56: Und wenn wir das mal als ein Faktor annehmen, dann wäre aus meiner Sicht der Umgang mit den eigenen Gefühlen, die sich in so einem Kontext zeigen, sowas wie die versöhnliche Brücke in die Neuzeit, in der wir uns heute befinden.

00:19:13: Also Umgang mit den eigenen Gefühlen oder konstruktiver Umgang mit den eigenen Gefühlen, ganz im Sinne der emotionalen Intelligenz, die uns ja auch immer wieder in den... verschiedensten Podcast-Folgen über den Weg gelaufen ist.

00:19:26: Um das nochmal kurz für die Zuhörerinnen und Zuhörer aufzubrechen, emotionale Intelligenz beschreibt letztendlich die Fähigkeit, eine tiefe Erkenntnis darüber zu haben, wie geht es mir gerade, also welche Gefühle sind präsent, die auch genauer beschreiben und präzisieren zu können und das Wissen, um diese Gefühlszustände in das eigene Handeln mit einfließen zu lassen.

00:19:53: Hier geht es weniger darum, diese Informationen zu nutzen, um sich zu sagen, okay, ich muss jetzt irgendwie nett sein oder wie kann ich maximal empathisch sein, wobei das sicherlich nicht falsch ist, sondern vielmehr um eine tiefe Bewusstheit unserer inneren Prozesse.

00:20:10: Was fühle ich, was brauche ich, wie wirke ich, was passiert gerade in anderen?

00:20:15: und kommen wir später auch noch zu.

00:20:17: Wie stelle ich sicher, dass ich trotz bestimmter Gefühlszustände Bewusst-Handle.

00:20:23: Ja, weil du hast das schon beschrieben.

00:20:25: Wir sind einfach sehr, sehr... oft in so einem affektiven und impulsiven Modus, wenn wir eben aus einem überreizten Nervensystem heraus reagieren und das merken wir halt ganz oft, dann glaube ich auch im Nachgang zu den Situationen, ui, hier wäre auch was ganz anderes eigentlich total sinnvoll gewesen.

00:20:43: und dann kommt uns die Erkenntnissen, wir denken uns, boah, warum haben wir denn nicht einfach das und das gesagt?

00:20:47: Die Erklärung dafür ist relativ simpel.

00:20:50: Du hast nicht das oder das gesagt, was dir im Nachgang kommt, weil sich in diesem Moment Die Verbindung zwischen deinem präfrontalen Cortex und deinem lümbischen System, also der Gefühlzentrale des Gehirns, die war so ein bisschen gekappt.

00:21:03: Da wirst du so was wie, dass die Autobahn, die wird ein bisschen enger.

00:21:06: Die wird zu einer Landstraße oder auch zu einem kleinen Feldweg.

00:21:10: Da gehen nicht mehr ausreichend Informationen drüber.

00:21:12: Manchmal wird es auch komplett gekappt und dann ist man einfach in diesem impulsiven Verhalten.

00:21:16: Und dann kommen einem diese kreativen Einfälle, von denen wir auch gesprochen haben, Kreativität, präfrontaler Cortex, die sind dann einfach nicht zugänglich.

00:21:25: und sich erstmal, so wie du das auch beschrieben hast, einfach dieses grundsätzlichen Default-Modes unseres Gehirns bewusst zu sein, ist glaube ich schon mal extrem wichtig.

00:21:35: Das ist so ein bisschen wie wenn ich ein Auto habe, was grundsätzlich nach links zieht und ich weiß das nicht, dann fahre ich gegen den nächsten Baum.

00:21:42: Aber wenn ich weiß, dass es das tut und das Lenkrad quasi leicht justiere, kann ich damit hunderte von Kilometern gerade ausfahren.

00:21:49: Das heißt, das ist erstmal die Kenntnis darüber, wie funktioniert unser Gehirn.

00:21:55: Das haben wir gerade schon mal sehr, sehr gut von dir erfahren.

00:21:58: Und ich glaube, jetzt ist ja nochmal ein weiterer Aspekt, ja auch rund um diese Maßnahmen, Schlaf, Ernährung etc.

00:22:06: oder über diese Maßnahmen hinaus eben nochmal dieses Wissen rund um emotionale Intelligenz und wie kann ich diese nutzen, um mich in Beziehungen effektiver aufzustellen, weniger Stress zu haben, weniger Konflikte, weniger Missverständnisse, positiv anstatt dekonstruktiv auf Teamdynamiken einzuwirken, weil das ist ja der Klassiker, all das eskaliert, wenn Menschen emotional blind sind.

00:22:34: Total

00:22:35: gute Erweiterung quasi und Blick drauf nochmal.

00:22:38: Ich meine, es ist ja für Beziehungen, wir haben das ja angesagt, superrelevant.

00:22:43: Aber die Voraussetzung, ist ja, dass wir selbst für unsere Gefühle, für unsere Emotionen dieses Bewusstsein entwickeln, also wieder in zehn Prozent auch agieren.

00:22:54: Jetzt stelle ich aber fest, dass es vielen Menschen schwer fällt, Emotionen überhaupt klar zu benennen, also sich dessen bewusst zu werden und dann auch noch eine Sprache dafür zu finden.

00:23:05: Allein die Antwort auf die Frage, wie geht es dir gut?

00:23:09: Kann man auf gut ist, keine Emotionen.

00:23:11: Kann man so?

00:23:12: Zeigt es ja.

00:23:13: Warum fällt es uns so schwer, diese Emotionen gut zu benennen?

00:23:18: Ja, also ich würde vielleicht sogar noch mal einen Schritt weiter vorne anfangen.

00:23:22: Warum ist es überhaupt wichtig?

00:23:24: Also, die Forschung zeigt, dass in dem Moment, wo bestimmte Gefühlszustände in dir aufkeimen und es dir gelingt, dass du diese Gefühlszustände klar benennen kannst, also zum Beispiel sagen kannst, Ich spüre gerade das Gefühl von Sorge in mir.

00:23:44: Oder ich spüre gerade das Gefühl von Traurigkeit in mir, dann passieren zwei Dinge.

00:23:50: Zum einen lockst du deinen präfrontalen Cortex ein, also dein logisches Denken und allein durch das Einloggen des logischen Denkens in Kombination mit dem jeweiligen Gefühlszustand findet eine Deregulation statt.

00:24:04: Das bedeutet, diese Verbindung zwischen Neocortex und lymbischen System, die bleibt erhalten und da ist quasi so eine Art Informationsaustausch, der weiterhin stattfindet.

00:24:14: Das heißt, wir halten uns erstmal grundsätzlich reguliert.

00:24:18: Deswegen ist es wichtig, die eigenen Gefühle zu benennen.

00:24:21: Zusätzlich ist es so, dass wenn wir die eigenen Gefühle benennen, dann agieren wir quasi aus der Position eines wie so eine Art neutraler Beobachter.

00:24:32: Das heißt, es findet eine bestimmte Desidentifikation statt zwischen dem Gefühl und uns selbst.

00:24:38: Das bedeutet, wir werden nicht zum Gefühl.

00:24:42: Also aus einem, ich bin unglaublich wütend, was natürlich auch nochmal, du hast darüber gesprochen, Stresshormone, Cortisol, Adrenalin, Nordrenalin, das pusht das alles nochmal mit.

00:24:57: Also je stärker wir uns auch Gedanklich mit den Gefühlen identifizieren und das auch noch mal stark und laut zum Ausdruck bringen, umso mehr kochen wir hoch.

00:25:08: Das heißt, auch die Sprache, die wir nutzen, hatten einfach darauf, wie wir uns fühlen und ob wir uns schlechter oder besser unter Kontrolle haben.

00:25:15: Deswegen ist es wichtig, Gefühle zu benennen.

00:25:18: Besten Falle aus der Sicht eines Neutreiben beobacht das.

00:25:21: Deine Frage war aber die Ausgangsfrage war, warum fällt es uns so schwer?

00:25:26: Und ich glaube tatsächlich, das ist hier so eine einfach eine kleine Wissenslücke gibt, gar nicht mal so eine bewusste Wissenslücke, derer sollte man sich trotzdem potenziell bewusst sein.

00:25:35: Und zwar, meistens ist es so, dass die Menschen ihre Gefühlszustände auf so einem Basis-Emotionsniveau beschreiben.

00:25:44: Also die unterscheiden dann sowas wie Ekel, Neid, Traurigkeit, Wut, das wären alles so einzelne Kategorien von Basis-Emotionen.

00:25:56: wenn man bei Google eingibt, Rat der Emotionen, dann sieht man, dass jede dieser Basisemotionen nochmal maximal unterteilt ist.

00:26:05: Also es gibt auf jeden Fall weit über hundert Emotionen, die man eigentlich fühlt, aber man ist eben immer auf dieser Ebene von diesen sechs bis acht Basisemotionen.

00:26:17: Das heißt, wenn wir uns damit beschäftigen würden, Was bedeutet es eigentlich, ängstlich zu sein oder Angst zu haben?

00:26:24: Dann würden wir merken, warte mal kurz, es gibt Vorstufen von Angst.

00:26:28: Es gibt eine Art von nervöser Erregung.

00:26:32: Es gibt eine Art von Bedenken.

00:26:36: Und dann kommt Sorge.

00:26:37: Dann vielleicht eine intensive Reform der Sorge und dann kommt irgendwann die Angst und dann kommt irgendwann die Panik.

00:26:42: Also wir merken, jede Basisemotion ist quasi unterteilt in eine Klaviatur von Subemotionen, von Emotionen, die darunter liegen.

00:26:52: Und das Interessante ist eben auch, dass unser Gehirn interpretiert bestimmte körperliche Zustände immer gemäß eines Schematah, was ihm bereits bekannt ist.

00:27:06: Das heißt irgendwie, Puls geht hoch, dein Herz fängt an schneller zu schlagen.

00:27:12: Und dein logisches Denken kennt aber für diese körperliche Reaktion quasi nur den Überbegriff Angst, dann sagt es, oh, das ist Angst.

00:27:23: Das kenne ich.

00:27:24: Und in dem Moment, wo das Ganze quasi ein Label bekommt, als Angst, wird natürlich alles in deinem Körper auf Angstabwehr ausgerichtet.

00:27:33: Wenn es dir aber gelingen würde, diese Klaviatur von Subemotionen besser für dich nachvollziehen zu können und mehr Wissen darüber zu haben, dann könntest du das noch viel besser einordnen aus deinem Erwartement kurz.

00:27:48: Das ist eigentlich gar keine Angst.

00:27:50: Das ist Sorge oder eine gewisse Befürchtung in mir.

00:27:54: Und allein dadurch, dass du die Emotion oder das Gefühl jetzt konkreter benennst, hilft dir das dabei, in der emotionalen Regulation viel effektiver zu sein.

00:28:06: Ist das nachvollziehbar oder war das zu tief?

00:28:09: Du, wir sind ja hier schon im fortgeschrittenen Stadium.

00:28:11: von daher, ich fand es total gut und was mir damals geholfen hat, war schon mal der Einstieg dort, das ist das Rad der Emotionen-Event, einfach mal diese ganzen Wörter zu sehen und zu lesen und sich damit auseinanderzusetzen, weil es gibt ja erst mal ganz anders Vokabular.

00:28:29: als dass ich gemeinhin vielleicht abrufbar habe und mich mal mit diesen Wörtern und den dahinter stehenden Emotionen zu beschäftigen, weil ohne ein Wort, wenn ich es nicht benennen kann, also wenn ich es nicht aussprechen kann, dann fällt es mir auch schwer, genau das zu machen, was du gerade eben beschrieben hast, diese objektive Distanz oder die neutrale Rolle einzunehmen und dafür ein Wort zu finden.

00:28:51: Also ich brauche erst mal die Sprache dafür, damit ich auch die Emotionen wirklich gut benennen kann.

00:28:56: Und es hilft, einfach mal das durchzulesen und zu sagen, oh, wie fühlt sich das denn bei mir an?

00:29:00: Wie fühlt sich das an?

00:29:02: Und dem Ganzen, was du beschrieben hast, da näherzukommen.

00:29:05: Ja, ich glaube, das ist superrelevant.

00:29:07: Jetzt ist dieses Rad ja riesengroß.

00:29:09: Es gibt ja ganz viele emotionale Dimensionen und emotionale Intelligenz.

00:29:13: Es ist ja ein breites Feld.

00:29:15: Welche emotionale Kompetenz würdest du, wenn du eine auswählen dürftest oder müsstest, als Schlüsselkompetenz gehört in der modernen Arbeitswelt oder modernen Führung.

00:29:28: Ich glaube, die Schlüsselkompetenz, ich würde gleich dazu kommen, die hört sich erst mal relativ basal an, ist sie aber eigentlich gar

00:29:35: nicht.

00:29:36: Was spannend ist, ist, wenn man sich mit dieser Fragestellung beschäftigt und versucht das in irgendeiner Form wissenschaftlich herzuleiten, was wir beide für sehr, sehr wichtig erachten, dann bietet es sich an, sich mal näher mit dem sogenannten Projekt Aristoteles zu beschäftigen.

00:29:50: Das war ein Projekt, das hat Google aufgesetzt, die hatten quasi viel Zahl an Teams und in manchen lief es besser, in manchen lief es schlechter und die wollten einfach mal wissen, was denn die kausalen Faktoren dafür Das ist in manchen Themen so gut und in manchen so schlecht läuft, klar vor dem Hintergrund, wie können wir übergreifend optimieren?

00:30:09: Und dann haben die wirklich nach unterschiedlichsten Faktoren analysiert und die kamen zu keinem Schluss.

00:30:16: Google ist ein datengetriebenes Unternehmen, die machen das schon sehr, sehr gut.

00:30:21: Die haben dann quasi geschaut, naja, ist es die Zusammensetzung des Teams?

00:30:24: Zum Beispiel sowas wie Altersstruktur, Diversität.

00:30:27: Geht es darum besonders viele Kreative mit besonders viel rationalen Menschen zusammenzubringen?

00:30:32: Also hatten also unterschiedlichste Hypothesen getestet, kamen zu keinem Ergebnis.

00:30:36: Haben dann angefangen, Interviews zu führen in den Teams, in denen es besonders gut lief, in denen es besonders schlecht lief.

00:30:41: Und auf einmal hatte sich herausgestellt, dass der zentrale Faktor, ob ein Team besonders effektiv miteinander zusammengearbeitet hat, darin begründet lag.

00:30:50: ob die einzelnen Mitglieder im Team sich innerhalb des Teams psychologisch sicher gefühlt haben.

00:30:58: Also, ob sie das Gefühl hatten, hier ist ein Raum, in dem ich Fehler machen darf, in dem ich meine klare Meinung formulieren darf, ohne dafür kritisiert zu werden.

00:31:11: Das sind einfach Nummer zwei Beispiele, gab es noch ein paar mehr.

00:31:15: Und das hängt natürlich ganz stark damit zusammen, ob es eine Person gibt, die diesen Raum vorhalten kann und die es erlaubt, dass Menschen in diesem Raum menschlich auftreten dürfen.

00:31:34: Und das hängt natürlich ganz stark mit der Selbstführungskompetenz der Führungskraft zusammen.

00:31:43: Weil wenn es mir als Führungskraft nicht gelingt über eine tiefere Selbsterkenntnis erstmal zu erfahren, wie ticke ich überhaupt?

00:31:54: Warum handle ich so, wie ich handle?

00:31:56: Warum mag ich eigentlich keine Kritik?

00:31:59: Warum ist das für mich so schwierig, auch wenn ich glaube, ein Growth Mindset zu haben?

00:32:03: Oh, da gibt es einfach neurobiologische oder evolutionäre Default-Programme, die sind mir angelegt und die mögen das einfach nicht.

00:32:13: Okay.

00:32:14: Jetzt weiß ich das.

00:32:15: Mein Auto zieht also nach links.

00:32:16: Was kann ich dagegen tun?

00:32:17: Was kann ich dafür tun, dass das Auto wieder gerade ausfährt?

00:32:21: Und das ist einfach dieser Punkt rund um die Selbstführung.

00:32:24: Und für eine effektive Selbstführung, jetzt komme ich auf die Beantwortung der Frage, braucht es zwei Dinge.

00:32:30: Zum einen Thema Achtsamkeit.

00:32:34: Achtsamkeit nicht im Sinne von Esogequatsche oder Räucherstäbchen, sondern Achtsamkeit im Sinne von, ich bin mir gerade total bewusst, Was hier im Außen vorgeht, was in mir drin vorgeht, ich kenne meine Gefühle etc.

00:32:49: Ich wahre diese bestimmte Distanz.

00:32:51: Ich schaffe den Raum zwischen Reiz und Reaktion, hatten wir auch mit dem Motoki drüber gesprochen.

00:32:56: Viktor Frankel hatte das ursprünglich mal formuliert.

00:33:00: Eigentlich kommt es von Stephen Covey, er sagt, es ist nach Viktor Frankel die sieben Gesetze hoch effektiver Menschen, lautet das Buch.

00:33:07: Und diesen Raum zwischen Reiz und Reaktion einfach für mich selbst als Führungskraft zu erweitern, mich nicht so schnell triggern zu lassen und dadurch bereitest du auch automatisch den Raum für deinen Team in einer sicheren Art und Weise, weil die Menschen merken, hier stoßen meine Aussagen nicht direkt auf negative Impulse von Menschen, die mich potenziell aus der Gruppe ausschließen könnten, die potenziell die Macht darüber haben, Indem Sie darüber entscheiden, ob ich morgen noch hier arbeite oder nicht und die mich potenziell Sorge führen lassen, gelingt es mir übermorgen noch, meine Miete, das Essen, die Getränke für mich und meine Kinder zu bezahlen.

00:33:51: Von daher eine lange Hinleitung, eine kurze Antwort, eine effektive Selbstführung, lieber Oliver, glaube ich, ist eine der wichtigsten emotionalen Kompetenzen im Arbeitskontext und zwar nicht nur für Führungskräfte, offensichtlich auch für die einzelnen Tiermitglieder.

00:34:07: Stimmt.

00:34:08: Super.

00:34:09: Vielen Dank, Kai.

00:34:10: Und vor allem zeigt es ja auch wieder, dass diese biologischen Mechanismen, wie ich sie eingangs erwähnt habe, hier auch eine Rolle spielen und wie wichtig es ist und welche Rolle so ein Team spielen kann, um das auf die psychologische Sicherheit nochmal zu kommen, damit eben diese biologischen Programme nicht diese negative Wirkung entfalten.

00:34:27: Die haben auch positive Wirkungen, aber da entfalten sie halt negative Wirkungen.

00:34:31: Also baut das eine immer auf das andere auf.

00:34:34: Absolut.

00:34:35: Vielleicht noch einen Punkt an dieser Stelle.

00:34:38: Ich finde das ja total spannend.

00:34:40: Sowohl du hast in diesem Jahr ein Buch geschrieben, also auch ich, du über den ersten Themenblock, über den du gesprochen hast, geht es nur, also nur in Anführungszeichen um das, was du gesprochen hast, oder um was geht es dann noch vom Schwerpunkt her?

00:34:55: Naja, das ist die Grundlage und letztendlich geht es eben dann viel breiter darum und ich habe es ja auch nicht allein geschrieben, sondern mit promovierten Eurowissenschaftlerin, was eben wir dann damit tun können mit dieser Erkenntnis.

00:35:09: Ja, das war ja erstmal nur die Erkenntnis geteilt, sondern wie wir halt als Steinzeitwesen in der modernen Hochgeschwindigkeitswelt, denn wir sind, sei es WUKA-Welt, sei es BANI-Welt, wie auch immer wir sind, bestmöglich für uns und andere sorgen können.

00:35:23: Und das ist dann doch ein bisschen ausführlicher als jetzt in fünfzehn Minuten hier in diesem Podcast zusammengefasst.

00:35:29: Ja, aber Erkenntnis ist das eine.

00:35:31: Aber das spannend jetzt, ja.

00:35:32: Und das wirksame wird es ja erst, wenn es handeln kommen, wie immer.

00:35:35: Ja.

00:35:36: Absolut.

00:35:37: Dann würde ich sagen, wir verlinken das auf jeden Fall unter dem Podcast, vor allem diejenigen, die da mal reinlesen wollen.

00:35:43: Inklusiv deinem Buch, genau, dass er hier sehr stark den zweiten Block, den du gerade eben genannt hast, beleuchtet und natürlich noch viel mehr Tiefe dazu bringen kann, als was wir jetzt hier beleuchten können.

00:35:55: Genau.

00:35:56: Und damit würde ich weitergehen zu meinem zweiten sozusagen best of.

00:36:02: Und das ist natürlich mit grandioser Simplifizierung, weil es natürlich so viele Highlights gab.

00:36:08: Aber eins, wo ich davon überzeugt bin, dass wir unser Leben viel leichter gestalten könnten, wenn wir das ernster nehmen würden und mehr darüber wissen würden, damit fängt schon mal an, mit Erkenntnis ist Stärkung Orientierung.

00:36:23: Der Pazinian hat das in der Folge beleuchtet und Ich bringe mal so auf den Punkt, wir leben halt in einer Welt,

00:36:31: wo

00:36:32: die Menschen viel zu gut wissen, was sie nicht können und viel zu wenig, was sie einzigartig macht.

00:36:40: Und Stärkenorientierung heißt jetzt nicht, Schwächen zu ignorieren, sondern die Energie dorthin zu lenken, wo wir eben lebendig sind.

00:36:48: Und weil es eben zeigt, dass wenn wir nach unseren Stärken und mit ihren Stärken arbeiten und leben, dann sehen wir wesentlich widerstandsfähiger, wesentlich kreativer und erfolgreicher, sozusagen die schnellste Abkürzung zur Wirksamkeit und gleichzeitig einen Weg zu mir für heute im Leben, also eine echte Superpower, wenn wir das entsprechend zu umsetzen könnten.

00:37:13: Was glaubst du, was ist der Hintergrund dafür, dass es Menschen viel einfacher fällt zu erkennen, was sie nicht können, anstatt ihrer eigenen Stärken zu erkennen?

00:37:23: Ich erzähle mal eine kleine Geschichte.

00:37:26: von dem kleinen Fisch, der sein Leben lang das Gefühl hatte, er müsste sich noch mehr anstrengen.

00:37:33: Der hat halt aus seinem Wasser heraus die Vögel über ihm am Himmel gesehen und dachte, Mann, die fliegen so leicht und bei mir ist alles so normal, so selbstverständlich und ich komme da gar nicht so hoch.

00:37:44: Dann sah er andere schnelle Fische, die wahnsinnig schnell gewendert haben und glaubte, oh Gott, die sind viel besser, ich bin einfach nur durchschnitt.

00:37:53: Er probierte dem entsprechend, höher zu springen.

00:37:56: übers Wasser hinaus wie die Vögel, schneller zu werden wie die schnellen Fische, lauter zu planchen.

00:38:02: Aber egal, was er gemacht hat, er hat sich nie so besonders gefühlt wie die anderen.

00:38:07: Dann ist er eines Tages mal einem weisen alten Fisch begegnet und der hat ihm lange zugehört und dann ihm irgendwann gesagt, du suchst nach deiner Besonderheit in dem, was dir schwer fällt, aber deine Stärke liegt in dem, was du nicht bemerkst.

00:38:27: Da hat der kleine Fisch ein bisschen irritiert geguckt und gefragt, wie meinst du das?

00:38:31: Und der alte Fisch hat gelächelt.

00:38:33: Für dich ist das Wasser unsichtbar, weil es deine Natur ist.

00:38:38: Du suchst dein Talent im Außergewöhnlichen, aber deine Warestärke ist das, was für dich selbstverständlich ist.

00:38:47: Und erst in dem Moment wurde dem kleinen Fisch klar, dass er stundenlang schwimmen konnte, ohne zu ermüten.

00:38:54: dass er Strömungen intuitiv gespürt hat.

00:38:57: Dass er anderen geholfen hat, sich im Schwarm zu orientieren.

00:39:00: Dass er Ruhe in das Wasser brachte, wenn andere Panik gemacht haben.

00:39:05: Und dass er Freude am Entdecken hatte, während andere Angst hatten.

00:39:09: Das war nichts Spektakuläres.

00:39:12: Es war einfach er.

00:39:13: Und genau das war das Spektakuläre.

00:39:17: Und unsere Stärken sind wie das Wasser für den Fisch.

00:39:20: Sie tragen uns, ohne dass wir es merken.

00:39:22: Und genau deshalb glauben wir so oft, Wir hätten keine.

00:39:26: oder deswegen fällt es uns manchmal auch so schwer, sie zu erkennen und zu benennen, bisschen wie mit den Emotionen vielleicht.

00:39:33: Weil sie sich einfach so von ihnen so normal anfühlen.

00:39:37: Und unser Gehirn bewährt das halt nur anstrengend als wertvoll.

00:39:41: Und auch hier wieder, Evolutionär, ist unser Gehirn halt darauf programmiert, Gefahren und Defizite zu erkennen.

00:39:48: Wir sind einfach noch mal defizitorientierte Menschen.

00:39:52: und schauen auf das, was nicht funktioniert, was nicht gut ist, wo wir nicht toll sind.

00:39:58: Und Stärken liegen eben nicht im Rada unseres Überlebenssystems.

00:40:04: Und dann kommt noch Schule und Arbeitswelt hinzu, wo Leistung oft mit Ausmerzen von Schwächen verwechselt wird.

00:40:13: Also wir wachsen quasi, egal wo wir hinschauen, in einem Defizit-Narrativ auf.

00:40:20: Auch unsere Umwelt spiegelt uns ganz selten zurück, präzise zurück, was an uns besonders ist.

00:40:27: Und dann kommt dann auch, ah, hast du gut gemacht.

00:40:29: Ja, auch hier wieder, genau wie du bei den Emotionen, was du vorher gesagt hast, geht darum zu benennen.

00:40:35: Und ein Coach von mir hat mal gesagt, wie sich Führung auch auszeichnet.

00:40:40: Und da liegt so viel Wahres da drin.

00:40:42: Leadership is defined in the quality of the specificity of acknowledging another.

00:40:47: Also die Qualität, dieses genau benennen des Besonderen ist hier halt wichtig.

00:40:53: Dieses hast du gut gemacht oder ist schon gut.

00:40:57: Das ist eben nicht das, was uns hilft, auch unsere Stärken zu erkennen.

00:41:02: Und von daher hilft auch qualitativ gutes Feedback von außen, aber eben auch die Reflektion von innen, die noch schwerer ist, weil unsere größten Stärken sind unsichtbar, weil sie eben anständlos los sind.

00:41:16: Und wenn du sagst, dass die Menschen besser wissen, worin sie nicht gut sind, als ein umfassendes Gewahrsein darüber zu haben, was ihre Stärken sind, was sagt das über das Thema Selbstwert aus?

00:41:34: Dann lass erst mal kurz schauen, was Selbstwert eigentlich ist.

00:41:37: Also für mich ist es die innere Erlaubnis, jetzt in dem Kontext die eigenen Stärken wahrzunehmen und zu nutzen.

00:41:46: Und wer sich zu wenig wert fühlt, traut auch den eigenen Stärken dementsprechend nicht oder tut sie halt ab, als wären sie gering.

00:41:55: Und

00:41:56: das

00:41:57: kann man daran feststellen, dass eben bei Menschen so ein Aussage machen, wie das Kandohider, naja, das deutet darauf hin und das ist weit weg von einer Diagnose, niedriger Selbstwert zu haben.

00:42:11: Denn die fühlt halt häufig dazu, stärken und klein zu reden, während an hoher Selbstwert.

00:42:16: ihr dazu führt, stärkenverantwortungsvoll einzusetzen.

00:42:20: Ich darf das und ich darf damit wirken.

00:42:23: Dieses dürfen, dieses auch selbstbewusste, selbstwertige Auftreten her.

00:42:30: Und diese stärken.

00:42:31: Orientierung braucht dementsprechend selbst Wert, weil Stärken eben Sichtbarkeit erzeugen und Sichtbarkeit macht Angst, wenn das Fundament fehlt.

00:42:44: nicht, wenn man sich dessen bewusst ist und entsprechend Selbstwert hat.

00:42:48: Und deswegen ist Selbstwert der Boden, auf dem Stärken wachsen können und die Bedingungen sich sehr stark, sehr gegenseitig.

00:42:58: Jetzt führst du ja auch multidisziplinäre Teams bei der Deutschen Telekom.

00:43:04: Welche Erfahrungen hast du gemacht, wenn Menschen nicht in ihren Stärken arbeiten?

00:43:10: Ich beschreibe einmal kurz die Erfahrung, die ich ein paar Mal machen durfte in meinem Leben, weil deswegen ich von diesem stärkenorientierten Arbeiten so überzeugt bin, wie Teams arbeiten können und wirklich brillant sein können und wie sich dann auch psychologische Sicherheit, was du vorhin gesagt hast, ergibt bzw.

00:43:28: andersrum, warum psychologische Sicherheit wichtig ist, denn man kann ein Team gut in seinen Stärken arbeiten, wenn alle im Team wissen, was meine Stärken sind.

00:43:39: Klammer auf, dann wissen sie auch, wo ich vielleicht nicht so stärken habe.

00:43:45: Diese Transparenz gehört eben auch dazu.

00:43:48: Das setzt voraus, wenn jeder weiß, der Kai, der Oliver, die anderen, der einer hat die Stärke, der andere hat die nicht Stärke und dann kann man sowas komplementär mischen, dann kann man Aufgaben stärkenorientiert zuweisen.

00:44:01: Heißt aber auch, ich muss sagen, du Axel, lass mich in Ruhe.

00:44:05: Ich kann das einfach nicht.

00:44:07: Es ist nicht qual für mich.

00:44:09: Während du vielleicht selbst sagst, Axel, super, liebe ich.

00:44:11: Also der eine muss sagen, ich bin starb drin, der andere darf sagen, will ich nicht, kann ich einfach nicht.

00:44:17: So gut.

00:44:19: Können vielleicht schon, aber es kostet mich wahnsinnig viel Energie.

00:44:23: Diese stärken Orientierung heißt ja nicht, dass ich das überhaupt nicht kann, wenn ich sage, ich habe da jetzt keine Stärke drin.

00:44:30: Es heißt nur, Ist kostet mich viel mehr Energie als dir vielleicht der Loni Stärke dazu hast.

00:44:36: Also es bedeutet eben für Teams, die da reingehen wollen, diese psychologische Sicherheit zu bauen, was immer wieder dabei ihre eigenen Emotionen benennen zu können, wenn sie darüber sprechen.

00:44:50: Das sind alles Schritte auf dem Weg dahin.

00:44:53: Aber dann kann Magie entstehen, denn jede Aufgabe, die reinkommt zu so einem Team, kann natürlich dann so an die Personen gehen, die dort ihre größten Stärken hatten.

00:45:03: Der ist am leichtesten Feld, das abzuarbeiten.

00:45:06: Und stell dir mal vor, jedem einzelnen in einem Teamfeld ist leicht anstrengungslos Aufgaben zu bewältigen.

00:45:12: Und jetzt stell dir auf ein Team vor.

00:45:15: Und es gibt es leider immer noch häufig genug, wenn man eben diese psychologische Sicherheit nicht hat, wenn man eben nicht offen darüber spricht.

00:45:23: indem jeder sich anstrengen muss, weil er eben nicht in den Stärken arbeitet.

00:45:27: Und jeder ist dann angestrengt.

00:45:29: Jeder ist bemüht und jeder bringt auch Leistung in dem Sinne und strengt sich an und brennt vielleicht auch im schlimmsten Fall noch aus.

00:45:39: Aber das Team erreicht ein Summe weniger, als wenn es anstrengungslos nach Stärken arbeiten würde.

00:45:45: Deswegen male ich bewusst diese beiden Bilder so plakativ auf, was, glaube ich, zeigt.

00:45:50: Dieses Thriving, was man im Englischen nennt, das ist auf der Wellis surfen.

00:45:55: Das kann funktionieren, wenn eben das maximale Stärken orientiert zugewiesen werden kann, wenn eben diese Transparenz im Team da ist.

00:46:04: Und deswegen kann ich nur dafür plädieren, dass wenigstens meine Superpower einfach diese Transparenz zu fördern und eben die psychologische Sicherheit von vorne, die du vorhin gebracht hast, ernst zu nehmen, weil da kann Magie entstehen.

00:46:18: Unglaublich spannend.

00:46:20: Das würde uns, und es ist tatsächlich ein sehr, sehr schönes Rundesbild, also mir gefällt einfach diese Reise, die wir bisher hinter uns haben, Verständnis um das eigene Gehirn, ein konstruktiver und klarer Umgang mit den eigenen Gefühlen, ein stärkenorientiertes Arbeiten.

00:46:37: Und was ich auch sehr, sehr spannend und wir hatten verschiedenste Gespräche dazu, wir haben mit dem Dr.

00:46:43: Oliver Haas über das Thema Sinnhaftigkeit gesprochen, auch über das Thema stärken Orientierung mit dem Paar, wie du schon ausgespeichert hast.

00:46:51: Wir haben aber auch über das Thema Sinnhaftigkeit und Purpose mit dem Lernler gesprochen.

00:46:59: Und tatsächlich würde ich das gerne nochmal aufmachen und das passt auch ganz gut von deiner Herleitung her.

00:47:04: Und zwar, was ich sehr, sehr spannend finde, ist, dass Dr.

00:47:08: Martin Seligmann ist ja der Begründer der positiven Psychologie, ist noch eine relativ junge Wissenschaft.

00:47:14: Und da ging es erstmalig darum, es so ein bisschen ähnlich wie bei der stärken Orientierung, sich nicht darauf zu konzentrieren, was den Menschen fehlt, um sie wieder aufs Ausgangsniveau zu bringen, sondern was man den Menschen geben kann, damit sie über das Ausgangsniveau hinauswachsen können.

00:47:33: Ja, weil nur weil ich auf einem bestimmten Ausgangsniveau bin, ab dem dann krank werde und dann die Medizin oder die Psychologie bemüht ist, mich wieder quasi auf Basisniveau zurückzubringen, heißt es ja nicht automatisch, dass das Basisniveau immer gut ist.

00:47:49: Also wenn ich jetzt in einen Zustand des Burnouts gerate und du heilst mich dann aus diesem Zustand, dann heißt es ja nicht, dass es mir davor gut ging.

00:48:01: Also oftmals geht es ja den Menschen überschaubar und dann kommen noch zwei, drei, vier Sachen dazu und dann sind sie auf einmal im Burnout.

00:48:08: Aber nur weil ich wieder zurück auf Basis bin, heißt es eben nicht, dass mir gut geht so.

00:48:12: Und dieser Dr.

00:48:13: Martin Seligmann, der die positive Psychologie begründet hat, der unterscheidet drei grundsätzliche Formen von Leben oder Lebenshaltung und deren Zusammenhang mit Lebenszufriedenheit.

00:48:29: In dem ersten Leben, das nennt er The Happy Life.

00:48:32: Das ist ein bisschen dieses Leben mit einem Fokus auf viele hedonistische Höhepunkte.

00:48:38: Also immer wieder so das nächste kleine High suchen.

00:48:42: Heutzutage ist das, wie du schon angesprochen hast über das Thema, Likes bekommen, Online Shopping, Anerkennung zugesprochen bekommen.

00:48:51: Schön Essen gehen, in die Disko gehen, Fotos von sich machen, die wiederum Posten, wieder Likes bekommen, ja?

00:48:56: Also eigentlich sehr, sehr vergängliche Dinge.

00:48:59: von denen ich jetzt spreche.

00:49:00: und er sagt, das ist durchaus was, was Menschen erstrebenswert finden und was auch auf Lebenszufriedenheit einzahlt, aber leider überhaupt nicht langfristig, sondern immer nur sehr, sehr kurzfristig.

00:49:09: Und dann kippt das auch ganz schnell wieder.

00:49:11: Also es ist nichts, was dich langfristig trägt.

00:49:13: Und dann sagt er aber die zweite Stufe, um quasi zu mehr Lebenszufriedenheit zu gelangen, ist das sogenannte Engaged Life.

00:49:21: Das ist die stärken Orientierung.

00:49:23: Das ist, wenn Menschen gemäß ihrer eigenen stärken Leben.

00:49:28: Und die wissenschaftliche Herleitung basiert letztendlich auf dem Konzept, das wurde uns seit Fünfundsiebzig gegründet, heißt Flow.

00:49:33: Also mittlerweile gibt es Magazine, die so heißen, dreißig Jahre später.

00:49:37: Und Flow wird überall und immer wieder benannt.

00:49:40: Aber dieser Wissenschaftler, Michali Chichend Michali, hat eben Fünfundsiebzig dieses Flow-Konzept definiert.

00:49:46: Und was das letztendlich besagt ist, es gibt Momente, da vergessen wir irgendwie die Zeit.

00:49:52: Und das sind ganz häufig die Momente, wo wir in unseren Stärken sind, wo wir in dem sind, was sowieso einfach gelingt, aber uns trotzdem auch ein bisschen anstrengen müssen.

00:50:01: Ja?

00:50:01: Also ein gutes Beispiel, da wäre dafür zum Beispiel dieses Freakliming.

00:50:05: Also wenn man da schon gut drin ist und sich dann aber eine neue Wand aussucht, die so ein bisschen herausfordernder ist, in dem Moment ist das so ein klassischer Moment, wo Menschen die Zeit vergessen.

00:50:14: oder wenn du ein Instrument spielst und vielleicht gerade von einem Publikum spielst, was ein bisschen größer ist als das letzte Publikum.

00:50:21: Ja, du bist dir deines Instruments sicher, du hast schon vor Publikum gespielt, du kannst auch gut spielen, aber du wirst ein bisschen aus deiner Komfortzone herausgeführt, einfach weil das Publikum jetzt ein größeres ist.

00:50:31: Das heißt immer dann, wenn Menschen stärkenorientiert arbeiten und gleichzeitig ein bisschen herausgefordert sind, sind sie in dieser sogenannten Flow Zone.

00:50:39: Und wenn sie in dieser Flow Zone sind, dann vergessen sie, Die Zeit um sich herum.

00:50:46: Und sie werden eins mit der Musik, könnte man sagen.

00:50:49: Es gibt dazu eine sehr, sehr spannende Studie.

00:50:52: Die lief in Amerika, ist noch gar nicht lange her und da hatten knapp fünfhundert Menschen und haben so einen Ticker bekommen und der hat über den Tag hinweg ein Signal gegeben.

00:51:01: Also ganz random, da mussten sie zu diesem Zeitpunkt aufschreiben, was machen sie gerade und wie geht's ihnen gerade?

00:51:08: Und die Idee dahinter war zu erkennen, was müssen Menschen denn tun, dass es ihnen besonders gut geht?

00:51:13: und was müssen die denn tun, dass es ihnen besonders schlecht geht.

00:51:17: Und das Interessante war eben, dass es Menschen besonders gut gingen in Momenten, wo sie zum Beispiel beim Sport waren oder wo sie in der tiefen Interhaltung waren oder wo sie Sex hatten oder wo sie quasi in so einer großen Gemeinschaft waren, zum Beispiel beim Fußball.

00:51:35: Ja, interessanterweise war es aber auch so, dass es bei der Arbeit überschaubar der Fall war.

00:51:41: Und was man merkt ist, also in den Momenten, wo man in irgendeiner Form etwas macht, was man gerne tut und was sich in irgendeiner Form mühelos anfühlt und die Crossreferenz ist hier in dem Fall zum Beispiel gewesen, also Arbeit war wohl nicht ausreichend mühelos.

00:51:55: Es hatte zumindest keinen positiven Effekt darauf, wie sich die Menschen gefühlt haben.

00:51:59: Man merkt einfach, wenn Menschen in einer Tätigkeit aufgehen, dann ist es so, dass sie in diesen Flowmomenten sind.

00:52:06: und eine Empfehlung könnte sein, eben zu schauen, wie kann ich meine Flow-Momente pro Tag maximieren, wenn es mir darum geht, auf meine Lebenszufriedenheit einzuzahlen.

00:52:16: Seligmann sagt aber auch, wenn es dir gelingt, deine Stärken nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Wohle anderer einzusetzen, dann kommst du in das sogenannte Meaningful Life, also in ein sinnhaftes Leben.

00:52:29: Und er sagt erst über das sinnhafte Leben, also wenn er Gespräche mit Menschen führt, die rückblickend darüber sprechen müssen, was in ihrem Leben ist wirklich hängen geblieben, was sind die Momente, wo sie tiefe Lebenszufriedenheit gespürt haben, dann waren das immer Momente, in denen sie etwas getan haben.

00:52:50: was sich auch zum Wohl für andere Menschen ausgewirkt hat.

00:52:54: Es bedeutet nicht, wir müssten hier hochgradig altruistisch vorgehen, sondern es bedeutet, es gibt neben dem Individualnutzen noch einen Kollektivnutzen und wenn wir uns ausschließlich auf eine Optimierung des Individualnutzens konzentrieren, dann wird das vielleicht unserem Ego gerecht, aber es zahlt leider nicht auf das langfristige Lebenszufriedenheitskonto ein.

00:53:17: Deswegen ist Sinnhaftigkeit so wichtig.

00:53:19: Und das finde ich auch nochmal etwas Wichtiges, was es auch hier nochmal zu wiederholen gilt.

00:53:24: Einfach auch, weil uns das Podcast immer wieder über den Weg gelaufen ist.

00:53:28: Wie kann ich nicht nur mehr selbst dienen, sondern wie kann ich auch anderen Menschen dienen?

00:53:33: Und wie komme ich dadurch in so ein Gefühl von Purpose?

00:53:37: Also es hat irgendwie einen Sinn, dass ich hier auf dieser Welt bin.

00:53:41: Und der stellt sich mit Sicherheit nicht dadurch ein, dass ich mir noch ein geileres Auto kaufe und die Musik noch lauter spielen lasse, wenn ich durch die Einkaufsstraße fahre.

00:53:49: Das heißt, wenn ich dich richtig verstanden habe, das ist einmal schon dieses Plädoyer für Flow-Zustände, aber eben das allein reicht nicht aus.

00:53:57: Das ist wieder der kurzfristige Like, weil ohne diesen Purpose, ohne diese Sinnorientierung gibt es eben keine langfristige Lebenszufriedenheit.

00:54:06: Sonst kann ich zwar von einem Flowzustand zum nächsten hüpfen.

00:54:10: oder Floans, aber ich werde nie wirklich zufrieden.

00:54:12: Wollte ich das richtig verschlanken?

00:54:14: Ja, also es ist auf der mittleren Ebene.

00:54:16: Also er sagt, ganz unten, wenn du es vorstellst, wie eine Pyramide, ganz unten, unterste Layer ist dieses Happy Life.

00:54:22: Das, was die meisten Menschen heute leben, auch weil es ihnen über Social Media und über die Werbung anerzogen wird, ja, you just need to buy another object and then you're gonna feel amazing.

00:54:31: Das Problem ist, es ist eine Lüge.

00:54:33: Er sagt, drehe die Pyramide um.

00:54:35: Schau, dass du unten stärkenorientiert arbeitest.

00:54:38: Und wenn du das machst, ist schon mal gut.

00:54:40: Das ist schon mal gut.

00:54:42: Also das ist schon mal weitaus besser, als deine Stärken zu vernachlässigen, irgendwas zu tun, was dir eigentlich nicht liegt, nur damit du viel Geld ausgeben kannst, was du danach wieder in Kompensation stecken kannst, die dir dein Leben dann doch noch irgendwie angenehm vorkommen lassen, obwohl dir Montag bis Freitag acht bis siebzehn Uhr komplett zum Hals raushängt.

00:55:03: Das kann es nicht sein.

00:55:04: Ja, also stattdessen, was liegt mir, worin bin ich gut?

00:55:10: Man werde ich eins mit der Musik und wie kann ich diese Flowzustände maximieren?

00:55:15: Das ist glaube ich schon mal ein richtig gutes Basisgerüst.

00:55:17: Und wenn es mir dann noch gelingt, über Zeit und es muss nicht jeden Tag sein, aber zumindest auch Für mich nachvollziehen zu können, es reicht nicht, wenn es mir jemand anders sagt, dass das sinnhaft ist, was ich hier tue.

00:55:29: Ich muss es wirklich fühlen.

00:55:31: Stimmt.

00:55:32: Das hat wirklich einen Einfluss.

00:55:33: Es macht irgendwie, klingt vielleicht ein bisschen zu episch, aber es macht die Welt zumindest minimal zu einem besseren Plätzchen, dass ich hier bin auf dieser Erde, dass ich hier sein darf.

00:55:43: Das ist das, was die ganze Nummer abrundet.

00:55:46: und die icing on the cake, also das i-Tüpfelchen, ist dann natürlich, dass du dir ab und zu hedonistische Momente gönnst.

00:55:52: Schön Essen gehst, schön Hotels gehst, was doch immer das für dich bedeutet.

00:55:56: Aber eben nicht, dass das der Basislehrer ist, weißt du?

00:56:01: Total gut, danke für die Erklärung.

00:56:02: Und

00:56:03: es ist dann nicht auch so, dass dieses Sinnelement vielleicht ein ziemlich starkes Gegenmittel ist gegen diese kurzfristige Ablenkung, dieses Short-Term-Cortification.

00:56:13: die unser limbisches System ja so mag.

00:56:17: Ja, richtig.

00:56:18: Du hast ja schon im Vorfeld beschrieben.

00:56:21: Short-term Gratification, also diese Suche nach schnellem, kleinen Heiß und es geht irgendwie ganz einfach.

00:56:27: Ich mache eine Bierfasche auf und es schmeckt total gut und ich bin ein bisschen beschwipst.

00:56:30: Ja, oder irgendwie ich setze mich mit der Tüte Chips auf die Couch & Show Netflix.

00:56:33: Dagegen ist aber überhaupt nichts einzuwenden.

00:56:35: Das ist ja ganz, ganz wunderbar, das ab und zu mal zu tun und vielleicht ist es auch der grüne Tee statt dem Bier, ist ja ganz klar.

00:56:41: Aber worum es, glaube ich, geht, ist erst mal zu verstehen, darauf sind wir erst mal evolutionär nicht angelegt.

00:56:46: Ja, wir sind Lust maximierer und das, was am einfachsten geht und am einfachsten eben die Lust einbringt, das sollten wir schon tun, aber man darf sich halt auch immer wieder vor Augen führen, das Gefällige bringt uns langfristig zu Fall.

00:56:59: So, hilft es mir, wenn ich eine bestimmte Sinnhaftigkeit in einem bestimmten, vielleicht auch neuen Verhalten sehe, diesen Wunsch nach Short-Term-Gratification, kurzfristiger Bedürfnisbefriedigung, den in irgendeiner Form zu regulieren.

00:57:15: Ich glaube schon, und ich glaube, das kennt auch jeder von uns.

00:57:18: Also in dem Moment, wo wir merken, ah, irgendwie habe ich da gerade für mich in meinem Leben so ein größeres, höheres Ziel auserkoren.

00:57:27: Ja, und das kann auch was ganz Einfaches sein.

00:57:29: Das kann doch sein, hey, wir möchten irgendwie im nächsten Jahr mal einen ganz besonderen Urlaub machen.

00:57:35: Auf einmal bekommt das Thema Spanen für den Urlaub nochmal einen ganz anderen Sinn, als wenn wir wie die letzten sieben Jahre immer nur auf den gleichen Urlaub sparen.

00:57:44: Also von daher glaube ich durchaus, dass ein Gefühl von Sinn nicht nur darauf auswirken kann dieses Thema Short-term Gratification, sondern grundsätzlich nochmal aus einer ganz anderen, auch Ressourcensicht, sich aufzustellen.

00:58:00: Nietzsche sagt ja, wer ein Warum zum Leben hat, der erträgt fast jedes Wie.

00:58:05: Da merken wir, dass das Thema Purpose, das Thema Wozu bin ich hier?

00:58:10: Warum tue ich das eigentlich?

00:58:12: Uns eben auch tendenziell eher unangenehmere Dinge eher tun lässt.

00:58:17: und wir wissen auch, die einzige Art und Weise zu wachsen als Mensch.

00:58:21: Resultiert immer daraus, etwas zu tun, was wir noch nicht in der Form oder vielleicht auch noch gar nicht gemacht haben, also etwas, was tendenziell erst mal unangenehm ist, uns aber perspektivisch in ein Stadium transferiert, wo wir einfach mehr können, mehr getan haben, mehr dazugelernt haben, whatever, mehr für andere getan haben, als es uns im Vorfeld möglich war, als wir uns noch nicht auf das Unangenehme eingelassen haben.

00:58:47: Wunderbar.

00:58:48: Für mich ein total schönes Schlusswort, die war Kai, also wir können natürlich noch länger machen.

00:58:53: Aber ich denke mal, in Anbetracht der Zeit würde ich das auch gerne nehmen als Überleitung zu dem, das war jetzt mal ein Experiment, die wir Zuhörerinnen und Zuhörer, vier große Themenblöcke, die wir damals rausgepickt haben, nochmal wiederholen, ein bisschen tiefer gerissen, haben mal eine andere Perspektive gebracht haben.

00:59:10: Wir hoffen, es hat euch gefallen.

00:59:12: Wenn ihr uns auf Spotify hört, gerne Kommentare zu geben, gibt uns gerne Feedback.

00:59:17: gerne Anregungen, was ihr vielleicht noch hören wollt hier.

00:59:20: Wir machen nächstes Jahr auf jeden Fall weiter mit vielen spannenden Gästen für euch.

00:59:25: Sneak Preview, es wird um KI gehen, es wird um ein bisschen spiritueller werden, es wird um Motivation gehen und vieles fürs Meer.

00:59:32: Bis dahin wünsche ich euch, sollte ihr das vor den Feiertagen haben.

00:59:35: Schöne Feiertage!

00:59:36: Ganz viele Flow-Momente, ganz viel Stärkenorientierung, ganz viel positive Emotionen, Short-Term, Long-Term Gratifications, einfach eine tolle Zeit.

00:59:47: Bleibt gesund und kommt gut und gestärkt

00:59:49: ins neue Jahr.

00:59:50: Ich hätte es nicht schöner sagen können.

00:59:52: Ciao, ciao.

00:59:54: Werde CEO deines Lebens.

00:59:58: Der T-Talk mit Oliver Herrmann und Kai Schrader.

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